Das Goslarer Jägerdenkmal an der Wallstraße wird am 19. September 1926 eingeweiht. Dr. Donald Giesecke berichtet, wie sich das Gedenken in Goslar bis heute verändert.
Das Goslarer Jägerdenkmal an der Wallstraße wird am 19. September 1926 eingeweiht. Dr. Donald Giesecke berichtet aus dessen hundertjähriger Geschichte.
Caroline von Schelling war Schriftstellerin und Intellektuelle in den Kreisen der Frühromantik. Doch einen wichtigen Lebensabschnitt verbrachte sie zuvor in Clausthal.
1923 wollte Goslar die Clausthaler Bergakademie für sich gewinnen. Die „Öffentlichen Anzeigen“ reagierten mit einem wütenden Artikel und schrieben von „Raubplänen“.
Wie wurde in Bad Harzburg vor mehr als 125 Jahren gebadet? Eine historische Spurensuche führt ins damalige „Soolbad Juliushall“. Das hatte es zu bieten.
Die Veranstaltung zählt zu den größten Römerfesten nördlich des Rheins: die Römer- und Germanentage am Harzhorn. So standen sie sich auf dem Schlachtfeld gegenüber.
Wie sähe die Innerstetalbahn aus, wäre sie nie stillgelegt worden? Bahnfans gehen dieser Frage nach und rekonstruieren die Strecke im Spiel „Train Simulator Classic“.
Fast 100 Jahre lang fuhr die Innerstetalbahn durch den Oberharz. Doch am 29. Mai 1976 endete diese Ära und der letzte Zug rollte von Langelsheim nach Altenau.
Louis Adlon, Hotelierssohn aus Berlin, verbringt im Frühsommer 1901 einige Tage in Bad Harzburg. Was macht der 26-Jährige ausgerechnet im Harz? Eine Spurensuche.
Das Diakonissenmutterhaus in Bad Harzburg feiert sein 175-jähriges Bestehen, zum Jubiläum erklingt auch Gospelmusik. Und zu den Gratulanten zählt sogar der Bundeskanzler.
Vor 85 Jahren startet die „Operation Merkur“: Die deutsche Wehrmacht überfällt die Insel Kreta aus der Luft. Fast 800 Goslarer sind beim Himmelfahrtskommando dabei.
Im Grandhotel „Harzburger Hof“ gingen um 1900 illustre Gäste ein und aus. Unter anderem auch der „Tabakkönig von Bahia“. Doch wer war das? Eine Spurensuche im „Gästebuch“.
Als der Dreißigjährige Krieg in den Oberharz kam, wehrte sich Thomas Merten gegen die Besatzung durch die Katholische Liga. Sein Andenken wird über die Jahre umgedeutet.
Als sich 1956 erstmals die Okertalsperre mit Wasser füllt, erleben die einstigen Bewohner einen emotionalen Moment. Ein Blumenstrauß spielt dabei eine wichtige Rolle.
Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher, Roman Herzog und Frank-Walter Steinmeier waren schon da. Aber auch Schlagerstar Udo Jürgens – außer der Reihe übrigens.
Im März 1626 wehrt sich das protestantische Zellerfeld gegen die Invasion aus dem katholischen Clausthal. Wie ein tapferer Kriegsheld noch heute geehrt wird.
Verkehrschaos, ein saudischer Prinzenbesuch, ein Schnappschuss in der New York Times: Torfhaus im Winter hat viel Historisches erlebt. Die GZ zeigt die schönsten Bilder.
Beim Frankenberger Winterabend spricht Oxford-Professorin Henrike Lähnemann über „Unerhörte Frauen – die Netzwerke der Nonnen“. Ihr Auftritt hat Heimspielcharakter.
Der Start ist gelungen, die Premiere für die neue App im Wintersaal der Kaiserpfalz bestens besucht. Im Publikum sind auch zwei Buchautoren und ein Vorläufer.
Der Schulenberger Karl-Heinz Buchmeier hat sich mit Grenzsteinen befasst. Dabei stieß er auf spannende Spuren der Geschichte – auch zur letzten Hinrichtung im Oberharz.
Als viele Schulenberger wegen des Baus der Okertalsperre umsiedeln mussten, entstand in ihrer neuen Heimat ein Gotteshaus. Nun widmen sie der 70 Jahre alten St.-Petrus-Kapelle ein Festwochenende. Was ist geplant? Was ist in 70 Jahren alles passiert?
Was gibt es Neues zum Klimaproblem im Goslarer Stadtarchiv? Auf Anfrage der Altstadt-Initiativgruppe erklärt das Goslarer Gebäudemanagement, dass Wärmepumpen und mobile Luftentfeuchter bestellt sind. Derzeit sei die Situation stabil.
Wie waren die Bad Harzburger Sommer vor 50 Jahren? Mitunter gab es damals in der Kurstadt ganz andere Dinge zu erleben als heute. Aufnahmen aus dem Ahrens-Fotoarchiv enthüllen Sommergeschichten aus den 1970ern.
Ein Dammbruch im Großen Clausthal galt eigentlich als Folge der Juliflut von 1965. Doch neue Archivfunde des Geologen Dr. Friedhart Knolle belegen: Das Unglück geschah bereits Monate zuvor – mit Folgen für Umwelt und Altlastenbewertung bis heute.
Im Juli 1945 korrigierten die Besatzungsmächte die ursprünglich verabredete Aufteilung des Landkreises Blankenburg. Was sich danach im Bereich Braunlage ändert, erklärt der Hohegeißer Ortschronist Friedemann Schwarz.
Die Universitätsbibliothek der TU Clausthal betreut mit der Calvörschen Bibliothek ein bedeutendes Kulturgut des Oberharzes. Sie ist benannt nach dem Generalsuperintendenten und Universalgelehrten, der am Sonntag seinen 300. Todestag hat.
Das Gebäude an der Kolliestraße 2 in Braunlage erzählt viel über die Geschichte der Stadt. Auf einer Dennert-Tanne soll darüber demnächst informiert werden. Auch über ein ganz besonderes Kapitel deutscher Geschichte im Harz.
Wer dabei war, wird es nie mehr vergessen: Heute vor 35 Jahren feierten die Wiedelaher und die Wülperoder die Öffnung ihres Grenzübergangs, es war der Letzte im Vienenburger Stadtgebiet.
Wer möchte eine Urkunde im Original bestaunen, die der spätere Kaiser Otto der Große vor mehr als 1000 Jahren ausstellen ließ? Gelegenheit gibt die Präsentation „625 Jahre Stadtarchiv Goslar“. Zum Start der Jubiläumsaktion kamen jede Menge Gäste.
Einst Bauerndorf, dann Industriestandort und heute ein Ort zum Leben: Über die Entwicklung und wechselvolle Geschichte von Harlingerode referierte Jörg Zellmer beim Geschichtsverein Goslar. Zu dieser Historie gehört auch ein Dinosaurier.
Selten ist die Geschichte eines Hauses aus der frühen Neuzeit so gut dokumentiert wie die Historie der Schreiberstraße 10. Bauherr ist wahrscheinlich der frühere Bürgermeister Carsten Balder. Die Besonderheit ist eine wunderschöne Kemenate.
Seesen feiert die erste urkundliche Erwähung der Stadt vor 1050 Jahren natürlich mit seinem Historienspektakel. Die weithin bekannte Sehusa-Sause lockte bei Sommerhitze wieder die Besucher. Allerdings waren es weniger als in den Jahren zuvor.
Mahnt dieses Beispiel an die Geschichte des demokratischen Scheiterns in Weimar? Als in Goslar im Juni 1955 die alten Stahlhelm-Frontkämpfer mit Bundesführer Kesselring vor der Pfalz aufmarschieren, gibt es Protest bis hinein in den Bundestag.
Seit Wochen schon laufen die Vorbereitungen, auf dem Festgelände wird an jeder Ecke gewerkelt. Am Samstag und Sonntag lädt Seesen wieder zum Sehusafest – nach eigenen Angaben Norddeutschlands größtes Historienfest.
Wer will sich heute über politischen Streit aufregen? Als sich Neuwerk-Priorin Dorothea Eleonore von Sommerlatt Mitte des 18. Jh. gegen die Stadt wehrt, lässt der Rat die Stiftsdamen kurzerhand bei Wasser und Brot einsperren. Was ist da bloß los?
Am 24. August 1944 heulen die Sirenen: Allierte Flugzeuge greifen Goslar an und werfen Bomben über dem Fliegerhorst ab. Ausnahmsweise führte deren Route nicht nur an Goslar vorbei. Todesopfer sind nicht bekannt. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz.
Mit dem Ballon fährt man vom Goslarer Schuhhof bis nach Hornburg zirka zwei Stunden. Der österreichische Luftschiffer Josef Strohschneider hat diese Erfahrung im Oktober 1899 gemacht. In einer Postkartensammlung des Archivs finden sich die Spuren.
Schulenberg feiert vom 23. bis 25. August den 70. Geburtstag seit der Umsiedlung. Eckard Owe war damals sechs Jahre alt und hat im mittlerweile überfluteten Unterschulenberg gewohnt. So erlebte er die Umsiedlung.
Ein bislang kaum dokumentiertes Kapitel der Harzburger Stadtgeschichte beschreibt Edgar Isermann jetzt in einem Buch, das vom Geschichtsverein herausgegeben wird. Isermann beleuchtet darin die Geschichte der Holz- und Pappenindustrie im Radautal.
Seit zehn Jahren dokumentiert die Heimatstube Altenau-Schulenberg mit ihren Kalendern die Bergstadt-Geschichte, so auch wieder im Jahr 2025. In den neuen Kalender haben wieder etliche private Fotos Eingang gefunden, die bisher unveröffentlicht waren.
Im April 1975 feiert Goslar gleich mehrfach in der Goldenen Aue. Das neue Schulzentrum wird eingeweiht. Nur eine Woche später geht die mit Spannung erwartete Sporthalle an den Start. Mit Hansgeorg Engelke ist ein frischgebackener CvD-Direktor dabei.
Der Neubau steht, ist eingeweiht und wartet auf den Einzug seiner Nutzer. Als 1975 die alte Goldene Aue an den Start geht, ist vieles ganz ähnlich und manches doch so anders. Die GZ blickt zurück auf eine bewegte Goslarer Bildungsepoche.
Projekt von Axel Zierer
Der Braunlager Axel Zierer hat schon etliche historische Harz-Geschichten verfilmt. Jetzt hat er mit Eckhard Friedrich ein besonderes Projekt realisiert: Ein Reisetagebuch von 1938. Spannend: Die Reisenden waren damals keine Unbekannten in Braunlage.
Im öffentlichen Raum
In der einzigen Reichsbauernstadt, die es während der Herrschaft der Nationalsozialisten gegeben hat, informieren nun auch sieben Info-Stelen im öffentlichen Raum darüber, was die Diktatur unter Adolf Hitler für die Opfer bedeutet hat.
Heinz Albers
Für den 94-jährigen Heinz Albers war es eine Pilgerreise: Er ist von Kanada nach Zellerfeld gereist, um Kindheitserinnerungen aufleben zu lassen. Er besuchte das Haus seiner geliebten „Oma Müller“. Diese Frau hat sein Leben geprägt, wie kaum jemand anderes.
Neue Ortschronik
Passend zum Dorfjubiläum gibt es eine neue Ortschronik: Klaus Gehmlich hat die Geschichte des 850-jährigen Geburtstagskindes aufgearbeitet und ein 209 Seiten starkes Buch erstellt. Er zeichnet die Geschichte Lengdes von den ersten archäologischen Zeugnissen bis ins Jahr (...).
Rathaus-Galerie zeigt Bilder
Wie sah Bad Harzburg vor 150 oder vor 50 Jahren aus? Das zeigt eine Ausstellung des Geschichtsvereins in der Rathaus-Galerie. Schon zur Eröffnung war das Interesse groß. Und vielleicht wird es bald noch mehr Reiseführer in die Vergangenheit geben.
Winter im April
Die gegenwärtigen Temperaturen sind für die Jahreszeit eindeutig zu hoch. Wie sehr das Wetter in Zeiten des Klimawandels verrückt spielt, lässt sich auch daran ablesen, dass vor 40 Jahren Anfang April in Goslar reichlich Schnee lag.
Früherer Goslarer Oberstadtdirektor
Professor Dr. Winfried Schulze spricht am Donnerstag, 18. April, über das Thema „Die Verdrängung – der Weg des Juristen Helmut Schneider von Auschwitz nach Goslar“. Beginn ist um 19.30 Uhr im großen Saal der Kreisverwaltung an der Klubgartenstraße.
Am Rande des Kaiserpfalzquartiers
Archäologen gehen derzeit auf dem früheren Parkplatz des Bundesgrenzschutzes den Dingen auf den Grund. Am Amtsgerichtsgebäude sind Reste eines historischen Fundaments ans Tageslicht gekommen.
Historische Bilder
Die Heimatstube gibt zum Jubiläum der Innerstetalbahn einen Kalender heraus. Und einen weiteren Kalender mit alten Bildern der Bergstadt aus dem Ahrens-Archiv. Die Besucherzahlen in dem Museum steigen wieder und auch die Anzahl der Exponate nimmt zu.
Projekt für 2,8 Millionen
Für 2,8 Millionen Euro entsteht neben der Bergbahn-Talstation ein Erlebniskontor. Die GZ hat sich mit den Machern über das Konzept unterhalten und gefragt, welche Erlebnisse das Kontor bieten wird. Auch Bilder aus dem Inneren werden gezeigt.
Geschichte eines Gebäudes
Zum Goldjubiläum der Osteroder Stadthalle wirft Stadtarchivar Ekkehard Eder einen Blick zurück in die Geschichte. Schon vor dem Ersten Weltkrieg gab es Bemühungen, ein großes Gemeindehaus zu bauen. Die Umsetzung sollte aber bis in die 1970er Jahre dauern.
Vor 70 Jahren
Vor 70 Jahren muss das alte Schulenberg der damals neu gebauten Okertalsperre weichen. 280 Bewohner verlassen damals ihre Häuser für den Hochwasserschutz. Das alte Dorf wird geflutet, ein neues entsteht auf dem Wiesenberg nebenan.
Warmer Abriss im Jahr 1973
Weil ein regulärer Abriss zu teuer geworden wäre, griff man vor 50 Jahren zu einer heute undenkbaren Methode, um das alte Molkenhaus dem Erdboden gleichzumachen: Das Gebäude wurde angezündet und brannte im Beisein der Feuerwehr herunter.
Blick auf stürmische Zeiten
Das wandelnde Geschichtsbuch der Stadt, Wolfgang Schütze, hat ein neues Kapitel aufgeschlagen: Der 92-Jährige, bekannt unter seinem Kürzel „tz“, hat ein Buch als Bilanz einer stürmischen Zeit geschrieben. Es handelt vom Jahr 1923.
Museumsgesellschaft stellt vor
Die Museumsgesellschaft widmet sich bei ihrem Kalender für 2024 dem Fotografen Hans Rudolphi. Tausende seiner Foto-Glasplatten verwahrt das Museum. Erstmals hat die Gesellschaft einen Teil davon digitalisiert. Die GZ sagt, wo es den Kalender gibt.
Freundschaft mit Steinberg Tochter
Wer kennt sie nicht, die Kinderbücher des Schriftstellers und Publizisten Erich Kästner? Doch niemand weiß um Kästners persönliche Beziehung zu Goslar. Über seine Freundschaft mit der Tochter des Kaufhausbesitzers Steinberg seit seiner Studienzeit in Leipzig.
Zweite Auflage für Stadtgeschichte
Die Geschichte Goslars ist ein zweites Mal geschrieben: Nach den 1100 Exemplaren, die spät im Jubiläumsjahr zum 1100. Stadtgeburtstag erschienen und innerhalb von sechs Wochen restlos ausverkauft waren, ist ab Mittwoch eine zweite Auflage erhältlich.
Teil vier der Piegsa-Rezension
Günter Piegsa, Vorsitzender des Geschichtsvereins, rezensiert in mehreren Teilen das neue Buch „Geschichte Goslars“. Das Abschlusskapitel widmet sich der Stadt im 20. Jahrhundert. Piegsa gibt zum Abschluss ein Fazit und blickt auf Herausforderungen.
Teil drei der Piegsa-Rezension
Geschichtsvereins-Vorsitzender Günter Piegsa hat sich das Werk „Geschichte Goslars“ genauer angeschaut. Im dritten Teil seiner Rezension geht es um die Kapitel vom Riechenberger Vertrag bis ins 19. Jahrhundert.
Rezension der „Geschichte Goslars“
Im zweiten Teil der Rezension von „Geschichte Goslars“ blickt Günter Piegsa, Vorsitzender des Geschichtsvereins, auf den Inhalt des Buches zur Stadtgeschichte. Dabei bemängelt er jedoch einige Passagen und spricht von „kognitiven Barrieren“.
Rückblick auf bewegte Bauhistorie
Ein Wasserschaden beschäftigt aktuell den Landkreis Goslar als Schulträger fürs Ratsgymnasium. Betroffen ist die Aula. Es soll sich aber nicht um eine große Sache handeln. Ganz anders in den 1980er Jahren: Da hielt die Aula die Stadt in Atem.
Info-Tafel für Zwangsarbeiter-Gräber
Nach einer Explosion im Sprengstoffwerk „Tanne“ im Jahr 1940 erhielten die deutschen Opfer ein Denkmal. Tote polnische Zwangarbeiter aber wurden am Friedhofs-Rand verscharrt. Jetzt soll an ihr Schicksal erinnert werden.
Geschichte erklärt
An der Jerstedter Kirchstraße erinnert ein Gedankstein an die Völkerschlacht bei Leipzig. Eingemeißelt sind die Jahreszahlen 1813-1913. Was steckt dahinter und was hat das für eine Bedeutung? Hier gibt es die Antwort.
Ein Blick in die Geschichte
Der Bad Harzburger Bahnhof ist nicht tot, aber zumindest liegt das 1907 gebaute Gebäude im Koma. Dennoch gibt es viele Geschichten rund um die Eisenbahn und den Bahnhof. Beispielsweise von den Ehrenjungfrauen für den König von Siam.
Pulse of Europe und Spurensuche
Zu einem Vortrag über die 1848er Revolution in Goslar und Bad Harzburg laden der Verein Spurensuche Harz und Puls of Europe Goslar ein. Geplant ist eine informative, aber auch kurzweilige Collage mit Liedern, historischen Zitaten und Spielszenen.
Geschichte
Kaum ein Konflikt ist schwerer zu durchschauen als der zwischen Israelis und Palästinensern. Er begann vor über 100 Jahren mit zwei Nationalbewegungen, die dasselbe Stückchen Erde beanspruchten.
Relikte des Zweiten Weltkrieges
Nach dem Fund von „Betonpyramiden“ hatte Hartmut Schulz recherchiert und eine plausible Erklärung gefunden. Nach dem GZ-Bericht tauchen jetzt weitere „Betonklötze“ rund um das ehemalige Sprengstoffwerk Tanne auf. Dienten auch sie der Luftabwehr?
Eine Zeitreise in 13 Bildern
Das Stift Neuwerk ist in diesem Jahr das Titelmädchen: Eine Aufnahme aus den Anfängen des Jahrhunderts prägt den historischen Kalender, den der Förderverein des Stadtarchivs auch für 2024 wieder herausgegeben hat.
Fußball im Harz
Der Fußball im Harz hat derzeit nicht viel zu bieten, es gab schon bessere Zeiten. Jetzt blickte die TSG Bad Harzburg auf ihre Verbandsliga-Zeit zurück, als das Team als unabsteigbar galt. Die Spieler trafen sich nun und schwelgten in Erinnerungen.
30 Jahre Tagesförderbahn
Seit 30 Jahren können Besucher vom Alten Bahnhof in Clausthal-Zellerfeld mit der historischen Tagesförderbahn zum Ottiliae-Schacht fahren. Dieser runde Geburtstag wurde am Wochenende mit vielen Gästen gefeiert – und mit dampfenden Überraschungen.
Tag der offenen Tür
„Talent Monument“ lautete der Titel zum 30. Tag des offenen Denkmals. Und wahrhaft monumental präsentierte sich so manche Besonderheit mit ihren kleinen Geheimnissen rund ums Große Bruch. Zwischen Hornburg und Hessen gab es allerhand zu entdecken.
Tag des offenen Denkmals
Zum Tag des offenen Denkmals setzen insbesondere der Rammelsberg und die alte Drahtweberei zwei Goslarer Ausrufezeichen. Aber auch andere kulturelle und geschichtliche Einrichtungen machen positiv auf sich aufmerksam.
Historienspektakel
Es ist wieder so weit: Seesen lädt zur Sehusa-Sause ein. Traditionell am ersten Wochenende im September steht die Stadt im Zeichen ihrer Zeitreise in die eigene Geschichte. Tauende Besucher werden zu Norddeutschlands größtem Historienfest erwartet.
Jahrhundertealte Richtstätte
Bis 1809 wurde die Todesstrafe in Quedlinburg öffentlich vollzogen. Die Grabung an einer jahrhundertealten Richtstätte nahe der Stadt hat eine rätselhafte Bestattung zweier Gehängter ergeben. Außerdem wurden drei Knochengruben entdeckt.
Historische und aktuelle Fotos
Goslar hat sich im Laufe der Zeit verändert. Dennoch ist die Geschichte heute weiter vielerorts sichtbar. In einer interaktiven Grafik stellt die GZ gut erhaltenes Fachwerk, Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung und zwei Kirchen von früher und heute dar.
Festliche Jubiläumsgala
Mit einer Jubiläumsgala und literarischen Nachmittagen feierte das Altenauer Rathaus seinen 350. Geburtstag. Achim Kapelle baut das heutige Goethehaus seit Jahren aufwendig um, wofür er viel Lob bekam. Sogar Goethe war beim Feiern dabei.
Tafeln auf dem Areal
Die lange und bewegte Geschichte des Fliegerhorstes soll nicht in Vergessenheit geraten. Deshalb will die Stadt auf dem Areal ein Andenken erschaffen. Nach langem Hin und Her steht nun fest, was nach vielen Gesprächen herausgekommen ist.
Mauern und Türme erzählen
Im fünften Teil der Serie „Mauern und Türme erzählen Geschichte(n)“ geht es um die Frage, warum die Pflege der Stadtbefestigung so aufwendig ist? Die Kosten für die Instandhaltung sind zwar hoch, doch „Eigentum verpflichtet“, meint der Chef des GGM.
Fund aus den 1920er Jahren
Über ein besonderes Geschenk freut sich das Stadtarchiv in Osterode: Zwei Alben mit Fotos vom Bau der Sösetalsperre in den 1920er Jahren tauchten jetzt in einem Nachlass auf. Sie zeigen, wie Deutschlands einst größte Trinkwassertalsperre entstand.
Urenkelin des Hotelgründers erzählt
Einblick in ihr Hoteliersleben und das ihrer Vorfahren gewährt Rosemarie Bartels mit „Rosis Nähkästschen“ bei Instagram. Sie und ihr Sohn Dirk Bartels sind Geschäftsführer des Hotels „Braunschweiger Hof“. Seit 1894 ist der Betrieb in Familienhand.
Mauern und Türme erzählen
Im dritten Teil der Serie „Mauern und Türme erzählen Geschichte(n)“ blicken wir auf die Kirchen vor den Stadttoren Goslars und auf den Riechenberger Vertrag. Es ist die Geschichte von Konflikten mit den Braunschweiger Herzögen und dem Kampf am Rammelsberg.
Ausbildung zum Bereiter
Die Rennwoche in Bad Harzburg ist zu Ende. Die Pferde sind aus den Stallungen des einstigen Gestüts ausgezogen. Ruhe ist wieder eingekehrt. Doch das war nicht immer so. Vor 70 Jahren zum Beispiel. Damals, als Reinhard Schlee seine Ausbildung zum Bereiter gemacht hat.
Mauern und Türme erzählen
Viele mittelalterliche Städte wie beispielsweise Goslar sind gespickt mit historischen Bauten. Mauern und Türme erzählen deshalb nicht nur Geschichte, sondern auch Geschichten. Doch seit wann und warum gibt es überhaupt die Befestigung?
Harzer Fußballhistorie
Der Weg zu einem Fußball-Titel ist vor 100 Jahren sehr mühsam. Zu viele lokale Verbände schicken ihre Meister ins Rennen. Der FC Seesen und der SV Oker holen den Titel in der Harzer Gau-A-Klasse und qualifizieren sich für die nächste Runde.
Unterwegs mit dem Nachtwächter
Immer wieder interessant ist eine besondere Führung durch die Fachwerkstadt Hornburg. Die GZ hat Herbert Grünhage begleitet, der in Nachtwächterkluft Gästen und Einheimischen die Stadthistorie beim abendlichen Gang durch das Gassengewirr erklärt.
Historische Fotos
Die Altenauer Heimatstube präsentiert einen Eisenbahnkalender zum 110-jährigen Geburtstag der Innerstetalstrecke. Dafür wurden 13 historische Fotos vom längst stillgelegten Bahnhof der Bergstadt ausgewählt. Bestellungen sind ab August möglich.
Serie: 1933 - Was vor Ort geschah
Das neue Beamtengesetz hatte weitere Wirkung im Nazi-Staat. Wer im Dienst bleiben und Karriere machen wollte, wer der Partei oder ihren Massenorganisationen beitreten wollte, benötigte den „Arier-Nachweis“.
Familie ist 1851 ausgewandert
Neil Beverley ist den Wurzeln seiner Ururgroßmutter auf der Spur: Die Bergmannstochter kommt 1851 mit dem Segelschiff nach Adelaide. Nun ist der Australier auf der Suche nach Menschen, die noch im Oberharz leben und mit ihm verwandt sein könnten.
Tradition und Moderne
Beim Schützen- und Volksfest am Wochenende greifen die Clausthaler auf viele alte Traditionen zurück. Andere wiederum sind längst Geschichte. Beim Schmorwurstessen herrscht etwa lange Geschlechtertrennung. Überlebt hat das Polterabendschießen.
Stele am Rudolf-Huch-Denkmal
Das Denkmal des umstrittenen Dichters Rudolf Huch hat jetzt eine Tafel bekommen, die erklärt, wieso Huch heute so umstritten ist. Er hatte sich während des Dritten Reiches schon früh auf Hitlers Seite geschlagen und daraus auch keinen Hehl gemacht.
Bauarbeiten
Der Eigentümer Achim Kapelle saniert derzeit aufwendig das Goethehaus, schließlich soll es zum Jubiläum im August ansehnlich sein. Bei den Arbeiten entdeckte Kapelle historische Dielen, die vermutlich von 1673 sind. Auf ihnen wandelte also einst Goethe.
Gründerzeitmuseum
In ihrem Gründerzeitmuseum, der „Villa Charlotte“ in Bad Harzburg, haben Sven und Michael Bartsch einen originalen Damensalon aus der Zeit um 1900 gestaltet und eingerichtet, zu dem Männern damals keinen Zutritt hatten. Und wie ist das heute?
Digitales Projekt
„Harz History“ ist ein digitales Projekt im Internet. Ergänzt ist die Seite der Bad-Harzburg-Stiftung jetzt um Bilder aus dem GZ-Archiv zur Grenzöffnung im Harz. Um die Ereignisse historisch richtig einzuordnen, ging es jetzt auf Grenzpatrouille.
Blick in die Historie
Den dritten Bildband mit historischen Bildern aus St. Andreasberg geben die Brüder Jochen und Andreas Klähn heraus. Rund 200 Fotos erzählen von Festen und dem alltäglichen Leben der Menschen in der Bergstadt – darunter auch ganz besondere Aufnahmen.