Oxford-Professorin gibt ein Heimspiel am Goslarer Frankenberg
Henrike Lähnemann Foto: David Fisher
Beim Frankenberger Winterabend spricht Oxford-Professorin Henrike Lähnemann über „Unerhörte Frauen – die Netzwerke der Nonnen“. Ihr Auftritt hat Heimspielcharakter.
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Goslar. „Unerhörte Frauen – die Netzwerke der Nonnen“ lautet das Thema, wenn Professorin Dr. Henrike Lähnemann am Mittwoch, 10. Dezember, beim nächsten Frankenberger Winterabend zu Gast ist. Ihr Vortrag beginnt um 19 Uhr in der Frankenberger Kirche.
Heimspiel und Goslar-Bezug
Und ihr Auftritt hat Heimspielcharakter und direkten Bezug zur Goslarer Historie: Wie lebten, beteten und arbeiteten die Nonnen am Frankenberg im Mittelalter? Der Vortrag beleuchtet das Leben in religiösen Frauengemeinschaften aus einer Vielzahl von norddeutschen Quellen, bei denen Nonnen aus Braunschweig, Lüneburg und weiteren Klöstern zu Wort kommen und die materielle Überlieferung vorgestellt wird – von den ältesten Brillen der Welt bis hin zu monumentalen Teppichen. Nach Angaben der Veranstalter wird eine Welt lebendig, in der das Kloster den Frauen einen Wirkungsraum bot, geschäftlich, literarisch und theologisch wirksam zu werden.Sechs starke Themen und Referenten
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Professorin in Oxford
Henrike Lähnemann lehrt als Professorin für Germanistische Mediavistik an der University of Oxford. Goslar und den Frankenberg kennt sie gut. Sie ist die Tochter von Professor Dr. Johannes Lähnemann. Der Theologe und Religionspädagoge lehrte lange Jahre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und lebt seit 2010 in Goslar.Frankenberger Winterabend
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Fast 30 Jahre lange Tradition
Bereits seit 1996 bilden die Frankenberger Winterabende den Rahmen für Vorträge zu Themen, die unter den Nägeln brennen. In spannender, bunt gewürfelter Runde werden wichtige Themen und Fragestellungen von interessanten Persönlichkeiten im Rahmen eines Vortrages erörtert und anschließend lebhaft diskutiert. Zwischendurch wird ein Imbiss angeboten.
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