Deutsche Bischöfe preschen vor - und der Papst bremst. Einmal mehr gibt es Gegenwind für katholische Reformversuche aus dem Vatikan. Wie geht es nun weiter?
Auf dem Heimflug aus Afrika nimmt der Papst zu aktuellen Fragen Stellung. Eine davon betrifft die Kirche in Deutschland. Und eine „berühmt-berüchtigte“ Hinterlassenschaft seines Vorgängers.
Der US-Präsident und der Papst aus den Vereinigten Staaten liefern sich ein heftiges Wortgefecht, was weltweit Schlagzeilen macht. Nun zeigt sich Leo überraschend konziliant. Was macht Trump?
In Kamerun feiert Leo XIV. mit mehr als 100.000 Teilnehmern eine Messe - die größte seiner bisherigen Amtszeit. Er warnt davor, sich auf den Pfad von Gewalt zu begeben.
Auf seiner Afrika-Reise macht Leo XIV. einen Abstecher in den Nordwesten Kameruns, wo seit 2017 Tausende getötet wurden. Dabei wird er grundsätzlich - ohne Namen zu nennen.
Fast ein Jahr ist Leo im Amt. Nun macht er seine bislang längste Reise - auf einen Kontinent, in dem die katholische Kirche wächst. Die erste Station hat auch mit seiner eigenen Vergangenheit zu tun.
Zum Auftakt einer Afrika-Reise wird Leo XIV. von einer Breitseite aus dem Weißen Haus überrascht. Ungewöhnlich ist auch sein Konter. Das Verhältnis zum US-Präsidenten gilt schon lange als gespannt.
Immer offener kritisierte Leo XIV. zuletzt angesichts der großen Gewalt auf der Welt Kriegsrhetorik und rief zum Frieden auf. Bei einem Friedensgebet im Vatikan findet der Pontifex erneut klare Worte.
Das Osterwochenende ist Geschichte. Nicht nur die Brauchtumsfeuer waren natürlich Publikumsmagneten. Was lockte noch alles die Menschen im Nordharz an?
Das neue Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken spendet erstmals zu Ostern den Segen Urbi et Orbi. Dabei geht er auch auf die vielen aktuellen Konflikte ein - ohne allzu deutlich zu werden.
Der neue Pontifex ist nicht nur jünger und gesünder als Franziskus. Er will auch sonst einiges anders machen. Manche hoffen darauf, dass er angesichts der Kriege beim Segen Urbi et Orbi deutlich wird.
Hunderttausende Menschen in Spanien könnten als Minderjährige in kirchlichen Einrichtungen sexuell missbraucht worden sein. Nun gibt es ein Abkommen, das laut Regierung „weltweit wegweisend“ ist.
Der Palmsonntag bildet den Auftakt der vorösterlichen Woche. Für Leo XIV. ist es das erste Osterfest als Papst. Ein straffer Terminplan wartet auf ihn - mit Kreuzweg und „Urbi et Orbi“-Segen.
Die katholische Kirche ist durch das Bekanntwerden zahlloser Missbrauchsfälle erschüttert worden. Der neue Bischof von Münster geht darauf in seiner ersten Rede ein und gibt ein Versprechen ab.
Der bisherige Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer wird nach Medienberichten neuer Bischof von Münster. Papst Leo XIV. ernannte den 64-Jährigen zum Nachfolger des langjährigen Münsteraner Bischofs Felix Genn, der im März 2025 aus Altersgründen ausgeschieden war, wie „Bild“ (...).
Heiner Wilmer übernimmt das Bistum Münster. Er gilt als fortschrittlich und spricht sich für alternative Leitungsmodelle mit Frauen sowie für die Segnung homosexueller Paare aus.
Wer Missbrauch im Bistum Hildesheim erlebt hat, kann jetzt seine Geschichte erzählen. Was das Forschungsteam mit den Berichten erreichen will – und wie Betroffene sich melden können.
Der Erzbischof im Ruhestand äußert sich zum Umgang mit Missbrauchsfällen in seiner Zeit als Personaldezernent unter seinem Vorgänger Kardinal Degenhardt. Dem machen Wissenschaftler schwere Vorwürfe.
Die Mitarbeiterin eines kirchlichen Vereins wehrt sich gegen eine Kündigung, nachdem sie aus der Kirche ausgetreten ist. Nun äußert sich das höchste europäische Gericht dazu.
Kirchliche Einrichtungen dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs ihren Angestellten wegen Kirchenaustritts nicht automatisch kündigen. Wenn nicht von allen Mitarbeitenden mit der gleichen Aufgabe eine Kirchenmitgliedschaft verlangt werde, könne dies einer (...).
Die Mitgliederzahlen der Kirchen befinden sich im Sinkflug. Dennoch glauben die katholischen Bistümer an eine Zukunft, in der sie nah am Menschen sind.
Die beiden großen Kirchen verlieren weiter in schnellem Tempo Mitglieder. Was sind die Ursachen dafür? Studien geben überraschende Antworten. Die Kirchensteuer ist jedenfalls nicht ausschlaggebend.
Die katholische Kirche zahlt Missbrauchsopfern seit einigen Jahren sogenannte Anerkennungsleistungen. Wie aus jetzt veröffentlichten Daten hervorgeht, sind dies zum Teil durchaus erhebliche Summen.
Kinder unter Druck, Täter geschützt: Die neue Paderborner Studie enthüllt, wie Priester selbst nach Geständnissen ungestört weiterarbeiten konnten – und wie Opfer das bis heute belastet.
Ein bizarrer Konflikt in Spanien steuert auf einen dramatischen Höhepunkt zu: Eine Gruppe abtrünniger Klarissen, „Schoko-Nonnen“ genannt, steht kurz davor, ihr Zuhause zu verlieren. Wie kommt es dazu?
Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Das soll sich für Touristen bald ändern. Was bisher bekannt ist.
Der Kölner Dom wird Touristen in Zukunft Eintritt kosten. Damit sollen die gestiegenen finanziellen Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb des Doms gedeckt werden, wie das Domkapitel auf einer Pressekonferenz mitteilte. Die Gebühr soll ab der zweiten Jahreshälfte (...).
Er gilt als ruhig und erfahren, ein Mann der klaren Kante, der deutlichen Worte: Jens Höfel wird am 1. März in einem Festgottesdienst als Propst in Goslar eingeführt.
In Hildesheim erhält Martin Marahrens die Bischofsweihe. Er soll dem vielbeschäftigten Heiner Wilmer, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, den Rücken freihalten.
Bad Harzburgs Propst Jens Höfel ist seit dem 1. Februar auch Chef der Propstei Goslar – offiziell eingeführt wird der 60-Jährige am 1. März um 17 Uhr in der Marktkirche.
In einer katholischen Messe dürfen Laien offiziell keine Predigt halten. Geht es nach den Bischöfen, soll sich das bald ändern. Aber das können sie nicht alleine entscheiden.
Die Wahl- und Umfrageerfolge der AfD treiben die deutschen Bischöfe weiterhin um. Auch der neue Vorsitzende wird deutlich. Der Blick geht vor allem in ein Bundesland.
Weißer Rauch in Würzburg: Die Bischöfe haben einen neuen Vorsitzenden gewählt. Er gilt als Reformer, aber dennoch unterscheidet er sich schon bei seinem ersten Auftritt deutlich von seinem Vorgänger.
Wie kann die katholische Kirche Vertrauen zurückgewinnen? Reformgruppen setzen auf Bischof Wilmer und verlangen klare Bekenntnisse zu Reformen und zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt.
Nach der Wahl von Wilmer zum Chef der Deutschen Bischofskonferenz sieht die EKD neue Chancen für die Ökumene. Bischöfin Fehrs lobt seine Offenheit und Erfahrung bei Reformen.
Die Deutsche Bischofskonferenz hat einen neuen Vorsitzenden, Heiner Wilmer. Was unterscheidet den Neuen von seinem Vorgänger Georg Bätzing? Kirchenrechtler Schüller gibt Antwort.
Heiner Wilmer ist das neue Gesicht der katholischen Kirche in Deutschland: Der Hildesheimer Bischof führt die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) und gibt sich zunächst vor allem spirituell - und vage.
Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Der Bischof von Hildesheim wurde am Vormittag zum Nachfolger des bisherigen Vorsitzenden Georg Bätzing gewählt.
In Würzburg wählen die katholischen Bischöfe am Vormittag einen neuen Vorsitzenden. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt: Wird es eher ein Reformer oder eher ein Bewahrer?
Erstmals nach fast 800 Jahren zeigt Assisi die Reliquien des Heiligen Franz. Der Andrang ist riesig. Mehrere Hunderttausende Besucher werden in der Gemeinde in Mittelitalien erwartet.
Der Reliquienkult ist in der katholischen Kirche weit verbreitet. Nun stellt sie erstmals Franz von Assisis Knochen zur Schau. Erwartet werden Hunderttausende - zumal in der Nähe noch jemand liegt.
Die Nordkirche stellt sich mit einem Doppelhaushalt auf Einnahmen von jährlich rund 596 Millionen Euro ein. Dennoch bleibe der Spardruck. Daher soll eine mittelfristige Finanzplanung vorgelegt werden.
Mit dem Kreuz aus Deutschland erreicht die Sagrada Família in Barcelona ihre endgültige Höhe. Was das für die berühmte Basilika und ihre Baugeschichte bedeutet.
Franz von Assisi liegt seit 800 Jahren in seiner Heimatstadt begraben. Bislang bekamen nur wenige seine sterblichen Überreste zu sehen. Jetzt haben sich schon mehr als 350.000 Besucher angemeldet.
So viele Paare wie noch nie an diesem besonderen Tag haben sich in Norwegen vor den Altar getraut. Möglich waren auch ganz spontane Entscheidungen. In Deutschland wartet ein weiteres spezielles Datum.
Ali Arabi hat sein Herz an Altenau verloren. Er spendet 30.000 Euro für die geplanten Brandmelder in der Kirche. Der Kirchenvorstand spricht von einem Weihnachtswunder.
Was für Kirchenverhältnisse schnell geht, dauert für Betroffene sexualisierter Gewalt in der Kirche viel zu lange: Betroffenensprecherin Nancy Janz sagt, warum sie sich zum Rücktritt entschlossen hat.
Nun hat die Klage eines Gynäkologen gegen einen katholischen Klinikträger in Lippstadt doch Erfolg - nicht ganz, aber zu einem doch erheblichen Teil. Der Mediziner ist „sehr erleichtert“.
Sie sei oft an ihre Grenzen gegangen: Nancy Janz, Sprecherin der Betroffenen sexueller Gewalt in der evangelischen Kirche, tritt zurück. Zur Aufarbeitung hat sie eine klare Meinung.
Georg Bätzing war in den vergangenen sechs Jahren das Gesicht der katholischen Kirche in Deutschland. Mit seinem entschiedenen Reformkurs machte er sich aber auch Gegner - nun tritt er nicht mehr an.
Georg Bätzing steht für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz nicht zur Verfügung. Das teilte die Bischofskonferenz in Bonn mit.
Zwei Wochen nach dem Drama in der Neujahrsnacht empfängt Leo Familien von Opfern zur Privataudienz. Dem Kirchenoberhaupt fällt es sichtbar schwer, Worte zu finden.
Das Thema gehört nicht zu den Akten, sondern muss im Bewusstsein bleiben: Das ist für den Bischof von Osnabrück eine wichtige Lehre aus dem Skandal um sexuellen Missbrauch in der Kirche.
Viele Menschen reagieren verängstigt angesichts der vielen Probleme und Konflikte auf der Welt. Der Osnabrücker Bischof ruft zum Mut haben auf - und zum Engagement gegen Extremismus.
Italiener finden es höchst merkwürdig, dass die Deutschen zum Jahresende einen Todestag feiern - und auch noch den eines Papstes. Wer war der Mann, der dem letzten Tag des Jahres den Namen gab?
Krieg und menschliches Leid in der Ukraine, in Nahost - und an vielen anderen Orten weltweit: Der Papst mahnt eindringlich zu Frieden und Versöhnung - und nimmt nicht nur Staatsführer in die Pflicht.
Abschottung mache in der heutigen vernetzten Welt keinen Sinn, sagt der Limburger Bischof Bätzing. Und bekennt, dass ihn gerade die Weihnachtsbotschaft immer schon besonders vom Glauben überzeugt hat.
Krieg und menschliches Leid in der Ukraine, in Nahost - und an vielen anderen Orten weltweit: Der Papst ruft zu Frieden auf. Dabei nimmt er nicht nur die Staatenführer in die Pflicht.
Lebensgroße Krippen unter Wasser, Promis neben Engeln und Gin statt Jesuskind: Was Italiens Weihnachtskrippen besonders macht, warum Meloni sie lobt - und warum es manchmal sehr unfestlich Ärger gibt.
Die Mitgliederzahlen der Kirchen gehen stetig zurück - aber dennoch haben sie eine Zukunft, sagt der Osnabrücker Bischof Dominicus Meier. Allerdings müssen sie sich Partner suchen.
15 Frauenklöster gibt es in Niedersachsen – das Lebensmodell in der Gemeinschaft zieht viele an. Mit dem Wechsel einiger Leitungen öffnen sich die abgeschiedenen Orte mehr als in früheren Zeiten.
Neben der Bescherung und dem Weihnachtsbraten gehört für viele ein Gang in die Kirche dazu. Die GZ-Redakteure Sebastian Sowa und Lisa Kasemir haben dazu verschiedene Meinungen.
Kein General, sondern ein kleines Kind bringt zu Weihnachten den Frieden in die Welt, sagt die EKD-Ratsvorsitzende Fehrs. Sie rät dazu „friedenstüchtig“ zu werden.
283.000 Follower: Die drei betagten Ordensfrauen kündigen einen Social-Media-Rückzug an. Ein deutscher Theologe berät sie im Streit um ihre Kloster-Besetzung. Der Vatikan prüft den Fall.
Eine 300 Kilogramm schwere Kirchenglocke verschwindet nachts – und landet im Recyclinghof. Nun ist die Polizei dem mutmaßlichen Dieb auf die Schliche gekommen.
Jens Höfel ist und bleibt Propst in Bad Harzburg – und wird zusätzlich Propst in Goslar. Die Entscheidung der Kirchenregierung wurde am 5. Dezember in Goslar vorgestellt.
Mit Kalendern für 2026 lässt sich jetzt in Rom besonders gut Geld verdienen: natürlich mit dem neuen Papst, aber nun sogar mit zwei Dutzend „Pin-Up-Priestern“. Ein Pontifex fehlt jedoch.