Das Präsidium des Bundestags besichtigt das ehemalige Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen und nimmt den Bericht der SED-Opferbeauftragten entgegen. Ein Termin an einem bedrückenden Ort.
Die Schwalbe oder die S51 aus DDR-Produktion sind Liebhaberstücke - und inzwischen ein Politikum, das nicht nur Björn Höcke zu nutzen weiß. Nun kommt deutlicher Widerspruch.
Seit 1993 leben die Telschows in Torfhaus. Und sie wollen bleiben. Über einen Ort mit nur zwei Einwohnern, Wandel durch Tourismus und Großkonzerne am Brocken.
Ein Porzellan-Teller, einst Teil des DDR-Staatsservices, gehört zwei Bad Harzburgern, wird aber derzeit in Dresden ausgestellt. Was macht ihn so besonders?
Gordana Prade wurde in der DDR atheistisch erzogen und fand als Heranwachsende den Weg zum Glauben. Jetzt, im Alter von 50 Jahren, leitet sie als Diakonin zwei Gemeinden im Harz.
Fluchtgeschichten aus der Zeit der deutsch-deutschen Teilung gibt es viele. Doch nicht alle nahmen auch ein glückliches Ende. Der ehemalige Bundesgrenzschützer Lothar Engler berichtete jetzt unter anderem über das Schicksal von Bernd Schilk.
Nach der Wende konnten viele Besitzer sie nicht schnell genug loswerden, heute sind sie als Oldtimer gefragt: Autoklassiker aus der DDR. Wie viele dieser Fahrzeuge gibt es noch?
Die Autorin aus Hamburg wird für ihr Jugendbuch „Der Tunnelbauer“ ausgezeichnet. Sie beleuchtet darin gewagte Fluchten aus der DDR. Die Hauptfigur ist ein Junge aus Ost-Berlin.
1952 schloss die DDR die Grenze zur Bundesrepublik. Menschen verloren ihre Heimat, erfuhren Unrecht. Viele, die die Grenze dennoch zu überwinden versuchten, wurden getötet.
Länger als 40 Jahre ging die Grenze quer durch Deutschland. Stacheldrahtzäune, Bodenminen und Selbstschussapparate sollten verhindern, dass DDR-Bürger den Westen erreichten.
Mehr als drei Jahrzehnte trennte eine 1400 Kilometer lange Grenze die beiden deutschen Staaten. Diese war mit Minen, Zäunen, Sperrgebieten gesichert. Wie, das können Besucher jetzt wieder im Grenzmuseum Sorge erfahren, das wieder geöffnet ist.
Bekleidung war in der DDR rar. Also ging die Tochter des erfolgreichsten Schlagerkomponisten des Landes vor ihrem allerersten Auftritt als Sängerin zum Schneider. Viel Auswahl hatte auch er nicht.
Nicht nur seine Inszenierung von „Warten auf Godot“ sorgte in Dresden für einen Theaterbesucher-Ansturm. Regisseur Engel avancierte vor dem Mauerfall zum Meister der politischen Metapher.
Mit Schnauzbärten und Schlaghosen sitzen sechs junge Herren auf einer Wiese. Mit diesem Autogrammkarten-Motiv startet eine Band aus Ost-Berlin 1975 ihre Karriere. Sie heißt Karat.
Wer dabei war, wird es nie mehr vergessen: Heute vor 35 Jahren feierten die Wiedelaher und die Wülperoder die Öffnung ihres Grenzübergangs, es war der Letzte im Vienenburger Stadtgebiet.
Die jahrzehntelange Teilung von BRD und DDR beschäftigt noch immer. Das Danneil-Museum in Salzwedel rückt den Fokus nun auf Altmark und Wendland. Es gibt eine Ausstellung, gemacht von Zeitzeugen.
Besucher des Abbenröder Heimatmuseums „Zur Linde“ werden sie kennen: Schon von weitem sichtbar leuchtet das Rot einer englischen Telefonzelle. Seit genau 35 Jahren steht sie im Dorf an der Ecker – was das mit der Grenzöffnung zu tun hat.
Vor 35 Jahren stürmten Tausende die Zentrale der DDR-Staatssicherheit in Berlin. Für viele ein historischer Moment und ein Akt der Genugtuung. Und zugleich Keim des Streits bis heute.
In der DDR waren Dietmar Schultke und Mario Dittrich als Soldaten an der Grenze stationiert. Dabei haben sie viele Erfahrungen gemacht, die beide nachhaltig geprägt haben. Darüber schrieben sie Bücher, die sie nun in Bad Harzburg vorgestellt haben.
Es ist für die Menschen ein magisches Datum: Der Herbst 1989, als im Harzvorland der Eiserne Vorhang Löcher bekam und das Ende der deutsch-deutschen Teilung einleitete. Der Grenzöffnung vor 35 Jahren gedachten jetzt auch die Menschen am Hessendamm.
Am Wochenende jähren sich der Mauerfall und Grenzöffnung zum 35. Mal. Das ist wie jedes Jahr in Stapelburg Anlass für ein Fest an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Die GZ stellt Zeitplan und das Rahmenprogramm vor.
Das Grüne Band auf dem ehemaligen Grenzstreifen im nördlichen Harzvorland weist Lücken auf und ist an manchen Stellen als solches nicht zu erkennen. Was wird unternommen, um das Ziel Biotopverbund im Nationalen Naturmonument zu erreichen?
DDR-Grenzsoldaten auf der Staumauer der Eckertalsperre? Für ein Fotoshooting hat der Verein Grenzmuseum Sorge jetzt die Zeit zurückgedreht. Mit den Bildern sollen „besonders sensible Orte“ der früheren innerdeutschen Grenze dokumentiert werden.
Vor 35 Jahren, am 11. November 1989, öffnete sich auch zwischen Eckertal und Stapelburg die deutsch-deutsche Grenze. Das soll in diesem Jahr wieder gefeiert werden, allerdings ein wenig anders als sonst. Und auch an einem anderen Tag.
Die Puhdys sind längst Geschichte. Doch nun erscheint noch ein Album mit Live-Aufnahmen von einem besonderen Festival. Sänger Dieter Birr erinnert sich gut - auch daran, dass einige Fans sauer waren.
Ein Mann wird am DDR-Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße in Berlin hinterrücks erschossen. Erst nach Jahrzehnten kommt es zum Prozess - und ein Ex-Stasi-Mann soll ins Gefängnis.
Am DDR-Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße in Berlin wird ein Mann hinterrücks erschossen. Erst nach Jahrzehnten kommt es zum Prozess - und ein Ex-Stasi-Mann soll ins Gefängnis.
Am DDR-Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße in Berlin wird ein Mann im Auftrag der Stasi erschossen. Erst 50 Jahre später kommt der Fall vor Gericht. Nun wollen die Richter ihr Urteil sprechen.
Die Großdemonstration in Leipzig vom 9. Oktober 1989 war ein Meilenstein der friedlichen Revolution in der DDR. Beim Gedenken spricht der Kanzler ein umstrittenes Thema an.
Vor 35 Jahren fiel die Berliner Mauer und in Stapelburg erhielt der Eiserne Vorhang sein erstes Schlupfloch. Der Anfang vom Ende der deutschen Teilung, deren Schrecken eine Grenzwanderung noch einmal in Erinnerung rief.
Im alten Beobachtungsturm an der früheren innerdeutschen Grenze bei Sorge gibt es jetzt auch Wlan. Das ist wichtig, um die Ergänzungen zur Ausstellung im Grenzmuseum auch nutzen zu können. Aber noch sind nicht alle Pläne umgesetzt.
Michael Teupel versuchte aus der DDR zu fliehen. Er wurde erwischt und nach langen Verhören durch die Stasi zu Gefängnis verurteilt. Im Goslarer Kulturmarktplatz erzählte er über seine Erfahrungen
Die Ausstellung „An der Grenze erschossen“ ist jetzt im Goslarer Kulturmarktplatz zu sehen. Sie erinnert an Menschen, die aus der DDR flüchten wollten und im Grenzgebiet von Minen oder Gewehrsalven getötet wurden.
Im Akkord mussten einst im größten DDR-Frauengefängnis Hoheneck auch politische Häftlinge Zwangsarbeit leisten. Die Produkte wie Feinstrumpfhosen wurden in den Westen verkauft.
Bekommt Stapelburg den Zuschlag für das geplante Grenz-Besucherzentrum? Vieles spricht derzeit dafür, einschließlich einer Machbarkeitsstudie. Konkurrenz gibt es nur noch mit Hötensleben. Aber es gibt auch leichte Kritik am Projekt.
Gesellschaft
Einst versprachen sie das große Geld, heute sind sie die letzten ihrer Art: Sexshops in Ostdeutschland. Die Geschichten der Betreiber klingen teils wie im Film. Und erzählen viel über den Wandel.
Schmuckstück Platte?
Sie waren Wohnhighlight und sozialistischer Städtebautraum. Aber auch oft Sanierungsfall. Inzwischen sind alte DDR-Plattensiedlungen auch für den Denkmalschutz ein Thema. Das hat Folgen.
Berlin
Vor den Augen westdeutscher Schüler wird ein Mann am DDR-Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße hinterrücks erschossen. 50 Jahre später kommt es zum Prozess gegen einen Ex-Stasi-Mitarbeiter.
Geburtstag
Zum bevorstehenden 80. Geburtstag verrät Dieter „Maschine” Birr, welche Vorbilder der DDR-Sänger hat - und dass er weiterhin voller Tatendrang ist.
Verlorene Ansprüchen
Bei der deutschen Vereinigung fielen einige Rentenansprüche aus DDR-Zeiten weg. Wer davon betroffen war und heute arm ist, konnte Geld aus einem Sonderfonds beantragen. Erfolgreich waren nur wenige.
Kultauto
Der eigene Trabi wurde von vielen Menschen in der DDR mit Hingabe gepflegt, nach der Wiedervereinigung aber ausgemustert. Inzwischen lebt die alte Liebe wieder auf. Für manchen ist das ein Geschäft.
Das Wochenende im Rückblick
Mit diesen Themen beschäftigt sich unser Wochenend-Rückblick: Warum hängt eine Flagge der DDR beim Skiweltcup der Langläufer in Kanda und wie lassen sich die Fanproteste gegen einen Investoren-Deal im Fußball stoppen?
Rente
Mehr als 30 Jahre nach der deutschen Vereinigung sollte ein Härtefallfonds bei entfallenen Rentenansprüchen aus DDR-Zeiten helfen. Bisher kam nur ein kleiner Teil des Geldes an.
Sprengung des Werkes „Tanne“
Walter Böhm hat „so ein bisschen was mitgekriegt“ in seinem Leben. Als Kind hörte er die Sprengung des TNT-Werkes „Tanne“ durch die Engländer. Im Ostharz fotografierten ihn Jahrzehnte später DDR-Grenzsoldaten – bei der Verrichtung des kleinen Geschäfts.
Polizei ermittelt
In Grenzerkreis und Heimatverein Abbenrode macht sich Erschütterung breit: Unbekannte zerstörten einen der Grenz-Informationspunkte, die die Ehrenamtlichen in den vergangenen Jahren errichtet hatten. Tatzeit war offenbar die Nacht zu Freitag.
Zehn Jahre Grenzerkreis Abbenrode
Runder Geburtstag beim Grenzerkreis Abbenrode: Seit zehn Jahren gibt es den Zusammenschluss, der sich um die Erinnerungskultur an der ehemaligen innerdeutschen Grenze verdient macht. Zum 50. Treffen stand der Rückblick an.
Kulturpolitik
In Berlin-Mitte soll ein Freiheits- und Einheitsdenkmal entstehen, aber das Projekt zieht sich. Doch nun fehlt Geld - 2,5 Millionen Euro, ohne die der Bau „grundsätzlich gefährdet” sei.
Zeitzeugen und Buchvorstellung
Das Grüne Band, auch entlang des Harzes, ist ein Ort der Erinnerung. An Zeiten des geteilten Deutschlands, Repressalien und Vorfälle an der innerdeutschen Grenze. Das Heimatmuseum Abbenrode ist bestrebt, die Erinnerung an diese Zeit zu erhalten.
34. Jahre Grenzöffnung
Am 11. November 1989, zwei Tage nach dem Mauerfall in Berlin, öffnete sich auch die Deutsch-deutsche-Grenze zwischen Eckertal und Stapelburg.Das wird nun, 34 Jahre später, traditionell wieder an historischer Stätte an der Ecker gefeiert.
Tochter von Joachim Gauck zu Gast
Die Liebenburger Landfrauen hatten sich Gesine Lange, die Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck, eingeladen. Sie erzählte über ihre Kindheit und Jugend in der DDR und das Leben als Pastorentochter unter FDJ-Mitgliedern.
Vergangenheit in der DDR
Mehr als 100 Regalkilometer Akten hat die frühere DDR-Staatssicherheit der Nachwelt hinterlassen. Speziell eine Aufgabe könnte noch Generationen beschäftigen - wenn kein Durchbruch gelingt.
Kriminalität
Im November 2004 ist das bislang letzte Urteil zu Toten an der innerdeutschen Grenze gesprochen worden. Doch Mord verjährt nie. Knapp 34 Jahre nach Mauerfall soll nun ein weiterer Fall vor Gericht kommen.
Essen & Trinken
Wer im Osten unterwegs ist, stößt immer wieder auf Eisdielen, die „Original DDR-Softeis” verkaufen. Der Eis-Klassiker scheint nicht nur unverwüstlich, sondern er findet inzwischen auch anderswo Anhänger.
„Montagsspaziergänger“ im Interview
Frank Lange ist einer der „Montagsspaziergänger“ durch die Goslarer Innenstadt. Im großen GZ-Interview spricht er über seine Vergangenheit in der DDR, seine Ziele mit der Demo, den Krieg in der Ukraine und was er über Putin denkt.
Abbenrode/Altfeld
Virtuell die deutsch-deutsche Teilung und ihre Folgen erleben: Das ist nun bei Abbenrode möglich. Das einstige Dorf im DDR-Grenzsperrgebiet verfügt jetzt über eine sogenannte Grenzwandler-App, die am Sonntag Wanderer erstmals erleben konnten.
DDR-Geschichte
Mindestens 140 Menschen sind an der Berliner Mauer getötet worden oder wurden Opfer des DDR-Grenzregimes. 62 Jahre nach Beginn des Mauerbaus wird ihrer gedacht. Politiker mahnen mit Blick auf die Gegenwart.
Hoffnung für Denkmal
Er ist im nördlichen Harzvorland einer von zwei verbliebenen DDR-Grenztürmen, die an die Schrecken der deutschen Teilung erinnern. Aber der Zahn der Zeit nagt an dem Denkmal am Hessendamm im Großen Bruch. Doch jetzt gibt es Hoffnung.
Berlin
Wie kaum ein anderer ist Wolf Biermann auch ein deutsch-deutscher Künstler. Der Liedermacher steht für die Welten in Ost und West. Eine historische Ausstellung beleuchtet die schillernde Figur.
Geschichte
Vor 60 Jahren kam US-Präsident John F. Kennedy zu Besuch nach Berlin. Seine Rede vor dem Schöneberger Rathaus ging um die Welt. Vor allem ein Satz daraus ist unvergessen.
Gedenken an DDR-Voksaufstand
Zum 70. Jahrestag des Volksaufstands in der DDR ehren die versammelten Spitzen des Staats die Mutigen von damals.
Geschichte
Wütende Proteste, rollende Panzer: Bis zu eine Million Menschen demonstrierten am 17. Juni 1953 in der DDR. Warum ist die kollektive Erinnerung daran bis heute so blass?
Gedenken an den 17. Juni 1953
Der Bundestag erinnert an den DDR-Volksaufstand vor 70 Jahren. Anlass für den Bundespräsidenten, eine „fadenscheinige Lüge” von heute zu geißeln.
Geschichte
Am 17. Juni 1953 protestierten in der DDR rund eine Million Menschen gegen die Verhältnisse - für alle Parteien ein bedeutsames Datum. Und doch gibt es Streit, als die AfD eine historische Parallele zieht.
Gesellschaft
Solange der Aufholprozess noch nicht im Überholprozess gelandet sei, brauche es seine Funktion, sagt der Ostbeauftragte der Bundesregierung. Er hoffe aber, dass seine Funktion nicht mehr zu lange notwendig sei.
Digitales Projekt
„Harz History“ ist ein digitales Projekt im Internet. Ergänzt ist die Seite der Bad-Harzburg-Stiftung jetzt um Bilder aus dem GZ-Archiv zur Grenzöffnung im Harz. Um die Ereignisse historisch richtig einzuordnen, ging es jetzt auf Grenzpatrouille.
Gesellschaft
Kai Oppermann, geboren in Karl-Marx-Stadt, hat in DDR-Heimen Gewalt und Missbrauch erlebt. Unter den Folgen leidet er bis heute. Bei Weitem kein Einzelfall, wie eine neue Studie zeigt.
Auszeichnung
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff zeichnete in der Magdeburger Staatskanzlei den Wiedelaher Lothar Engler mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein Engegement in der Erinnerungskultur.
Ausstellungen
Ein riesiges Aquarium platzt. Auch das nahe gelegene DDR-Museum ist von den Wassermassen betroffen, es muss schließen. Drei Monate später steht es vor der Wiedereröffnung. Und bietet Neues.
Kultur
Ab der sechsten Lebenswoche konnten Kinder in der DDR wochenweise abgegeben werden. Die Ausstellung könne als Spurensuche verstanden werden, so die Verantwortlichen. Was dahinter steckt.
DDR-Geschichte
Hans Modrow ist tot. Kurz nach dem Mauerfall wurde er 1989 zum Vorsitzenden des DDR-Ministerrats gewählt - nach den ersten freien Wahlen musste er nur fünf Monate später wieder abtreten.
Soziales
Wer nach der Deutschen Einheit Ansprüche auf DDR-Zusatzrenten einbüßte und jetzt in Armut lebt, kann eine Einmalzahlung beantragen. Dasselbe gilt für Spätaussiedler und jüdische Zuwanderer.
Geschichte
Annalena Baerbock ist nicht nur Außenministerin, sie vertritt auch die Brandenburger Grünen im Bundestag. Fern der Außenpolitik nimmt sie sich Zeit für ehemalige SED-Opfer.
Infotafel zu Zwangsaussiedlung
Eine neue und wohl vorerst letzte Infotafel erinnert in Eckertal an die Zwangsaussiedlungen in der DDR entlang der ehemaligen Grenze. Gedacht wird damit auf Initiative des Grenzerkreises aus Abbenrode der Opfer der sogenannen "Aktion Ungeziefer".
Grünen-Politiker
Er war DDR-Bürgerrechtler und dann über viele Jahre ein profilierter Bundes- und Europapolitiker: Werner Schulz ist am Mittwoch gestorben, während er an einer Veranstaltung mit dem Bundespräsidenten teilnahm.
DDR-Staatssicherheit
Die Zahl der Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern in den vergangenen Jahren hat zwar kontinuierlich abgenommen, doch das Interesse an den Unterlagen der DDR-Staatssicherheit ist weiterhin groß.
DDR-Schriftsteller – PEN-Vorsitzender
Im Goslarer Cineplex zeigte Regisseur Dirk Szuszies seinen Film über Walter Kaufmann. Der DDR-Autor mit jüdischen Wurzeln und australischem Pass blickt zurück auf seine Flucht vor den Nazis, Weltreisen als Seemann und die Jahre als PEN-Vorsitzender.
Waldohreulen für das Grüne Band
Vom Todesstreifen zur Lebenslinie - das „Grüne Band Sachsen-Anhalt" ist nach dem Ende der Deutschen Teilung 1989 zu einer Oase für Flora und Fauna geworden. Um diesen Streifen weiterhin sichtbar zu machen, werden zusätzliche Schilder aufgestellt.
Höhlensystem
In den Halberstädter Thekenbergen befand sich einst eine Schatzhöhle. Millionen von Banknoten sollten nach Einführung der D-Mark in Ostdeutschland in den Höhlensystemen verrotten. Doch die Rechnung ging nicht auf.
Teilnahme am großen Festumzug
Besondere Bande: Wenn der Goslarer etwas von der ursprünglichen Stephanikirche sehen will, muss er nach Abbenrode. Und damit der Umzug zum 1100-Jährigen der Kaiserstadt alle historischen Facetten abbildet, holt sich der Jubilar Abbenröder ins Boot.
Ausstellung zum DDR-Regime
Im Harz sind während der deutsch-deutschen Teilung 20 Menschen beim Versuch, die Grenze zu überqueren, getötet worden. Davon sieben im Bereich Hohegeiß. In Erinnerung an die Opfer des DDR-Regimes wird eine Wanderausstellung in der Kirche „Zur Himmelspforte“ eröffnet.
Lesung in Wernigerode
Wolfgang Hilbig hätte einer der ganz großen Dichter der DDR werden können, doch der Staat erlaubte lediglich den Druck eines einzigen schmalen Büchleins. Nun wird der "Dichter der Nacht" bei einem Literaturabend in Wernigerode näher beleuchtet.
Zukunft des Abbenröder Eckerwehrs
37,6 Millionen Euro stellt das Land Sachsen-Anhalt in diesem Jahr für Naturschutz an Seen und Flüssen bereit. Der Fokus liegt dabei auf der Renaturierung von Gewässern. Was bedeutet das für das marode Eckerwehr südlich von Abbenrode?
Relikt an der DDR-Grenze
Zehntklässler des Fallstein-Gymnasiums Osterwieck kümmern sich traditionell um den Erhalt des Grenzdenkmals und erinnern damit an die deutsch-deutsche Teilung. Mittlerweile ist die Zukunft der Schule bedroht. Und damit auch das historische Projekt.
ARD-Doku
Die neue ARD-Doku "Auswärtsspiel: Die Toten Hosen in Ost-Berlin" gibt Einblicke in die Anfangszeit der Alt-Punks und zeigt, wie sie die Stasi an der Nase herumgeführt haben: Eine Geschichte über ein illegales Punkrock-Konzert in Ost-Berlin.
Fakten, die unter Verschluss blieben
"Ich war auf dem Brocken, fror mir mit anderen den Arsch ab. Es war eine Todesgrenze.“ Der Buchautor Dietmar Schultke vermittelte ein Stück Zeitgeschichte bei seiner Lesung in Goslar und ließ das Publikum an seinen Erlebnissen teilhaben.