Eine geplante Auktion sorgte für Proteste – jetzt wurden Dokumente von Opfern des Holocaust an Gedenkstätten übergeben. Auch ein neues Gesetz ist auf dem Weg.
Einst stand der Brunnen mit der zierlichen Tänzerin vor der Villa des Versicherungsdirektors Heinrich Stahl. Er kam im KZ Theresienstadt ums Leben. Der Brunnen wurde jüngst als NS-Raubgut restituiert.
Vor 85 Jahren startet die „Operation Merkur“: Die deutsche Wehrmacht überfällt die Insel Kreta aus der Luft. Fast 800 Goslarer sind beim Himmelfahrtskommando dabei.
Vor 85 Jahren startet die „Operation Merkur“: Die deutsche Wehrmacht überfällt die Insel Kreta aus der Luft. Fast 800 Goslarer sind beim Himmelfahrtskommando dabei.
Warum bleiben umstrittene Straßennamen bestehen – und wie werden sie eingeordnet? In Goslar geht es mal wieder um das komplizierte Thema Erinnerungskultur.
Mit dem Entwurf einer Oberharzer Tracht wollte Karl Reinecke-Altenau Heimatverbundenheit stiften. Wie entwickelte sie sich zum Spielball der NS-Organisationen?
Die Gruppe „Kufiyas in Buchenwald“ darf heute laut Gerichtsbeschluss nicht an der KZ-Gedenkstätte demonstrieren. Nun haben sie nach eigenen Angaben einen anderen Weg gefunden.
War der eigene Opa ein Nazi? Diese Frage kann nun über das US-Nationalarchiv beantwortet werden. Erstmals wurden die überlieferten Mitgliedskarteien der NSDAP vollständig ins Netz gestellt.
Zwangsarbeit zur Nazizeit am Goslarer Rammelsberg: Nach den Ausgrabungen am Bergwerk liegt nun ein Buch mit den Ergebnissen vor. Was die Forscher überrascht hat.
Der Holocaust ist seit mehr als 80 Jahren vorbei - der Antisemitismus jedoch wuchert bis heute weiter. Zum Gedenktag ziehen Überlebende und Politiker erschreckende Verbindungen in die Gegenwart.
Die Gedenkstätte Auschwitz verzichtet zum 81. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen deutschen Vernichtungslagers auf Politikerreden. Im Mittelpunkt stehen die mahnenden Worte der Überlebenden.
Mit einem flammenden Plädoyer für Freiheit und Menschenrechte nimmt der Publizist die Abgeordneten in Niedersachsens Landtag in die Pflicht. Über die AfD findet er klare Worte.
Anlässlich seines 100. Geburtstags am 1. Januar warnt der Auschwitz-Überlebende Leon Weintraub vor Fanatismus weltweit und der AfD. Wie steht es um die Zukunft deutscher Erinnerungskultur?
Eine vergoldete Vase und ein Paravent - das Germanische Nationalmuseum gibt NS-Raubkunst an die Erben jüdischer Kunsthändler zurück. Eine Sache bleibt aber im Museum.
Nach Jahrzehnten geht ein Renaissance-Gemälde an die Erben des jüdischen Bankiers Ernst Magnus. Warum die Entscheidung erst jetzt fiel und was das Bild mit NS-Verbrecher Hermann Göring zu tun hat.
Wie hat die GZ in den Jahren 1928 bis 1933 über die NSDAP und Hitler berichtet? Redakteur Frank Heine hat ein Buch darüber geschrieben und sucht Lehren für die Gegenwart.
Jahrzehnte nach Ende der Nazi-Zeit streiten Erben jüdischer Opfer immer noch um die Rückgabe geraubter Kunstwerke. Ab 1. Dezember soll es leichter werden, die Streitfälle zu klären. Funktioniert das?
Eine neue Initiative will Stolpersteine nach Bad Harzburg holen. Die ersten Biografien sind recherchiert, 2027 könnte der erste Stein verlegt werden. Das steckt dahinter.
Klares Hasssymbol oder nur „potenziell spaltend“? Eine geplante Änderung im Richtlinienwerk der US-Küstenwache löst Empörung aus. Die dem Heimatschutzministerium unterstellte Behörde rudert zurück.
Ein im Zweiten Weltkrieg gefallener Mann aus Weener wird jahrzehntelang als Opfer des Kriegs gewürdigt. Nun steht fest, dass er an Kriegsverbrechen beteiligt war. Wie geht die Stadt damit um?
Ein bewegendes Thema hat Zofia Durda am Sonntag parat: Sie spricht in der Sonntags-Matinee über die Entnazifizierung am Rammelsberg, nimmt aber auch die Praxis der Entschädigungen und die Anerkennung erlittenenen Unrechts in den Blick.
Der Freistaat gibt mehrere Gemälde, bei denen es sich um Nazi-Raubkunst handelt, an Erben zurück. Bei einem wertvollen Werk aber gibt es Streit, der bald vor Gericht ausgetragen werden könnte.
Eine neue Ausstellung in Lüneburg erinnert an die NS-Morde an rund 2.000 Klinikpatienten. Wie die Verbrechen aufgearbeitet und die Opfer gewürdigt werden.
Bis 1941 war Christoph Hackethal Pfarrer in Bündheim. Dann wurde er von den Nazis verhaftet und starb im Konzentrationslager. Wer war dieser Mensch, dessen Todestag sich am 25. August jährt? Der Harzburger Geschichtsforscher Markus Weber klärt auf.
Das Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg kaufte 1983 von einem Sammler Fibeln, eine Statuette und andere Metallobjekte. Nun zeigen Recherchen, dass sie nicht von den Römern stammen sollen.
Am 81. Jahrestag des Hitler-Attentats rücken Redner aus Politik und Kultur die Bedeutung von Erinnerung und Verantwortung in den Fokus. Dabei gibt es auch besorgte Blicke auf die Gegenwart.
Am Jahrestag des Attentats auf Hitler stehen vor allem die unmittelbar Beteiligten im Mittelpunkt. Der Kulturstaatsminister zieht den Fokus aber weiter auf.
Die Vorstellung eines Atomkriegs gewinnt neu an Schrecken. In den 1930er Jahren entdeckten deutsche Forscher die Kernspaltung. Doch Hitler bekam die Bombe nicht. Die Gründe sind bis heute umstritten.
Soll das Schloss im Bad Harzburger Ortsteil Bündheim auch weiterhin der AfD zur Verfügung gestellt werden? Gegner der Partei finden Nein. Zur Begründung ziehen sie den Lebenslauf des Nationalsozialisten Dietrich Klagges heran.
Der Verein „Spurensuche Harzregion“ hat sieben neue „Stolpersteine“ in den Boden der Goslarer Altstadt eingelassen. Die Messingquader erinnern an Menschen, die in der NS-Zeit mitten in der Stadtgesellschaft Opfer der Willkür und des Terrors wurden.
Die Gedenkstätte bietet erstmals einen zweisprachigen Rundgang über den Kriegsgefangenenfriedhof an. Das Interesse am Schicksal der aus der Sowjetunion verschleppten Soldaten steigt.
Eine neue Studie beleuchtet die frühe Geschichte der Arbeitgeberverbände in Niedersachsen – und wirft einen dunklen Schatten auf Dr. Otto Fricke. Der Goslarer CDU-Mitgründer soll 1952 einen früheren Top-Nazi in einflussreiche Stellung gebracht haben.
Das Museum am Kiekeberg beleuchtet die Nachkriegsgeschichte im Norden mit original historischen Gebäuden. Eine Flüchtlingsbude ohne Wasseranschluss diente vielen Hamburgern, die alles verloren hatten.
GZ-Leser Hartmut Schulz lüftet das Geheimnis des 1945 gesprengten Hellertal-Viadukts zwischen Altenau und Clausthal-Zellerfeld. Im Zuge seiner Recherche greift er auf Erinnerungen seines Großvaters zurück.
Als 96-Jährige kam Irmgard F. wegen Beihilfe zum Massenmord vor Gericht. Das Urteil des Landgerichts Itzehoe wurde im vergangenen Jahr rechtskräftig. Ihr Tod liegt schon einige Wochen zurück.
Nur noch wenige Überlebende sind beim Gedenken an die Befreiung Buchenwalds dabei. Einer von ihnen - Naftali Fürst - findet starke Worte bei der Kranzniederlegung. Dort kommt es auch zu einem Eklat.
Am 11. April 1945 wurde die Stadt Bad Harzburg kampflos an die Amerikaner übergeben. Dazu beigetragen hat unter anderem Herbert Wendeborn. Dessen Sohn hat sich jetzt noch einmal erinnert – und eine entsprechende Würdigung gefordert.
In Potsdam ist eine Ausstellung zur Entführung des Nazi-Verbrechers Adolf Eichmann zu sehen. Moderator Günther Jauch unterstützt sie als Schirmherr und teilt eine persönliche Geschichte.
Im Bremer Staatsarchiv liegen Tausende Unterlagen zu Entschädigungsverfahren von Verfolgten des NS-Regimes. Nun soll der Datensatz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Vor 85 Jahren wurde in Goebbels‘ Auftrag „Jud Süß“ gedreht. Es gibt einige Gründe, den Streifen als bösartigsten Film der Welt zu brandmarken. Das antisemitische Machwerk hat eine gewisse Aktualität.
Der Verlag „Blut und Boden“ verbreitete von Goslar aus die Nationalsozialistische Propaganda. Der besondere Schwerpunkt lag auf der Landwirtschaft und der Rassenideologie. Im Jahr 1935 wurde der Verlagssitz von Berlin aus in die Kaiserstadt verlegt.
Schüler der Adolf-Grimme-Gesamtschule haben sich mit dem Thema Nationalsozialismus und Holocaust befasst. Die Mitglieder der freiwilligen Arbeitsgemeinschaft besuchten auch das Konzentrationslager Auschwitz und die Euthanasie-Gedenkstätte Bernburg.
Die jüdische Familie Goldmann betrieb in Goslar unter dem Firmennamen „Gebr. Goldmann“ einst ein Geschäft für Bekleidung, vor allem für Schuhe. Während der Nazizeit wurden Mitglieder Familie in Konzentrationslager gebracht, einige konnten fliehen.
Die Abstimmungen zur Migrationspolitik waren der Auslöser: Der Fotograf Toscano hat seine Auszeichnung an den Bundespräsidenten zurückgeben - gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Weinberg.
17 Schüler der Okeraner Adolf-Grimme-Gesamtschule waren jetzt in Auschwitz. Am 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers gedachten sie der Opfer des Nationalsozialismus und erinnerten an die Goslarer Juden, die dort ermordet wurden.
Mit den Stimmen der AfD wird ein Unionsantrag zur Verschärfung der Migrationspolitik verabschiedet. Das Entsetzen ist vielerorts groß. Engagierte des NS-Gedenkens ziehen Konsequenzen.
Es ist ein Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in unruhiger Lage. Der Bundespräsident mahnt zum Schutz der Demokratie. Ein Überlebender des Holocaust kommt aus einem Land im Krieg.
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages gedachte der Verein Spurensuche der Goslarer Opfer des Nationalsozialismus. Rund 50 Besucher kamen am 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zur Veranstaltung am ehemaligen Judenhaus.
Die Friedensbewegung pax Christi hat in der Lutherkirche an den Bad Harzburger Arno Stoy erinnert. Er war als Zeuge Jehovas ab 1933 mehrfach von den Nazis verhaftet worden und starb 1940 im KZ Sachsenhausen.
Der 27. Januar ruft die Verbrechen des Holocaust jedes Jahr ins Gedächtnis. In Osnabrück verbinden Kirchen das Gedenken mit dem Appell, sich heute gegen Hass und Menschenverachtung einzusetzen.
Bei der Gedenkfeier in Auschwitz haben die Überlebenden das Wort. Sie sehen heute gefährliche Tendenzen. Auch der Bundespräsident findet klare Worte - nicht nur an die Adresse des US-Milliardärs Musk.
Der Goslarer Kurt von Freyhold wurde von den Nazis zu zwei Jahren Zuchthausstrafe verurteilt. Er hatte ausländische Sender gehört und öffentlich Zweifel am Sieg der Deutschen im Zweiten Weltkrieg geäußert. Freyhold starb in der Haft.
Der Goslarer Kurt von Freyhold hörte zur Nazizeit heimlich ausländische Sender im Radio und redete offen darüber, dass der Zweite Weltkrieg nicht mehr zu gewinnen sei. Daraufhin denunzierte ihn seine eigene Familie. Er starb im Gefängnis.
Das passt nicht allen in den Niederlanden: Die Namen derjenigen, die mutmaßlich mit den deutschen Besatzern im Krieg kollaboriert haben, sind jetzt online einsehbar. Reißen nun alte Wunden wieder auf?
Die Bauernhochschule in Goslar war ein Elite-Projekt der Nazis. Von 1935 bis 1940 wurden dort die NS-ideologischen Köpfe der ländlichen Bevölkerung für das ganze Land ausgebildet. Ein Sonderband beleuchtet die Geschichte der Hochschule.
Die Zeichenfiguren aus der Feder von e.o. plauen (1903-1944) verzaubern bis heute viele Menschen. Hinter den vielen lustigen Abenteuern der beiden Comic-Helden steckt eine berührende Lebensgeschichte.
Als Zeitzeuge berichtete Ernst Blajs mehrfach über das, was er im Jugend-KZ im südniedersächsischen Moringen erlebte. Nun ist er gestorben. Die KZ-Gedenkstätte sieht einen Auftrag für die Lebenden.
Um an die Opfer der Novemberpogrome 1938 zu erinnern, spricht der Holocaust-Überlebende Leon Weintraub im niedersächsischen Landtag. In einer bewegenden Rede wendet er sich vor allem an eine Fraktion.
Erben von George Grosz fordern zwei Gemälde des Künstlers zurück. Die Stadt Bremen hält dagegen. Nun liegt eine Empfehlung der Beratenden Kommission vor.
Erwin Rommel beging vor 80 Jahren Selbstmord. Der Offizier kam im Jahre 1933 als Bataillonskommandeur für die Goslarer Jäger nach Goslar. Im Zweiten Weltkrieg war der „Wüstenfuchs“ Oberbefehlshaber des deutschen Afrikakorps.
Dr. Peter Schyga sprach im Goslarer Kulturmarktplatz über Parallelen in heutigen Diskussionen über Arbeit und ähnliche Gedanken aus der Nazizeit. „Fleißige Arbeiter“ gegen Bürgergeld-Empfänger und Migranten auszuspielen, das sei nicht neu, sagte er.
Homosexuelle lebten in der Nazizeit gefährlich. In Goslar wurde der Industrielle Hans John Hinrichsen mehrfach wegen „Unzucht mit Männern“ angeklagt. Erschwerend kamen der Vorwurf der „Wehrkraftzersetzung“ und eine Verdacht auf Spionage hinzu.
Autor Tim Pröse stellte in Goslar sein Buch „Wir Kinder des 20. Juli“ vor. Rund 80 Besucher verfolgten den Vortrag im Goslarer Kulturmarktplatz über die Attentäter, die versucht hatten, Hitler zu beseitigen, und über ihre Nachkommen.
Heute ein Symposium mit drei Experten, am Samstag dann ein Workshop mit den Goslarer Verantwortlichen: Beide Male geht es um die Frage, ob Paul Lincke als Namensgeber des Hahnenkleer Musikpreises weiterhin als unbedenklich gelten kann.
Als das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 scheitert, lassen mutige Männer ihr Leben. Ihre Kinder werden verschleppt und müssen mit einem schwierigen Erbe leben. Die GZ erinnert an ein ergreifendes Schicksal und weist auf eine neue Lesung hin.
Mahnt dieses Beispiel an die Geschichte des demokratischen Scheiterns in Weimar? Als in Goslar im Juni 1955 die alten Stahlhelm-Frontkämpfer mit Bundesführer Kesselring vor der Pfalz aufmarschieren, gibt es Protest bis hinein in den Bundestag.
Zwei Stolpersteine in Goslar erinnern an das jüdische Ehepaar Dagobert und Margarete Levy. Nun waren Familienangehörige der beiden aus den USA in die Kaiserstadt gekommen, um sich die beiden kleinen Denkmäler anzusehen.
Am 24. August 1944 heulen die Sirenen: Allierte Flugzeuge greifen Goslar an und werfen Bomben über dem Fliegerhorst ab. Ausnahmsweise führte deren Route nicht nur an Goslar vorbei. Todesopfer sind nicht bekannt. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz.
14 namenlose Nazi-Opfer aus der NS-Zeit liegen auf dem Friedhof Harlingerode begraben. Bis auf einen einsamen Grabstein weist nichts auf ihr Schicksal oder ihre Identität hin. Wie der Verein Spurensuche Harzregion ihre Geschichte aufdecken will.
Viele Jahre war das Gemälde „Aufbruch der Hl. Ursula“ im Besitz der Stadt Bremen. Dann ergaben Recherchen, dass es sich um NS-Raubgut handelt. Nun gibt es einen Plan.
Der Goslarer NSDAP-Funktionär Georg Roseland musste sich nach 1945 mehreren Prozessen stellen. Es ging um anonyme Briefe, den Hitlergruß und die Schandkarrenfahrt, die die Nazis Selmar Hochberg und Wilhelm Söffge in der Reichspogromnacht bereiteten.
Es könnte das letzte Strafverfahren zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Massenmorde in Deutschland gewesen sein. Nun gibt es ein rechtskräftiges Urteil gegen eine KZ-Sekretärin.
Der Bundesgerichtshof hat die Verurteilung einer früheren KZ-Sekretärin wegen Beihilfe zum Massenmord bestätigt. Der 5. Strafsenat des BGH in Leipzig verwarf die Revision gegen ein Urteil des Landgerichts Itzehoe. Dieses hatte die inzwischen 99-Jährige zu zwei Jahren Jugendstrafe (...).
Vor 80 Jahren machte die Nazi-Besatzung Warschau nach einem gescheiterten Aufstand fast dem Erdboden gleich. Die Erinnerung lastet bis heute auf den deutsch-polnischen Beziehungen.
Die Zustände im Goslarer Gefängnis zur Nazizeit kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs katastrophal, besonders im Frauengefängnis. Eine der Insassen war Luise Köhler, angeklagt wegen „Wehrkraftzersetzung“. Sie hatte anonyme Briefe an Nazis verfasst.
Nach dem Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 lästern drei Goslarer über Hitler, Himmler und Göring. Der vierte Mensch am Tisch verrät sie an die Nazis und bringt sie ins Gefängnis, wo sich alle drei bleibende Schäden zuziehen.
Eine ehemalige Sekretärin aus dem KZ Stutthof ist wegen Beihilfe zum Mord in mehr als 10.000 Fällen schuldig gesprochen worden. Ob dieses Urteil Bestand hat, wird der Bundesgerichtshof entscheiden.
Das Goslarer Gefängnis platzte zur Nazizeit aus allen Nähten. Zu den „normalen“ Häftlingen kam eine große Anzahl an politischen Gefangenen. Das Problem: Es gab kaum noch Personal für die Beaufsichtigung der Gefangenen.
Die 95-jährige Ursula Haverbeck leugnet, dass in Auschwitz massenhaft Menschen ermordet wurden und wurde dafür auch in Hamburg verurteilt. Doch der Fall wird die Gerichte weiter beschäftigen.
Mehrfach ist die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck bereits wegen Volksverhetzung verurteilt. In Hamburg ist der nächste Richterspruch gegen die Seniorin erfolgt - begleitet von lautem Protest.
Thüringens AfD-Chef steht zum zweiten Mal wegen einer verbotenen Nazi-Parole vor Gericht. Am zweiten Verhandlungstag wurde über diverse Anträge beraten. Die Zeit reichte nicht.
Mehrfach ist die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck bereits wegen Volksverhetzung verurteilt. In Hamburg ist der nächste Richterspruch gegen die Seniorin erfolgt - begleitet von lautem Protest.
Mutmaßliche Rechtsradikale haben sich zu einer Feier in Eschede getroffen. Mit einer Drohne wurde die Veranstaltung fotografiert - in Absprache mit der Polizei.