Von „herzigen Meitli“ bis Techno: Wie die Schweizer die Jahrhunderte alte Tradition des Jodelns weiterentwickeln und wie es demnächst schon in den Grundschulen tönen soll.
Von Balkan-Instrumenten bis zu Panamas Lehmbaukunst: Elf einzigartige Kulturformen drohen zu verschwinden. Wie die Unesco jetzt Alarm schlägt und was das für die betroffenen Gemeinden bedeutet.
Neben Bayerns Märchenschlössern hat die Unesco weitere Kulturstätten auf verschiedenen Kontinenten ins Welterbe aufgenommen. Dazu gehören prähistorische Stätten, alte Festungen und Steinkreise.
Die Unesco hat die berühmten Märchenschlösser von Bayerns König Ludwig II. zum Welterbe erklärt. Auf ihrer Sitzung in Paris nahm die Kommission der UN-Kulturorganisation das Schloss Neuschwanstein, die Schlösser Herrenchiemsee und Linderhof sowie das Königshaus am Berg (...).
Die bei Touristen beliebten Märchenschlösser von König Ludwig II. inspirierten das Kino und Walt Disney. Nun hat die Unesco die imposanten Bauwerke ins Welterbe aufgenommen. Was bedeutet das?
Die Kulturministerkonferenz der Länder und die Bundeskulturbeauftragte haben am Mittwoch 18 Traditionen in die Liste aufgenommen, darunter auch „Bau und Spiel der Waldzither in Thüringen und im Harz“.
Die Stiftung informiert über das Unesco-Weltkulturerbe im Harz und hält es in weiten Teilen instand. Das drohende Aus konnte abgewendet werden. Doch es kommt zu Einschnitten.
Architekt Henning Frase und die World Heritage Watch nehmen Goslar wegen seines Umgangs mit dem Welterbe ins Visier. Eine Altstadt-Initiative sammelt Unterschriften. Die Stadt Goslar weist die Vorwürfe zurück und erklärt die eigene Arbeit.
Content Creator aufgepasst: Die Welterbe-Stiftung veranstaltet am 31. August in Clausthal-Zellerfeld ihren ersten „Instawalk“. Instagrammer und Blogger sind in die Oberharzer Wasserwirtschaft eingeladen, um schöne Fotomotive zu besuchen.
Das Schweriner Schloss hat den begehrten Status Unesco-Welterbe erhalten. Damit gehört es zu einer erlesenen Riege - neben dem Taj Mahal in Indien, der Chinesischen Mauer und den Pyramiden von Gizeh.
Die Unesco hat das Residenzensemble Schwerin als neues Welterbe ausgezeichnet. Das zuständige Komitee der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (Unesco) gab die Entscheidung auf seiner 46. Sitzung im indischen Neu-Delhi bekannt.
Der Titel „Unesco-Welterbe“ bringt Renommee. Viele Orte mit Geschichte in Deutschland stehen schon auf der Liste. Für Schwerin und sein Schloss steht nun die Entscheidung an.
„Das Welterbe Wattenmeer darf nicht zum Verlierer der Energiewende werden“, warnt auch der NABU-Präsident. Millionen von Vögeln seien darauf angewiesen.
Herrnhut ist jetzt Welterbe. Und nach dem Städtchen in Sachsen ist als Nächstes in Deutschland wohl Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin an der Reihe.
Die Unesco zeichnet die sächsische Kleinstadt Herrnhut als Teil der Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine als Welterbe aus. Das zuständige Komitee der UN-Organisation für Kultur gab diese Entscheidung am Freitag auf einer Sitzung in Neu-Delhi bekannt.
Die Unesco zeichnet die sächsische Kleinstadt Herrnhut als Teil der Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine als Welterbe aus. Das zuständige Komitee der UN-Organisation für Kultur gab diese Entscheidung am Freitag auf einer Sitzung in Neu-Delhi bekannt.
„Kleine Stadt von Welt“ wird Herrnhut gern genannt. In den mehr als 300 Jahren seiner Existenz hat der Ort große Strahlkraft entwickelt. Nun ist er mit einem begehrten Titel belohnt worden.
Zur Unterstützung des Bergbaus wurden im Harz einst Seen und Wasserläufe angelegt, die heute als Welterbe geschützt sind. Bei der Instandhaltung gibt es Nachholbedarf.
World Heritage Watch empfiehlt, beim Bürgerentscheid mit Ja zu stimmen. Die Organisation sieht das Pfalzquartier als „Angriff auf das Welterbe“. Dort dürfe Architektur, die sich gegen das historische Erbe verselbständigt, nicht geduldet werden.
Verschmutztes Trinkwasser, Dürren, kein Zugang zu Sanitäreinrichtungen: Der neue Wasserbericht der Vereinten Nationen wirft einen düsteren Blick auf die Lage - hat aber auch eine Lösung parat.
Ausstellungseröffnung im Oberharzer Bergwerksmuseum: Schüler aus Goslar und Osterode beschäftigen sich kreativ mit den Folgen des Klimawandels für das Welterbe im Harz. Zuschauer können die Kunstwerke noch bis Ende Mai in Zellerfeld bestaunen.
Das immaterielle Kulturerbe in Deutschland hat Zuwachs bekommen. Neben der Berliner Technokultur wurden auch zahlreiche andere regionale Traditionen in das Verzeichnis aufgenommen.
Das Oberharzer Bergwerksmuseum hat im Jahr 2023 15.817 Gäste verzeichnet – und das, obwohl dort nach wie vor Baustelle herrscht. Besonders hervorzuheben ist auch der Anstieg um 16 Prozent im Wildemanner 19-Lachter-Stollen. Was sind die Gründe dafür?
Rammelsberg-Chef und Harzer Welterbe-Stiftungsdirektor Gerhard Lenz hat sein berufliches Schichtende am Berg mit rund 220 Gästen in der Waschkaue gefeiert. Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner zeichnete ihn mit der Ehrennadel der Stadt Goslar aus.
Es ist das vielleicht wichtigste Literaturdenkmal Deutschlands, entsprechend Geld und Aufwand soll in die Sanierung von Goethes Wohnhaus gesteckt werden. Das Ziel: mehr Goethe, weniger Projektion.
Die Traditionellen Bewässerung ist eine nachhaltige Form der Wasserversorgung. Die Unesco ernennt diese Art der Bewässerung zum Kulturerbe. Auch in Deutschland freut man sich deswegen.
Der Olympiapark in München, die Fundstätte der Schöninger Speere bei Helmstedt und die Waldsiedlung Zehlendorf in Berlin sollen Welterbe werden. Die Kulturministerinnen und -minister haben insgesamt sieben Stätten auf die entsprechende Liste für die Unesco gesetzt. Entsprechende (...).
Das Welterbe Wattenmeer steht unter Druck: Stromleitungen zu neuen Offshore-Windparks müssen verlegt werden, es gibt in der Region Projekte zur Öl- und Gasförderung. Nun warnt die Unesco.
Vor 36 Jahren wurde Venedig von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt, nun drohte der Lagunenstadt die Aufnahme in die berüchtigte „Rote Liste” des gefährdeten Welterbes. Aber es kommt doch anders.
In Deutschland gibt es bislang 51 Welterbe-Stätten. Es könnten in diesem Jahr weitere hinzukommen. Bis Ende des Monats tagt die Unesco, um weitere Stätten auszuzeichnen.
„Für den Bau des Pumptracks soll die Schiene der Tagesförderbahn zurückgebaut werden“, heißt es in einer Mail aus dem Bauamt, die Empörung beim Oberharzer Geschichts- und Museumsverein ausgelöst hat. Die Jahreshauptversammlung wird emotional.
Sie gelten als letzte Rückzugsorte für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Doch auch die Welterbestätten sind zunehmend bedroht - durch Klimawandel, Wilderei und vorrückende Landwirtschaft.
Die malerische Kulisse von Schloss Neuschwanstein ist weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Gemeinsam mit anderen Prachtbauten von „Bayern-Kini” Ludwig II. soll es nun Weltkulturerbe werden.
Im Streit um die Position der Unesco im Nahostkonflikt hatten die USA der Weltkulturorganisation vor einigen Jahren den Rücken gekehrt. Nach Reformen innerhalb der Unesco kehren die USA nun zurück.
Die Goslarer Kulturinitiative schaltet sich in die Debatte um eine mögliche barrierearme Umgestaltung des Goslarer Markplatzes ein. Vorsitzender Dieter Freesemann warnt vor den strengen Welterbe-Wächtern von Icomos und erinnert an die hohen Unesco-Standards.
Auch wenn die Freude groß ist, dass im September das Welterbe-Infozentrum in Clausthal-Zellerfeld öffnet, schwingt Wehmut mit. Die Finanzierung hat die Stadt fast an ihre Grenzen gebracht. Daher diskutiert die Politik über die Zukunft des Museums.
Garmisch-Partenkirchen möchte bestimmte Wiesen, Weiden und Moore auf die Unesco-Welterbe-Liste setzen lassen. Dagegen klagten Besitzer von betroffenen Flächen vor dem Verwaltungsgericht München - zunächst ohne Erfolg.
Experten haben sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die schützenswerten Stätten beschäftigt. Nicht nur Korallenriffe sind beispielsweise davon bedroht, sondern auch das antike Olympia.
Der Vertrag mit der Welterbe-Stiftung ist unterschrieben: Die Kurbetriebsgesellschaft betreibt den 19-Lachter-Stollen nur noch bis Ende des Jahres, dann ist die Stiftung dran. Ziel ist es, dass die Einrichtungen im Welterbe noch näher zusammenwachsen.
Im Interview mit GZ-Chefredakteur Jörg Kleine stellt sich Goslars OB Urte Schwerdtner der Kritik an Behörden in Sachen Denkmalschutz und spricht über die Herausforderungen für das Welterbe in Zeiten der Energiekrise.
Der Oberharzer Geschichts- und Museumsverein kann die Sanierung des Gebäudes nicht stemmen und muss es daher vielleicht abstoßen, sagt Vorsitzende Barbara Diederich. „Das Haus ist ein Klotz am Bein, der am Gehen hindert.“ Es müssen schnell Lösungen her.
Das Welterbe-Infozentrum in Clausthal-Zellerfeld bekommt seine Ausstellungs-Objekte, am 18. September wird es eröffnet. Ein inhaltlicher Schwerpunkt: das Unesco-Welterbe „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“.
Baustellenführung im künftigen Welterbe-Informationszentrum in Clausthal-Zellerfeld: Den Teilnehmern – unter anderem Bundestagsabgeordnete Karoline Otte (Grüne) – fällt es schwer zu glauben, dass am 18. September bereits Eröffnung gefeiert wird.
Bestanden: Der Geopark Harz-Braunschweiger Land-Ostfalen ist von Gutachtern der Unesco auf Herz und Nieren geprüft worden. Jetzt liegt das Ergebnis vor: Der Park erhielt das Zertifikat und darf sich vier weitere Jahre Unesco-Geopark nennen.
Einen Bildungsauftrag am Frühstückstisch liefert der Geopark Harz nun mithilfe von bedruckten Brötchentüten: Die Bäckerei Moock aus Altenau ist einer von fünf Handwerkbetrieben, der die Tüten in Umlauf bringt. Was qualifiziert die Bäckerei dafür?
Darf der „Unesco Global Geopark Harz“ seinen Titel behalten, oder erfüllt er die Standards nicht mehr und muss nachbessern? Zur turnusmäßigen Überprüfung sind in dieser Woche zwei Inspektorinnen in der Harzregion unterwegs und nehmen die Stätten kritisch unter die Lupe (...).