Zum 25. Jahrestag erinnern zahlreiche Zeremonien an die fast 3.000 Opfer der Terroranschläge vom 11. September – und an Menschen, die bis heute an den Folgen der Anschläge sterben.
Überraschung in Ostharingen: Beim Gedenken an König Christian IV. und die Schlacht bei Lutter rückt dänische Polizei-Kavallerie an und fordert den royalen Becher zurück.
Sie war eine der blutigsten und verlustreichsten Schlachten des Dreißigjährigen Kriegs: die Schlacht von Lutter am Barenberge am 27. August 1626. Was geschah damals?
Vor 84 Jahren ermordeten die Nazis die sechsjährige Goslarerin Johanna Bärbel Schaefer. Als Erinnerung an das junge Euthanasie-Opfer wurde jetzt ein Stolperstein gesetzt.
Neue Tafeln am Hirschler Brink im Oberharz erinnern an ein NS-Verbrechen: Im April 1945 wurden dort und in der Nähe 22 KZ-Häftlinge auf einem Todesmarsch brutal ermordet.
Ron Prosor ist sich sicher, dass persönliche Erfahrungen Vorurteile abbauen können. Doch im Kampf gegen Judenhass brauche es auch konsequente Gesetzgebung, meint der Diplomat.
Nur eine Minute und vier Sekunden dauerte die Todesfahrt. Sechs Menschen starben, mehr als 300 wurden verletzt. Beim Gedenken ein Jahr danach wird auch die riesige Hilfsbereitschaft hervorgehoben.
Eine neue Initiative will Stolpersteine nach Bad Harzburg holen. Die ersten Biografien sind recherchiert, 2027 könnte der erste Stein verlegt werden. Das steckt dahinter.
Volkstrauertag in Goslar: Nicht zum ersten Mal treffen starke Botschaften auf minimale Zuhörerkreise. Was muss sich ändern, um mehr Menschen zu erreichen?
Der Verein Spurensuche setzt sieben weitere Stolpersteine zum Gedenken an Goslarer, die Opfer der Nazis geworden sind. Verein und GZ erinnern an diese Menschen. Dr. Stefan Cramer berichtet über das Schicksal von Anna König und Auguste Müller.
Der Verein Spurensuche setzt am 25. Juni sieben weitere Stolpersteine zum Gedenken an Goslarer, die Opfer der Nazis geworden sind. Verein und GZ erinnern an diese Menschen. Dr. Stefan Cramer berichtet über das Schicksal von Hermann Kassebaum.
Filmemacher Rainer Werner Fassbinder wäre heute 80 Jahre alt. In München erinnert nun eine Gedenktafel an den Regisseur - an dem Ort, an dem er unzählige Stunden verbrachte.
Zum Volkstrauertag haben Vertreter der Vereine, der Soldaten und der Politik in allen Ortsteilen der Stadt Braunlage sowie auf dem Soldatenfriedhof in Oderbrück Kränze niedergelegt, um an die Opfer der Kriege und der Gewalt zu erinnern.
Am Volkstrauertag gedenken die Menschen im nördlichen Harzvorland an die Opfer von Gewalt und Krieg aller Nationen. Im Mittelpunkt steht die Botschaft: Frieden und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit.
Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind fast acht volle Jahrzehnte vergangen. Und die Zeitzeugen verstummen nach und nach. Wie ändert sich das Erinnern? Zum Volkstrauertag gab es am Sonntag bewegende Worte, die aber nur wenige Zuhörer fanden.
Am Volkstrauertag haben überall in Bad Harzburg die Menschen der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Wobei die zentrale Feierstunde am Bad Harzburger Friedhof in diesem Jahr von noch weniger Teilnehmern besucht wurde, als vor zwölf Monaten.
Wer wusste mehr über Goslar? Hannelore Giesecke hat ein langes Menschenleben zuerst haupt- und später ehrenamtlich für die Bibliothek und das Archiv gewirkt. Ihr Schaffen würdigt die Stadt mit einer Gedenktafel am Lesesaal des Archivs.
Als das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 scheitert, lassen mutige Männer ihr Leben. Ihre Kinder werden verschleppt und müssen mit einem schwierigen Erbe leben. Die GZ erinnert an ein ergreifendes Schicksal und weist auf eine neue Lesung hin.
Stolpersteine sind in Planung, einzelne Schicksale schon bekannt, aber noch viele weitere Informationen erwünscht: Dr. Kurt Fontheim und Dr. Stefan Cramer forschen zu Goslarer Opfern der „Euthanasie“-Morde unter den braunen Machthabern.
An den Gedenkfeierlichkeiten zum 80. Jahrestag des D-Days, dem Tag der Landung der Alliierten während des Zweiten Weltkriegs in der Normandie, nimmt auch eine Delegation aus dem Vorharz teil. Teils ergreifende Szenen spielen sich dabei ab.
Oradour-sur-Glane war im Zweiten Weltkrieg Schauplatz eines besonders brutalen SS-Kriegsverbrechens. Beim Gedenken zeigen die Präsidenten Macron und Steinmeier: Aus Gegnern wurden Freunde.
Als Kremlkritiker war Alexej Nawalny der schärfste Widersacher des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Heute wäre Nawalny 48 Jahre alt geworden.
Nakba
Die erste Demonstration zum Gedenktag der Palästinenser verlief friedlich. Abends in Neukölln musste dann aber doch die Polizei eingreifen. Am Samstag ist ein Marsch zum Brandenburger Tor geplant.
Erinnern
Am 8. Mai 1945 endete offiziell der Zweite Weltkrieg. An diesem symbolträchtigen Tag führte Oliver Turk, Vorsitzender des Vereins Spurensuche Harzregion mehr als 60 Menschen in Goslars Vergangenheit.
Bündnis gegen Rechtsextremismus
Unter anderem um das Projekt „Stolpersteine“ und um das Fest der Demokratie ging es am Montagabend im Haus der Kirche. Dorthin hatte Stefan Scheele als Sprecher des Bad Harzburger Bündnisses gegen Rechtsextremismus zu einem Austausch eingeladen.
Zwei Jahre nach Kriegsbeginn
Auf dem Clausthaler Marktkirchenplatz gedachten Ukrainer und Deutsche gemeinsam der Opfer des Krieges. In emotionalen Reden drückten sie ihre Trauer aus und riefen zu Mut und Zusammenhalt auf. Mehr als 100 Menschen waren dem Aufruf gefolgt.
Theater
Namhafte Schauspieler wie Meret Becker und Johann von Bülow stehen im Berliner Ensemble auf der Bühne. Im Publikum sitzen die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer und der israelische Botschafter.
Projekt zum Holocaust-Tag
Die Oberschule beteiligt sich an der#everynamecounts-Challenge im Rahmen des Holocaust-Gedenktages. Schüler des 9. und 10. Jahrgangs der Politik-Wahlpflichtkurse setzten ein digitales Denkmal für Opfer und Überlebende des Holocausts.
Sachsen
Die AfD gilt in Sachsen als „gesichert rechtsextrem”. Sollte einer ihrer Vertreter daher eine Rede zum Holocaust-Gedenken halten? In Freital zumindest ist das so geplant. Das stößt auf Kritik.
„Stolpersteine“-Erinnerungen
Jascha Thelemann hat die GZ-Serie „Stolpersteine“ und das Verlegen der 13 Messingplatten zum Gedenken jüdischer Nazi-Opfer gewissenhaft verfolgt. Sie lässt den Jürgenohler zurückblicken ins Jahr 2014, als eine junge Dame aus Raanana zu Besuch war.
Stele am Rudolf-Huch-Denkmal
Das Denkmal des umstrittenen Dichters Rudolf Huch hat jetzt eine Tafel bekommen, die erklärt, wieso Huch heute so umstritten ist. Er hatte sich während des Dritten Reiches schon früh auf Hitlers Seite geschlagen und daraus auch keinen Hehl gemacht.
Gedenken an Nazi-Opfer
Am Mittwoch hat die Stadt Goslar mit 13 neuen Stolpersteinen an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht. An den Feierlichkeiten nehmen viele Nachfahren der Opfer teil. Dabei werden auch bewegende Geschichten sichtbar – so wie von Selmar Hochberg.
GZ-Serie „Stolpersteine“ (7)
Im letzten Teil der GZ-Serie „Stolpersteine“ geht es um die schicksalhafte Begegnung zwischen Ken Carey und Hans Donald Cramer. Seit 1977 verbindet sie eine enge Freundschaft. Am Mittwoch werden die nächsten Stolpersteine aufgestellt.
GZ-Serie „Stolpersteine“ (5)
Es ist nur schwer zu ertragen, wenn die Peiniger von einst nach dem Krieg weitgehend straffrei ausgehen. Dagobert und Maragarete Levy wollen raus aus Goslar. Sie wandern aus. Aber auch in den USA wird das Ehepaar nicht glücklich.
GZ-Serie „Stolpersteine“ (4)
Dagobert und Margarete Levy betrieben in der Kornstraße in Goslar eine gut gehende Manufaktur für Gürtel, Hosenträger und andere Bekleidungsartikel. Als die Nazis das Ruder übernehmen, wird alles anders. Die Levys verzweifeln an ihrer Heimatstadt.
GZ-Serie „Stolpersteine“ (3)
Ein musikalisches Talent aus Goslar wird ins Exil gedrängt und beginnt eine zweite Karriere als Krankenschwester. Ihre Familie wird ausgelöscht. Sie wird in Goslar vergessen. Dieser Artikel erinnert an das Leben und Wirken von Lucie Lebach.
GZ-Serie „Stolpersteine“ (2 a)
Stephan Gistrichovsky erzählt im zweiten Teil der GZ-Serie „Stolpersteine“ von seinem Großvater Louis Meyer. Als erster Enkel hatte er einen besonderen Zugang zum Freund von Charley Jacob. Meyer überlebte ein Arbeitslager und das KZ Theresienstadt.
13 Gedenktafeln sollen gesetzt werden
In Goslar sollen Ende Juni 13 neue Gedenktafeln gesetzt werden, um das Schicksal jüdischer Familien während der Nazi-Zeit wachzuhalten. Im Vergleich zu anderen Städten in mittlerweile 21 Ländern ist Goslar jedoch spät dran – denn die Vorgeschichte ist lang.
Besuch bei einem Zeitzeugen
Das jüdische Ehepaar Dagobert und Margarete Levy soll in Goslar zwei Stolpersteine erhalten. Auf der Suche nach Zeitzeugen haben Stefan Cramer und Erika-Hauff-Cramer nun einen Neffen der beiden in Dallas besucht und ihn interviewt.
2.Bundesliga
Anlässlich des 40. Todestages von Lutz Eigendorf hat Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig am Dienstag eine Gedenktafel errichtet. Unweit des Ortes, an dem der Ex-Profi 1983 im Alter von 26 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen war, wurde im Beisein von Vertretern (...).
Drei Jahre nach Anschlag
Vor drei Jahren erschoss ein Deutscher neun Menschen aus rassistischen Motiven in Hanau. Innenministerin Faeser spricht von Konsequenzen aus der Tat - doch die Angehörigen der Opfer bemängeln fehlende Aufklärung.
Holocaust-Gedenktag
Am Holocaust-Gedenktag, dem 27. Januar, erinnerte pax-christi-Nordharz an Bad Harzburger Widerständler aus der Arbeiterbewegung, denen die Nazis mit Gewalt begegneten. Unter anderem wurden sie im SA-Haus in Harlingerode gefoltert.
Infotafel zu Zwangsaussiedlung
Eine neue und wohl vorerst letzte Infotafel erinnert in Eckertal an die Zwangsaussiedlungen in der DDR entlang der ehemaligen Grenze. Gedacht wird damit auf Initiative des Grenzerkreises aus Abbenrode der Opfer der sogenannen "Aktion Ungeziefer".
Gedenkfeier mit Wegbegleitern
Freunde und enge Wegbegleiter aus Goslar und Hahnenklee haben am Samstag im Großen Heiligen Kreuz eines unvergessenen Marketingmachers gedacht: Michael Bitter, der am 5. Oktober nach langer schwerer Krankheit starb, hat Spuren hinterlassen.
Gedenken an Weltkriegsopfer
Am Sonntag wurde der Toten der beiden Weltkriege und der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Aber nicht nur: Denn bei den Tausenden Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen in Niedersachsen und Bremen ging es auch um den aktuellen Krieg in Europa.
Zur Erinnerung an jüdische NS-Opfer
So wie in Goslar soll auch auf den Straßen Bad Harzburgs künftig mit speziellen Pflastersteinen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert werden. Das zumindest wünscht sich das Bündnis gegen Rechts und feilt nun an der Umsetzung.
Biografien und Stammbäume erforscht
Die Biografien der Goslarer Juden, die Opfer der Nazis wurden, will Corinna Meiß erforschen. Viele Lebensdaten und Stammbäume hat sie schon erarbeitet. Jetzt stellt sie ihre Forschungsergebnisse auf ihrer Homepage zur Verfügung.
Vor der Liebenburger Fontheim-Klinik
„Erinnerung aufpolieren“ – unter diesem Motto stand am Montag der Besuch der Jugendlichen von der Okeraner Adolf-Grimme-Gesamtschule in Liebenburg. Die Schülerinnen und Schüler reinigten dort die vor der Fontheim-Klinik verlegten Stolpersteine.
Rat segnet besondere Würdigung ab
Einig ist sich die Goslarer Politik nach wie vor nicht, wie man kürzlich verstorbene lokale Persönlichkeiten ehren sollte. Helmut Schwickert, der sich jahrzehntelang für seinen Stadtteil Sudmerberg stark gemacht hat, erhält eine besondere Wüdigung.
Einweihung nach Vandalismus
Mehrfach sind das Kreuz und der Gipfelbuchkasten auf dem Langenberg oberhalb des Bad Harzburger Ortsteils Harlingerode durch Unbekannte zerstört worden. Nun wurde repariert und wieder eingeweiht. Hinter den Bauwerken steckt eine traurige Geschichte.
Aufstellung im Rathaus
Bürgermeister Wolfgang Langer will nach einem Memorandum des ehemaligen Museumschefs Karl-Günther Fischer nun eine Gedenktafel für Major Josef Lenzen oder Oberfeldarzt Dr. August Aumann im Rathaus aufstellen. Bislang gab es nur eine Tafel für Aumann.
Gedenken für tote KZ-Häftlinge
Auf dem Friedhof in Seesen erinnert ein Gedenkstein an die 23 Toten eines Räumungstransports aus dem KZ MIttelbau-Dora. Aufgrund der Recherchen von Seesener Oberschülern wurden nun drei Namen bekannt und Angehörige konnten auf einer Gedenkfeier Abschied nehmen.
Gedenkort in Münchehof
Mit einer Gedenkveranstaltung erinnern Schülerinnen und Schüler der Oberschule Seesen an die Opfer des letzten Räumungstransports des KZ Mittelbau-Dora im April 1945. 23 Menschen, die bei diesem Transport umkamen, sind in Münchehof bestattet.
Bei Nordischer Ski-DM 1962
Er galt als Ski-Experte, wurde im Handelsblatt als Finanzanalyst zitiert und war sogar Gast in der Ehrenloge in Wimbledon - Arne Leibusch kann einen beeindruckenden Werdegang vorweisen. Doch dabei gibt es ihn gar nicht. Vor 60 Jahren erfanden Sportjournalisten in Braunlage (...).
Zum Gedenktag in Bad Harzburg
In der Kurstadt ist sie bereits angekommen und wurde probeweise schon einmal im Haus der Kirche aufgehängt: „Meine jüdischen Eltern – meine polnischen Eltern“ lautet der Titel einer Ausstellung anlässlich des Holocaust-Gedenktags 2022. Eröffnet werden soll sie am Sonntag, (...).