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Premiere bei einer Kommunalwahl

GZ Plus IconDie Goslarer BSW-Kandidaten müssen noch eine Hürde überspringen

Fünf Personen stehen nebeneinander vor einer Wand mit einem gerahmten Bild

Das sind die BSW-Kandidaten für die Kommunalwahl (v.l.): Jennifer Goldschmidt, Berna Acar-Grothe, Susan Hartmann, Andreas Urban und Karl-René Knyrim. Es fehlen Nancy Santilian und Anja Jakob Foto: Privat

Goslarer Kommunalwahlpremiere für das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW): Bevor die Kandidaten für Kreistag und Räte loslegen können, gibt es aber noch eine Hürde.

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Von Frank Heine
Montag, 18.05.2026, 04:00 Uhr
Mit frischen Ideen bereitet sich das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Landkreis Goslar auf die Kommunalwahlen am 13. September vor. Das BSW steht nach eigener Aussage „für mutige und pragmatische Lösungen jenseits ideologischer Scheuklappen“. Mit den Aufstellungsversammlungen ist inzwischen die erste Hürde für die Premiere genommen, eine zweite muss allerdings erst noch übersprungen werden.

Neue Schwerpunkte setzen

Das BSW will im Kreistag, aber auch in den Stadträten von Bad Harzburg, Goslar und Langelsheim neue politische Schwerpunkte. Personell heißt dies im Detail zunächst für den Kreistag: Im Wahlbereich Goslar-Nord tritt Bürokauffrau Susan Hartmann, in Goslar-Süd die Verwaltungsfachangestellte Berna Acar-Grothe an. In Bad Harzburg stellen sich Automobilkaufmann Andreas Urban und Verkäuferin Anja Jakob zur Wahl. Für den Oberharz steht Industriekauffrau Nancy Santilian bereit, für Seesen der Kraftfahrer Karl-René Knyrim und für den Wahlbereich Langelsheim/Liebenburg die Unternehmensberaterin Jennifer Goldschmidt.

Ein Duo für den Rat

Hartmann und Knyrim streben laut Pressemitteilung zusätzlich an, in den Goslarer Rat gewählt zu werden. Santilian kandidiert für den Langelsheimer Rat. Urban sowie Jakob hoffen auf den Einzug in den Stadtrat Bad Harzburg. Goldschmidt wiederum setzt auf das Triple und kandidiert neben dem Kreistag auch für den Gemeinderat Liebenburg und den Ortsrat Heißum. „Wir wollen die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger spürbar verbessern“, wird Goldschmidt zitiert. Dabei ließen sich die BSW-Kandidaten nicht von den Interessen der Stärksten leiten, sondern von der Verantwortung für die Schwächsten. Hartmann ergänzt, dass „wir für Transparenz, Bürgernähe und einen respektvollen Dialog stehen“.

Unterschriften nötig

Um diese Ansprüche politisch umsetzen zu können und am Ende wirklich auf den Wahlzetteln zu stehen, benötigen alle Kandidaten allerdings noch Unterstützungsunterschriften aus der Bevölkerung vor Ort. Der BSW-Kreisvorstand Südniedersachsen gibt zu dieser Frage die nötigen Auskünfte unter der E-Mailadresse bsw-goslar@mailbox.org.

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