Die Teilsanierung von neun Innentüren in der Aula Academica der TU Clausthal ist nun abgeschlossen. Alle Beteiligten sind froh darüber, denn zunächst mangelte es an Geld.
Das Gebäudemanagement hat das Baudenkmal unter die Lupe genommen. Kleinere Arbeiten sollen kurzfristig beginnen, die Sanierung kostet rund 108.000 Euro.
Dem Heißumer Gutshaus, in dem der große Architekt Leo von Klenze einige Jugendjahre verbrachte, geht es schlecht. Wie kann es vor dem drohenden Verfall gerettet werden?
Die Stadt Goslar präzisiert ihre Vorgaben für Photovoltaik im Welterbe. Ein Infoblatt gibt Auskunft, welche Dächer infrage kommen und wann eine Genehmigung möglich ist.
Mehr Löschwasser für die Altstadt: Auf dem Kaiserpfalz-Areal werden zwei große Tanks im Erdreich versenkt. Eine alte Mauer sorgt für Aufsehen und Nachfragen.
Verschwunden, von der Natur überwuchert – und nun wieder sichtbar: Warum im Kleinen Fallstein ein alter DDR-Kolonnenweg des Eisernen Vorhangs wieder erlebbar wird.
Der Goslarer Enrico Wolter hat ein altes Fachwerkhaus saniert. Aber nicht so, wie der Denkmalschutz es gern hätte. Jetzt gehen ihm die Fördergelder wohl verloren.
Sie prägen das Schladener Ortsbild seit Jahrzehnten, doch ihnen droht völliger Verfall. Jetzt aber gibt es für den Lost Place Hoffnung, doch noch eine Zukunft zu haben.
Der Taubenturm im Ulrichschen Garten braucht eine Sanierung. Aber es sind noch viele Fragen zu klären, sagt das Goslarer Gebäudemanagement, etwa wegen der Fledermäuse.
Die Sanierung der Feldmauer an den Bahngleisen war deutlich teurer als geplant. Obwohl sie Eigentum der Deutschen Bahn ist, muss die Stadt die Hälfte der Kosten tragen.
Hohe Kosten und begrenzte Fördermittel: Für Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude wird der Erhalt ihres Hauses zur Belastungsprobe. So unterstützt die Landesbehörde.
Ob Fensterwechsel, Dachsanierung oder neuer Anbau: In Niedersachsen entscheidet der Zeitpunkt der ersten Anfrage oft darüber, ob ein Sanierungsprojekt reibungslos läuft.
Der Rat hat entschieden: Weil es für Goslars Altstadt-Hauseigentümer keine letzte Rechtssicherheit gibt, soll jetzt eine Gestaltungsfibel zumindest Tipps geben.
Im Streit um neue Fenster in Lautenthal prallen Ansprüche, Kosten und historische Prinzipien aufeinander. So kommt die Denkmalpflege zu ihren Vorgaben.
Die Schulgrenzen sollen 2028 fallen, ein Anbau für Goslars Goetheschule kann frühestens 2031 fertig werden. Das zeigen geheime Planunterlagen, die der GZ vorliegen.
Die Stadt will Hauseigentümer mit Infoblättern leiten, statt eine Satzung einzuführen. Zwei Entwürfe zum Thema liegen vor, die sich mit dem Fensterstreit befassen.
Ein denkmalgeschütztes Haus, 47 Fenster und eine Kostenexplosion: In Lautenthal steht eine Eigentümerin vor der Entscheidung, fast 100.000 Euro für neue Sprossenfenster zu zahlen. Dabei waren diese seit Jahrzehnten gar nicht verbaut.
Im Goslarer Kegelworth-Turm ziehen neue Besitzer ein. Das spätmittelalterliche Verteidigungsbauwerk hat einen Anbau aus den 1980er Jahren und eine Decke aus Holz von der Verpackung der Marktkirchenorgel.
Die alte Stahlseilfabrik an der Goslarer Abzucht ist von außen bereits ein echter Hingucker für Passanten. Im Inneren hat nun die Sanierung begonnen. Hier sollen drei neue Wohnungen entstehen. Aber es gibt noch viel zu tun.
Immer am zweiten Sonntag im September lockt der Tag des offenen Denkmals und bietet sonst oft nicht mögliche Einblicke. Koordiniert wird das Ereignis von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz – und das gibt es zu entdecken.
Im Dschungel von Ämtern, Messzahlen und Hebesätzen: Wie Horst Wilmes in Goslar mit Beharrlichkeit seine Grundsteuerlast gedrückt hat. Viele Goslarer Hauseigentümer können das nachholen. Die GZ erklärt, wie es geht.
RTL und Comedian Mario Barth nehmen den berühmten Fensterstreit in Goslar unter die Lupe. Dafür war auch Mike Krüger vor Ort, um die Hintergründe zum Denkmalschutz und Welterbe zu beleuchten.
Unerwarteter Besuch auf dem Marktplatz: Mike Krüger, bekannt aus den „Supernasen“-Filmen, war mit einem RTL-Team in Goslar unterwegs. Er drehte für das Format „Mario Barth deckt auf!“.
Ob Kohlenkirche, Bahnwärterhaus oder Gasthaus: Einzigartige Gebäude in Deutschland sollen eigentlich bewahrt werden. Doch oft läuft es anders, heißt es in einem neuen „Schwarzbuch“.
Ob Kohlenkirche, Bahnwärterhaus oder Gasthaus: Einzigartige Gebäude in Deutschland sollen eigentlich bewahrt werden. Doch oft läuft es anders, heißt es in einem neuen „Schwarzbuch“.
Der Ulrichsche Garten ist nicht nur der Ort einer flotten Feier unter Nachbarn. Während der dritten Fest-Auflage startet die Initiativgruppe Altstadt auch eine Unterschriftensammlung für den Erhalt des historischen Taubenturms.
In der Goslarer Altstadt sticht das Unesco-Weltkulturerbe die Solarenergie: Das Verwaltungsgericht hat die Klage zweier Hauseigentümer abgewiesen, die eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach errichten wollten. Rechtsmittel sind noch möglich.
Erst in der Ratssitzung am 22. Mai hatte der Rat mit großer Mehrheit die Sanierung der Grundschule Hohegeiß für dieses Jahr beschlossen. Jetzt könnte es sein, dass die Kommunalpolitiker diese Entscheidung revidieren, wie es im Fachausschuss anklang.
Wasser tropft in die Welterbe-Ausstellung im Ratskeller, ein weiteres Problem mit Feuchtigkeit im sanierten Rathaus? Die Stadt gibt zwar Entwarnung. Ein einmaliger Starkregen sei schuld. Doch ein Dauerproblem im Keller bleibt.
Kritik am Goslarer Denkmalschutz äußert die Bürgerliste: Beim Brand einer Hütte auf den Blockschutthalden am Rammelsberg wurden Wandgemälde des Malers Karl Reinecke-Altenau zerstört. Kunstwerke, um deren Bedrohung der Denkmalschutz gewusst habe.
In der alten Drahtweberei an der Goslarer Abzucht sollen drei neue Wohnungen entstehen. Eigentümer Christian Wiesel rechnet mit Baukosten in Höhe eines mittleren sechsstelligen Betrags. Inzwischen hat der vierte Bauabschnitt begonnen.
Der Bauzaun an der sanierten Bahn-Feldmauer bleibt bis Herbst – wegen Krankheit, Klärungsbedarf mit der Bahn und verspäteter Ausschreibung. Die Bürgerliste spricht von einem „Armutszeugnis“ für die Stadtverwaltung.
An der Georgenberg-Ruine beobachten Anlieger, dass Schäden an den Mauern stark zunehmen. Steine brechen heraus und finden sich irgendwo auf dem Areal wieder. Die Stadt hat sie abtransportieren lassen – und die Sammelhaufen womöglich selbst angelegt?
Nach dem SPD-Vorstoß für mehr Bürgernähe in der Denkmalpflege schaltet sich die FDP ein und greift die zuständigen Behörden als „Investitionshemmnisse“ an.
Muss der Denkmalschutz mehr auf Hausbesitzer in der Altstadt zugehen, ihnen mehr niederschwellige Kontakt- und Info-Möglichkeiten bieten? Die SPD hat einen entsprechenden Antrag eingebracht, aber im Bauausschuss nicht nur Zustimmung geerntet.
Es ist vollbracht: Nach monatelangen Debatten um den geplanten Umbau der Kaiserpfalz-Zuwegung hat der Rat den Plänen der Verwaltung zugestimmt. Ohne Streit ging das aber nicht.
Denkmalschutz im Welterbe – für Besitzer von historischen Häusern in der Goslarer Altstadt oft ein Albtraum. Nun regt die SPD eine Sprechstunde im Mach-Mit-Haus an, bei der ein Mitarbeiter des Denkmalschutzes für Fragen zur Verfügung steht.
Das Studierendenwerk Ostniedersachsen will sein Wohnheim I in Clausthals „Alter Münze“ verkaufen. Der Geschäftsführer spricht von einem hohen Sanierungsbedarf in dem denkmalgeschützten Gebäude. Bis zum 31. März müssen 38 Bewohner ausziehen.
Mit dem Kauf der Hotels „Kaiserworth“ und „Brusttuch“ hat Hans-Joachim Tessner für eine frohe Botschaft gesorgt. Beide Häuser sollen innerhalb von 15 Monaten saniert werden. Ein Interview mit Tessner und Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner.
Hans-Joachim Tessner kauft die Traditionshotels „Kaiserworth“ und „Brusttuch“ in Goslar. Die Tessner-Stiftung investiert Millionen in die Sanierung und Wiedereröffnung der Hotels. Das meint GZ-Chefredakteur Jörg Kleine dazu.
Der Goslarer Ehrenbürger Hans-Joachim Tessner kauft die Traditionshotels Kaiserworth und Brusttuch in Goslar. Er plant eine Millionen-Investition und die Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude.
Die Teufelsturm-Immobilie soll in ein Haus mit 13 Wohnungen umgebaut werden. Die Sanierung ruft Kritiker auf den Plan. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde bemängelt den Umgang mit historischer Bausubstanz. Und es gibt weitere Fragen.
In Ostharingen ist jetzt eine wunderschöne Atelierwohnung unter dem Dach eines jahrhundertealten Stalles entstanden. Ein Musterbeispiel dafür, was geht, wenn sich potenzielle Umbauer rechtzeitig mit den Frauen und Männern vom Amt ins Benehmen setzen.
Stefanie und Sebastian Rost verliebten sich 2014 in einen maroden Bauernhof im alten Lewer Ortskern. Durch eine umfangreiche Sanierung erweckten die Eheleute das um 1750 erbaute ortsbildprägende Fachwerkgebäude zu einem Kleinod.
Die Bürgerliste für Goslar und Vienenburg stellt sich hinter die Unterschriftensammlung der Initiative zur Erhaltung und Förderung der Altstadt und kritisiert die Stellungnahme der Stadt zum „zunehmenden baulichen Verfall des Unesco-Weltkulturerbes.“
Nicole Lehmkuhl entdeckt bei der Sanierung ihres Hauses in Zellerfeld historische Wandmalereien. Vieles daran bleibt ein Rätsel: etwa, wer der Maler war und was auf den für den Oberharz ungewöhnlichen Motiven zu sehen ist.
Eine Altstadt-Initiative wendet sich gegen den Verfall des Goslarer Welterbes. 365 Unterschriften stehen schon auf der Liste. Sie stammen unter anderem von Geschäften und Handwerksbetrieben, aber auch Architekten und Anwälten.
Obwohl die Sanierung der historischen Bahnmauer am Georgenberg seit Monaten abgeschlossen ist, steht der Bauzaun am oberen Ende des Denkmals. Mal fällt er um, dann wächst er zu: Doch laut Stadtverwaltung erfüllt der Zaun auch einen wichtigen Zweck.
Am Sonntag findet wieder der Tag des offenen Denkmals statt. Auch im Nordharz öffnen viele Denkmäler ihre Türen und Tore, laden zum Erkunden und Bestaunen ein. Eine Übersicht.
Vom Goslarer Dom ist heute nur noch der Eingangsbereich zu sehen, die Domvorhalle. Nach Abriss der alten Stiftskirche wollten die Goslarer den Rest eigentlich auch beseitigen. Doch zeigte sich schon früh ein erstes Interesse an Denkmalschutz.
Seit zwei Jahren steht der Eckladen am Fleischscharren 1 in Goslar leer. Der „Zuckerschock“-Laden war nur eine kurze Episode. Eine Filiale für modische Accessoires sollte einziehen, doch macht der Denkmalschutz einen Strich durch die Rechnung?
Das Hotel „Kaiserworth“ am Marktplatz und das Schwesterhaus „Brusttuch“ am Hohen Weg liegen seit mehr als einem Jahr brach. Wie es weitergeht, ist offen, die Stadt nennt bei der Beantwortung einer Bürgerlisten-Anfrage ein paar interessante Details.
Teil eines Kulturdenkmals
Nach einigem Hin und Her ist ein umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt worden und die Zukunft des Radau-Wasserfalls in Bad Harzburg gesichert. Doch ein beliebter Wanderweg muss dafür weichen. Was die Lösung im Detail beinhaltet und wie es weitergeht.
Schmuckstück Platte?
Sie waren Wohnhighlight und sozialistischer Städtebautraum. Aber auch oft Sanierungsfall. Inzwischen sind alte DDR-Plattensiedlungen auch für den Denkmalschutz ein Thema. Das hat Folgen.
Solarenergie in Seesen
Zwei denkmalgeschützte Gebäude in Seesens Innenstadt bekommen Photovoltaikanlagen aufs Dach: das Rathaus und das Jacobson-Haus. Erste Arbeiten zur Installation laufen. Wie ist das möglich angesichts des besonderen Denkmalschutzes?
Forst kontaktiert
Was die dringend nötigen Reparaturen am Bad Harzburger Radau-Wasserfall angeht, sieht die noch junge Interessengemeinschaft zum Erhalt des Bauwerks die Landesforsten als Eigentümer in der Pflicht. Sie möchte deshalb die Füße stillhalten – vorerst.
Umzug in die Zehntstraße
Die ersehnte Baugenehmigung für die neue Oberstufe des Ratsgymnasiums (RG) liegt seit Donnerstag beim Schulträger vor. Sie ist für die weiteren Vergabeplanungen für die Bauarbeiten im früheren Stadtarchiv an der Zehntstraße wichtig.
Kulturdenkmal und Attraktion
So viel Stillstand tut nicht gut: Damit sich das Antriebsrad an der Goslarer Lohmühle so schnell wie möglich wieder dreht, sollen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden. Denn die Lohmühle ist Kulturdenkmal und attraktives Foto-Motiv für Touristen.
Beispiele aus Sachsen-Anhalt
Immer wieder erreichen die GZ Hinweise zu Bahnhöfen, die, so wie der Bad Harzburger, vor dem Verfall standen, dank Investoren am Ende aber gerettet wurden. Zwei Beispiele finden sich in Sachsen-Anhalt. Sie könnten für die Kurstadt Vorbilder sein.
Sonderaktionen
Die erste Sonderführung des Jahres 2024 steht bereits am Wochenende auf dem Programm. Der Rammelsberg hat sich im neuen Programm einiges vorgenommen. Aber es wird auch mit viel (Förder-)Geld am Erhalt der Substanz gearbeitet - Stichwort Stützmauer.
Gründung einer Bahnhof-Facebookgruppe
Tolle Ideen für den Erhalt des Bad Harzburger Bahnhofs zu entwickeln und sie öffentlich zu äußern ist ja löblich, findet GZ-Redakteur Christoph Exner. Nur darüber zu reden und zu schreiben ist aber nicht mehr als heiße Luft.
Thomas Malnati ist neuer Bauchef
Der Anruf des Headhunters erreicht Thomas Malnati in Quedlinburg am 23. August. Ob er sich vorstellen könne, neuer Chef des Fachbereichs Bauservice in Goslar zu werden? Aus dem Ostharz in den Westharz? Aus der Welterbestadt in die Welterbestadt?
Wetterschutzhäuser geplant
Der in die Jahre gekommene Langelsheimer Bahnhof ist für 6,7 Millionen Euro von der Deutschen Bahn saniert, und den heutigen Bedürfnissen angepasst worden. Fertigstellung war im Herbst 2022. Nur die ehemaligen Überdachungen des Tunnels liegen brach.
Für den Erhalt des Strahlenpflasters
Mit der Entwicklung am Marktplatz zeigt sich Henning Frase sehr zufrieden: „Das Ergebnis beweist, dass sich der Einsatz der Bürger für eine vernünftige Sache lohnt – denn wir sind viele“, sagt der Sprecher der Altstadt-Initiative.
Halle ist wieder geöffnet
Die Bahnhofshalle ist wieder geöffnet, Reisende können dort Fahrkarten kaufen, in den DB-Service-Store gehen und den Fahrstuhl hinunter zu den Bahnsteigen nutzen. Ein zweites Dach wurde eingezogen, um vor herabfallendem Glas zu schützen.
Rat entscheidet am 19. Dezember
Am Ende bleibt (fast) alles so, wie es ist: Nach fast endlosen Diskussionen, vielen Protesten und einer beinahe noch längeren Bedenkzeit will die Stadt auf die Komplettsanierung des Goslarer Marktplatzes verzichten. Die GZ verrät, was passieren soll.
Verwaltung ist dort untergebracht
Das Goslarer Rammelsberghaus ist verkauft. Die Junicke-Gruppe erwarb das denkmalgeschützte Gebäude von der Sparkasse. Völlig überrascht wurde von dem Immobilien-Deal allerdings die Mieterin Goslar: Teile der Verwaltung sind dort untergebracht.
Anfang 2024 zu mieten
100 neue Wohnungen am Goslarer Fliegerhorst werden Ende 2023 fertig und sind ab 2024 zu mieten. Die Bauunternehmer Dr. Gert Meinhof und Dirk Felskamp haben am Sperlingweg Neubauten errichtet und denkmalgeschützte Bundeswehr-Gebäude saniert.
Tag der offenen Tür
„Talent Monument“ lautete der Titel zum 30. Tag des offenen Denkmals. Und wahrhaft monumental präsentierte sich so manche Besonderheit mit ihren kleinen Geheimnissen rund ums Große Bruch. Zwischen Hornburg und Hessen gab es allerhand zu entdecken.
Naturdenkmäler in Bad Harzburg
Sechs Naturdenkmäler hat Bad Harzburg, sechs von landkreisweit 58. Eines ist das 27-Eichen-Ensemble der Gestütswiesen. Es zählt zu den ältesten der Kurstadt und wird auf etwa 200 bis 300 Jahre geschätzt. Ähnlich alt ist das Harlingeröder Baumdenkmal.
Unesco Welterbe und Klöster öffnen
Der Tag des offenen Denkmals sorgt erneut für offene Türen und interessante Einblicke: Im Harz sind unter anderem die alte Drahtweberei in Goslar, der Rammelsberg, die Goseburg und das Kloster Wöltingerode zu entdecken.
Großewinkelmann folgt auf Lenz
Die rund 45 Mitarbeiter am Rammelsberg und die gut 20 Beschäftigten der Harzer Welterbestiftung bekommen einen neuen Chef: Dr. Johannes Großewinkelmann tritt die Nachfolge von Gerhard Lenz an. Die GZ verrät, was er sich vorgenommen hat.
Als Kulturdenkmal eingestuft
Die Stadt Goslar hat das Grab des ehemaligen „Reichsbauernführers“ Richard Walther Darré saniert. Die Grabplatte bekam neue Ecken und wurde von Bewuchs gereinigt. Kosten soll sie Aktion maximal 1500 Euro, so die Stadtpressesprecherin.
Hoffnung für Denkmal
Er ist im nördlichen Harzvorland einer von zwei verbliebenen DDR-Grenztürmen, die an die Schrecken der deutschen Teilung erinnern. Aber der Zahn der Zeit nagt an dem Denkmal am Hessendamm im Großen Bruch. Doch jetzt gibt es Hoffnung.
Denkmalgerecht
Nächster Schritt bei der Sanierung des Seesener Jacobson-Hauses: An dem Denkmal in der Innenstadt wächst derzeit ein Gerüst in die Höhe, damit die Sanierung der schadhaften Fassade am historischen Gebäude in diesen Tagen beginnen kann.
In der Altstadt
Verliebt in das Hornburger Fachwerk – anders kann man es nicht nennen. Gaby und Hartmut Krüner nahmen so einiges auf sich, um ein besonderes Denkmal in neuem Glanz erstrahlen zu lassen: Sie haben das Haus Unterpfarre 5 von grundauf saniert.
Trotz Denkmalschutz
Anderenorts ist es ein Streitthema, in Hornburg nicht: Solaranlagen auf Dächern von Häusern, die unter Denkmalschutz stehen. Politik und Verwaltung der Gemeinde Schladen-Werla geben der Energiewende den Vorzug. Bauvorschriften sind dafür geändert worden.
Nachhaken zu Schwarzarbeit und mehr
Bekämpfung der Schwarzarbeit, Auslastung des Goslar-Shuttles und Solarthermie auf Denkmälern: Wer fragt, bekommt Antworten. Das ist im richtigen Leben so. Und auch im Rat liefert die Verwaltung Zahlen, wenn die Politik sie wünscht.
Denkmalschutz und Telekom
Wieso darf die Telekom in der Goslarer Altstadt ihre Plakate in schreiender Magentafarbe anbringen? Besitzern von Fachwerkhäusern legt der Denkmalschutz, wie beim Fensterstreit erlebt, strenge Fesseln hinsichtlich der Farbgebung auf.
Bei Ausbau droht Ärger
Zehn Menschen bleiben das Maximum oben im Mach-Mit-Haus am Marktplatz: Mehr Menschen werden sich – realistisch gesehen – nicht zeitgleich in der ersten Etage tummeln dürfen. Es sei denn, man will sich mit Denkmalschutz und Marktplatz-Nutzern anlegen.
Gerichtsprozess zum Denkmalschutz
Im Goslarer Fensterstreit trafen sich jetzt die Stadt Goslar und Landwirt Söhnke Schlüter aus Lengde vor Gericht. Der Denkmalschutz wollte, dass 18 sanierte Fenster des Bauernhofs wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.
Jetzt spricht der Bauherr
Sascha Bruns muss die Photovoltaik-Anlage auf seinem Haus an der Worthstraße nach einem Gerichtsbeschluss wieder abbauen. Er hält das Vorgehen der Stadt Goslar in der Sache aus politischen Gründen für falsch. Und er gibt nicht auf.
Urteil des Oberverwaltungsgerichts
Ein Hauseigentümer aus der Goslarer Altstadt muss eine Solaranlage, die er auf seinem Dach errichtet hat, wieder abreißen. Dieses Urteil hat das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg gefällt und damit ein älteres Urteil in der Sache kassiert.
Bahnhof Langelsheim
Der Bahnhof in Langelsheim ist mit viel Aufwand saniert worden. Die Bahnsteige wurden nach den neuesten Anforderungen gestaltet und für Barrierefreihheit sorgen zwei Aufzüge. Vor der endgültigen Fertigstellung steht jetzt noch der Denkmalschutz.
In der Schule wohl nicht machbar
Ein Dorfgemeinschaftshaus in der alten Schule in Hohegeiß ist wohl nicht realisierbar. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, und deshalb dürfen keine Wände beseitigt werden, um eine Saal zu schaffen. Aber ein Jugendraum ist in dem Haus im Gespräch.
Clausthal-Zellerfeld
Zerbrochene Fenster, kaputte Blumentöpfe und durchtrennte Telefonkabel: Bei Fällarbeiten im Zellweg richtet ein Baum erhebliche Schäden an einem Wohnhaus an. Die Anwohner kritisieren nun den Baubetriebshof – dieser weist alle Vorwürfe von sich.
Denkmalschutz
Über den Denkmalschutz hat sich ein Hausbesitzer in Goslars Altstadt geärgert. Er will seine Fenster sanieren. Doch neue Fenster in den oberen Stockwerken müssten den Vorschriften zufolge nach außen öffnen. Fensterputzen wird dadurch gefährlich.
Hotel, Wellness, Beauty
Das neue Hotel in der Goslarer Altstadt soll im September fertig sein. Am Dienstag konnte Bauherr Taher Kado Richtfest feiern. Bis dahin war es ein weiter Weg voller Ärger mit dem Denkmalschutz, Nazi-Bauwerken und Überraschungen im Boden.
Debatten mit dem Denkmalschutz
Ob Klimawandel oder Ukraine-Krieg – mehr Energie aus Sonne, Wind und Wasser soll her. Deshalb eröffnet das niedersächsische Denkmalschutzgesetz seit Juli 2022 auch in historischen Altstädten neue Möglichkeiten. In Goslar scheint die Zeit aber stehen geblieben.
St. Andreasberg
Die Grube Samson in St. Andreasberg will demnächst ihr neues Kunstrad in Empfang nehmen. Doch noch müssen sich die Betreiber der Unesco-Welterbe-Stätte etwas gedulden: Die Zimmerei, die das riesige Rad gefertigt hat, wartet noch auf ein letztes Teil.
Ehemaliges Theater wird Wohnhaus
Es ist so tatsächlich so weit: Nach jahrelanger Planungszeit startet der Umbau des ehemaligen Odeon-Theaters in ein Wohnhaus. Investor Dirk Felsmann will 31 Wohnungen in dem 120 Jahre alten Denkmal errichten und vermieten.
Moment mal
Darf der Denkmalschutz ein Plaste-Rohr abnicken, wenn es aus dem Goslarer Rathaus ragt? Das kommt vielleicht doch auf die Länge an. GZ-Redakteur Frank Heine beschreibt in seiner Glosse, wie zwei Leute am Telefon offenkundig aneinander vorbeireden.
Konzept gesucht
Der Dom in Halberstadt gehört zu den beeindruckendsten Bauwerken im Harz. Aber er muss umfassend saniert werden, voriges Jahr wurde begonnen, einen Strebpfeiler zu restaurieren. Aber der Sanierungsbedarf am Dom ist deutlich größer.
Aufklärung vom Gebäudemanagement
Ein Plastikrohr, das unter den Arkaden des historischen Goslarer Rathauses aus der Wand ragt und im Nichts endet, gibt zunächst Rätsel auf. Chef Oliver Heinrich vom Gebäudemanagement klärt auf, was es für eine Bewandtnis damit hat.
Blick des Springers
Die Kurbetriebsgesellschaft will an der ehemaligen Altenau-Schanze einen Skywalk bauen. Von dort aus sollen Besucher den Blick des Springers nachempfinden. Mit seinem Entwurf davon konnte ein Berliner Architekt einen Wettbewerb gewinnen.
Rat hebt alten Beschluss auf
In der letzten Sitzung des Jahres hat der Goslarer Rat seinen umstrittenen Beschluss aus dem Vorjahr zur Sanierung des Marktplatzes aufgehoben. 2023 werden die Karten neu gemischt, ohne dass jetzt schon eine konkrete Lösung in Sicht wäre.
Altstadt: Denkmalschutz vs Sanierung
Der Goslarer Fensterstreit beschäftigt in der ersten Jahreshälfte Hausbesitzer in der Altstadt. Denkmalschutz-Auflagen nehmen Bewohnern der Fachwerkhäuser die Lust am Sanieren. Auslöser: Ein Haus mit 40 weißen Fenstern soll nun zwei dunkle bekommen.
Portrait: Architekt Henning Frase
Im Sommer machte Henning Frase Furore mit seiner Kritik an der Goslarer Stadtverwaltung und ihrem Umgang mit dem Weltkulturerbe sowie dem Denkmalschutz. Jetzt spricht er über seine Gründe und künftige Ziele. Dabei gehe es nur um die Sache, betont er.