Sorgt Videoüberwachung für mehr Sicherheit an Goslars Bahnhof?
Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner (2. v. re.) und der Leiter der Polizeiinspektion Goslar, Rodger Kerst (2. v. li.), nehmen mit dem Fachdienstleiter für Sicherheit und Ordnung der Stadt Goslar, Tim Meißner (li.), und Sven Busse, Geschäftsbereichsleiter Bildung, Kultur und Ordnung der Stadt Goslar (re.), die Videoüberwachungsanlage am Bahnhof in Augenschein. Foto: Stadt Goslar
Am Goslarer Bahnhof laufen ab sofort Videokameras. Die Stadtverwaltung und die Polizei versprechen sich durch die Überwachung mehr Sicherheit und Schutz.
Goslar. Im Bereich des Bahnhofsvorplatzes ist ab sofort eine Videoüberwachungsanlage in Betrieb. Die überwachten Bereiche auf dem Bahnhofsvorplatz sowie in der Bahnunterführung sind entsprechend ausgeschildert.
Die Stadt stellt die für den Betrieb erforderliche technische Infrastruktur zur Verfügung. Die Aufzeichnung und Auswertung der Videodaten erfolgt ausschließlich durch die Polizei. Die Aufnahmen können im Bedarfsfall für polizeiliche Ermittlungen herangezogen werden.
Die Kameras können kommen
Mehrheit stimmt für Video-Überwachung am Goslarer Bahnhof
Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner verweist auf die Bedeutung des Bahnhofsbereichs als zentralen Ankunfts- und Aufenthaltsort in der Stadt: „Mit der Inbetriebnahme der Videoüberwachung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig stärken wir damit das Sicherheitsgefühl und verbessern die Aufenthaltsqualität in diesem sensiblen Bereich.“
Polizei will Gefahren vorzeitig abwehren
Goslars Polizeichef Rodger Kerst sieht einen Mehrwert: „Die Videoüberwachung bietet uns eine effektive Handhabe, Gefahren bereits im Entwicklungsstadium zu erkennen, präventiv zu handeln und so gegebenenfalls Straftaten zu verhindern.“
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Linke wollen Video-Überwachung am Goslarer Bahnhof abblasen
Die Stadt Goslar hat sowohl die technische Umsetzung als auch die Finanzierung des Projekts übernommen. Die Gesamtkosten für die Anschaffung der Technik sowie für notwendige Tiefbaumaßnahmen belaufen sich auf rund 175.000 Euro.
Mehr Aufenthaltsqualität am Bahnhof
Die Videoüberwachung dient der präventiven Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung. Ziel ist es, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Bahnhofsbereich frühzeitig entgegenzuwirken und zugleich das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu erhöhen. Darüber hinaus soll dieser Schritt zur Aufwertung des Umfeldes und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität beitragen.
Grundlage für die Umsetzung war ein Ratsbeschluss aus dem Dezember 2024. Nach der Auftragsvergabe im Juli des vergangenen Jahres erfolgte die Installation der Technik zum Jahresende.
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