Überraschungen beim Finale des Harzer Nordic-Walking-Cups
Beim Finale des Nordic-Walking-Cups sind 130 Läufer dabei, teilweise auch in tierischer Begleitung. Foto: GLC AG
Der Oberharzer Nordic-Walking-Cup ging mit 130 Aktiven ins Finale und kündigt für 2026 frische Impulse an. Auf die Teilnehmer wartet dann ein neuer Austragungsort. Die fleißigste Läufer-Gruppe erhielt einen überraschenden Sonderpreis.
Clausthal-Zellerfeld. Mit dem Finale des Oberharzer Nordic-Walking-Cups an der Akademie des Sports in Clausthal-Zellerfeld hat die GLC Glücksburg Consulting gemeinsam mit dem Wintersportverein Clausthal-Zellerfeld am Sonntag einen sportlichen Höhepunkt gesetzt. Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen an den Start. Diese Zahl hatte sich schon bei den vier vorangegangenen Läufen eingependelt.
Katharina Dundler, Teamleiterin der Tourist-Informationen Oberharz, zog ein positives Fazit und blickte nach vorn: „Für 2026 erwarten wir Neuerungen.“ Erstmals wird es sechs Läufe geben. Neben Altenau, Bad Grund, Buntenbock, Clausthal-Zellerfeld und St. Andreasberg kommt Hohegeiß hinzu. Das Bergdorf hatte bereits 2024 Interesse geäußert, nun sind alle Hürden genommen. Für die Walker bedeutet das neue Strecken und noch mehr Abwechslung.
Sechs Läufe – ein Ziel: Im nächsten Jahr ist Hohegeiß als Austragungsort des Walking-Cups dabei. Foto: Neuendorf
Die beliebten Cup-Wertungen bleiben: Gold für fünf Teilnahmen, Silber für vier, Bronze für drei. In diesem Jahr holten übrigens 48 Sportler Gold, 31 Silber und 35 Bronze.
Sonderpreis: Führung durch den Weltwald
Der MTV Seesen zeigte sich erneut besonders engagiert: Mehr als 20 Läufer aus dem Verein waren bei jedem Wettkampf dabei. Stellvertretend für das Team nahm Bärbel Alms, Abteilungsleiterin der Nordic-Walking-Gruppe, ein besonderes Dankeschön entgegen – keinen Blumenstrauß, sondern einen Zweig des nordamerikanischen Tulpenbaums.

Bärbel Alms nimmt stellvertretend für den MTV Seesen den Sonderpreis entgegen. Foto: Neuendorf
Was zunächst kurios klingt, ist ein Hinweis auf den Preis: eine kostenlose Führung durch den Weltwald Bad Grund, einer der Austragungsorte des Cups. Der Park ist im Goldenen Herbst besonders eindrucksvoll und lädt laut Dundler zu farbenprächtigen Spaziergängen ein.
Organisatoren setzen auf mehr Inklusion
Ein Ziel der Organisatoren ist mehr Inklusion. Schon in diesem Jahr nahm ein Rollstuhlfahrer an der 5,9-Kilometer-Strecke in Clausthal-Zellerfeld teil. Diese gilt laut Dundler als barrierefrei, und genau daran wollen die Verantwortlichen anknüpfen. Bei künftigen Ankündigungen sollen direkt Menschen mit Behinderungen angesprochen werden.
Auch Hunde sind ausdrücklich willkommen. Bei mehreren Etappen hatten Teilnehmer bereits eine tierische Begleitung. Das Konzept soll 2026 noch stärker ausgebaut werden. Zudem betonen die Veranstalter, dass Nordic Walking nicht zwingend Stöcke erfordert. Wer möchte, kann auch ohne mitlaufen. Damit sollen Hemmschwellen abgebaut und neue Teilnehmer gewonnen werden.
Der nächste Cup startet am 17. Mai 2026 in Altenau.
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