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Winterwetter

Eis legt Schifffahrt lahm ‒ Sperrungen am Mittellandkanal

Ein Eisbrecher dreht am frühen Morgen auf dem vereisten Mittellandkanal vor der Schleuse Anderten Runden.

Ein Eisbrecher dreht am frühen Morgen auf dem vereisten Mittellandkanal vor der Schleuse Anderten Runden. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Schiffsverkehr im Frost: Auf dem Elbe-Seitenkanal und Teilen des Mittellandkanals geht aktuell nichts mehr. Wie das Wasserstraßenamt auf die Lage reagiert.

Von dpa Montag, 02.02.2026, 14:10 Uhr

Hannover. Die anhaltende Kälte führt zu weiteren Einschränkungen auf wichtigen Wasserstraßen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Der Elbe-Seitenkanal (ESK) ist seit Freitag vollständig gesperrt, wie das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) mitteilte. Schiffsverkehr finde dort derzeit nicht mehr statt. Auch Eisbrecher seien auf dem Kanal aktuell nicht im Einsatz.

Ab Dienstag soll die Sperrung ausgeweitet werden

Auf dem Mittellandkanal ist der Abschnitt zwischen dem Magdeburger Stadtteil Rothensee und der Schleuse Sülfeld in Wolfsburg ebenfalls seit Freitag komplett gesperrt. Ab Dienstag soll die Sperrung ausgeweitet werden: Dann wird nach Angaben des WSA auch das Teilstück zwischen der Schleuse Sülfeld und der Schleuse Anderten in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover für den Schiffsverkehr geschlossen.

Trotz der Einschränkungen bemühe sich das WSA, zumindest im westlichen Teil des Mittellandkanals den Betrieb aufrechtzuerhalten. Ziel sei es, ihn mit Hilfe von Eisbrechern weiterhin für Schiffe befahrbar zu halten, hieß es.

Sieben Eisbrecher sind derzeit unterwegs

Derzeit sind demnach sieben Eisbrecher im Einsatz. Ab Dienstag sollen zwei Eisbrecher in Bereitschaft bleiben, um auf eine weitere Verschärfung der Eislage reagieren zu können. Wie lange die Sperrungen andauern, ist nach Angaben der Behörde von der weiteren Entwicklung des Wetters abhängig.

Die eisigen Temperaturen schränken derzeit die Schifffahrt ein.

Die eisigen Temperaturen schränken derzeit die Schifffahrt ein. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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