Im Oberharz kann man sich beim Weihnachtsbaum-Weitwurf auspowern
Da fliegt der Baum: Wer hat wohl in diesem Jahr die beste Technik? Foto: Skuza/Archiv
Ein Wettbewerb im Weihnachtsbaum-Weitwurf? Klingt für manch einen skurril, im Oberharz gehört das aber mittlerweile zum Winter dazu. Wann und wo es losgeht.
Schulenberg. Weihnachten ist vorüber, das neue Jahr hat bereits begonnen: Warum also die guten Neujahrsvorsätze nicht mal mit einer eher ungewöhnlichen Sportart umsetzen? Am Samstag, 10. Januar, haben in Schulenberg Einheimische wie Gäste um 15 Uhr die Möglichkeit, sich im Weihnachtsbaum-Weitwerfen zu messen.
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Seit mehreren Jahren schon treffen sich Menschen im Januar an der Hütte neben dem Minigolfplatz in der Ortsmitte, um zu klären, wer den ausgedienten Weihnachtsbaum am weitesten durch die Gegend werfen kann. Für Männer, Frauen und Kinder stehen dabei drei unterschiedlich große – und schwere – Bäume als Wurfgeschosse bereit. Wer am weitesten wirft, erhält einen kleinen Überraschungspreis.
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Aber der Preis oder das Gewinnen steht natürlich nicht im Vordergrund der Veranstaltung. Am Ende soll es immer eine zwanglose Runde werden, bei der alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Spaß haben. Wie in den vergangenen Jahren auch, wird es zur Stärkung nach dem Wurf selbst geschmierte Schmalzbrote geben und – damit Füße und Bauch auch ja nicht auskühlen – heißen Glühwein.
Die Teilnahme am Weihnachtsbaumweitwurf ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Jeder, egal ob Schulenberger oder Gast, kann an der Runde teilnehmen. Das Nadelholz als Sportgerät müssen sich die Teilnehmer übrigens nicht selbst mitbringen, die – abgeschmückten – Bäume stellt das Organisationsteam.
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