Viel gutes Feedback: Geht es mit dem Flohmarkt in Altenau weiter?
Familie Körner freut sich über viel positive Rückmeldung. Foto: Skuza
Eigentlich hatten die Organisatoren des Altenauer Hof- und Garagenflohmarkts ans Aufgeben gedacht. Aber das war, bevor sie so viel Zuspruch bekommen haben. Wie geht es weiter?
Altenau. Einen echten Oberharzer schreckt ein wenig Nieselregen bekanntlich nicht davon ab, aus dem Haus zu gehen. Von dem Andrang auf dem fünften Altenauer Hof- und Garagenflohmarkt war das Hauptorganisatoren-Ehepaar Claudia und Dirk Körner bei dem durchwachsenen Wetter dann aber doch überrascht. Und sie kündigen an: Es soll eine sechste Auflage geben.
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Das ist keine Selbstverständlichkeit. Denn eigentlich, lässt Claudia Körner durchblicken, habe sie schon daran gedacht, es gut sein zu lassen. Immerhin sei der Organisationsaufwand groß, Anträge müssen ausgefüllt, die Koordination untereinander erledigt werden, und dann muss natürlich auch die Werbetrommel gerührt werden.
Positive Rückmeldungen
Zumal ja auch jeder einzelne Antrag Zeit und Energie, aber auch bares Geld kostet. Doch die viele Mühe hat sich offenbar ausgezahlt. Das Ehepaar Körner berichtet von so vielen positiven Rückmeldungen und auch schon den ersten Anmeldungen für das nächste Jahr, dass die beiden jetzt kaum sagen könnten, es nicht mehr machen zu wollen. Besonders habe sie überrascht, dass der Andrang gleich zu Beginn der Veranstaltung groß gewesen sei. Bei dem Wetter hätten sie das eigentlich nicht erwartet.
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Am Ende gehe es aber eigentlich weniger um das Schnäppchenjagen an sich, sondern vielmehr darum, gemeinsam eine gute Zeit zu haben und ein Tagesevent für Altenau zu schaffen. Die Organisatoren freuen sich auch darüber, dass die Rallye, die es im vergangenen Jahr zum ersten Mal bei dem Flohmarkt in der Bergstadt gegeben hat, auch in diesem Jahr wieder gut angekommen ist. Ziel ist es, an den einzelnen Verkaufsständen Stempel zu sammeln. Die Körners erzählen von einem jungen Mann, der tatsächlich sämtliche 46 Stempel sammeln konnte – und alle davon zu Fuß. Das habe der fleißige Sammler auch tatsächlich mit seiner GPS-Uhr nachweisen können. Nicht, dass er es hätte müssen.
Dass überhaupt ein Hof- und Garagenflohmarkt in dieser Größenordnung stattfinden kann, betont das Ehepaar Körner, sei überhaupt nur durch viel mühsame Arbeit und tatkräftige Unterstützung möglich.
Einer der jüngsten Helfer ist wahrscheinlich der elfjährige Enkel, der immer ordentlich mitanpackt und in diesem Jahr ganz alleine den Stand vor dem Haus der Körners aufgebaut habe.
Hochwertige Preise
Am Nachmittag schließlich gab es eine Verlosung, die für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit hochwertigen Preisen aufwarten konnte. Auch das, hebt Claudia Körner hervor, funktioniert nur dank viel Unterstützung – und mit Sponsoren, die sich dafür bereit erklären. Mit dem Auto-Service Altenau, der Bäckerei Moock, dem Bergflair, der Altenauer Brauerei, der Fleischerei Sievert, dem Kräuterpark, Nahkauf, der Spardabank und Harzer Grubenlicht sei das möglich gemacht worden.
Kurzum: „Wir sind restlos begeistert“, fasst Dirk Körner seine Stimmung zusammen. Es gibt also doch ein bisschen Hoffnung, dass es auch 2027 wieder einen Hof- und Garagenflohmarkt unter der Federführung der Körners geben könnte. Bei so viel Zuspruch könne man ja schlecht „nein“ sagen.
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