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Bewohner bleiben unversehrt

Kellerbrand in Mehrfamilienhaus im Okertal

Am Samstagnachmittag brennt im Okertal der Keller eines Mehrfamilienhauses. Foto: Feuerwehr

Am Samstagnachmittag brennt im Okertal der Keller eines Mehrfamilienhauses. Foto: Feuerwehr

In einem Mehrfamilienhaus im Okertal bricht am Samstag ein Feuer aus. Die Bewohner befreien sich aber schnell aus eigenen Kräften und bleiben nahezu ohne Verletzungen. Ein glücklicher Umstand führt dazu, dass die Einsatzkräfte schnell vor Ort sind.

Montag, 05.12.2022, 08:09 Uhr

Am Samstagnachmittag ist ein Kellerbrand im Goslarer Ortsteil Oker ausgebrochen. Das berichtet die Feuerwehr Goslar in einer Pressemitteilung. Demnach brach das Feuer gegen 15.30 Uhr aus. 

In einem Mehrfamilienhaus in der Straße Okertal war das Feuer aus unbekannten Gründen ausgebrochen. Menschenleben schien in Gefahr zu sein. Beim Eintreffen von Einsatzleiter und dem stellvertretenden Stadtbrandmeister Frank Slotta hatten alle Bewohner das Haus aber bereits verlassen und sich in Sicherheit gebracht, obwohl alle Bewohner Beweglichkeitseinschränkungen hatten.

Alle Personen bleiben unverletzt

Gemeinsam mit den Okeraner Einsatzkräften nahmen die Goslarer Einsatzkräfte die Bekämpfung des Feuers im Keller auf. Außerdem durchsuchten sie das  Wohnhaus noch einmal auf Personen in den Wohnungen. Da sich alle Bewohner vor dem Gebäude befanden, wurde schnell Entwarnung gegeben. Keine vermisste oder verletzte Person war festzustellen. Aufgrund der Temperaturen wurden die sieben Betroffenen kurzfristig zur Betreuung ins Feuerwehrhaus Oker gebracht.

Das Feuer war schnell unter Kontrolle, so dass erste Kräfte nach rund einer Stunde aus dem Einsatz entlassen wurden. Danach schlossen sich intensive Belüftungsmaßnahmen an. Die Straße von und ins Okertal musste voll gesperrt werden. Nur Linienbusse und ein Fahrzeug mit einer Person, die kurzfristig ins Krankenhaus musste, wurde in Schritttempo durch die Einsatzstelle geführt.

Hilfe von Ortfeuerwehr Hahndorf

Zur Dekontamination der unter Atemschutz eingesetzten Atemschutztrupps kam die spezialisierte Ortsfeuerwehr Hahndorf mit einem Gerätewagen mit der Spezialkomponente Hygiene zum Einsatz. Die Einsatzbekleidung wurde luftdicht verschlossen. Die Einsatzkräfte zogen sich derweil Overalls an. Im Nachgang erfolgte die Reinigung der kontaminierten Geräte und der Bekleidung.

Nach mehr als zwei Stunden war der Einsatz für mehr als 50 Rettungskräfte mit zwölf Fahrzeugen beendet. Der Keller wurde durch die Polizei beschlagnahmt, um die Brandursache zu ermitteln.

Positiver Umstand am Rande: Mehrere Einsatzkräfte befanden sich zum Zeitpunkt des Alarms im Feuerwehrhaus um eine Adventfeier am Nachmittag vorzubereiten. Somit kam es zur schnellen Hilfe.

sek/red

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