World Heritage Watch empfiehlt, beim Bürgerentscheid mit Ja zu stimmen. Die Organisation sieht das Pfalzquartier als „Angriff auf das Welterbe“. Dort dürfe Architektur, die sich gegen das historische Erbe verselbständigt, nicht geduldet werden.
15.817 Gäste im Jahr 2023
Das Oberharzer Bergwerksmuseum hat im Jahr 2023 15.817 Gäste verzeichnet – und das, obwohl dort nach wie vor Baustelle herrscht. Besonders hervorzuheben ist auch der Anstieg um 16 Prozent im Wildemanner 19-Lachter-Stollen. Was sind die Gründe dafür?
Schichtende mit 220 Gästen
Rammelsberg-Chef und Harzer Welterbe-Stiftungsdirektor Gerhard Lenz hat sein berufliches Schichtende am Berg mit rund 220 Gästen in der Waschkaue gefeiert. Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner zeichnete ihn mit der Ehrennadel der Stadt Goslar aus.
Bundesmittel für Unesco-Welterbe
Der Goslarer Rammelsberg bekommt 4,5 Millionen Euro Fördermittel. Das heißt: Zugesagt ist erstmal nur die Hälfte, für den Rest muss Bergwerkschef Gerhard Lenz noch Anträge stellen. Er will die Dauerausstellung aus Expo-Zeiten modernisieren.
Großewinkelmann folgt auf Lenz
Die rund 45 Mitarbeiter am Rammelsberg und die gut 20 Beschäftigten der Harzer Welterbestiftung bekommen einen neuen Chef: Dr. Johannes Großewinkelmann tritt die Nachfolge von Gerhard Lenz an. Die GZ verrät, was er sich vorgenommen hat.
Empörung nach Mail
„Für den Bau des Pumptracks soll die Schiene der Tagesförderbahn zurückgebaut werden“, heißt es in einer Mail aus dem Bauamt, die Empörung beim Oberharzer Geschichts- und Museumsverein ausgelöst hat. Die Jahreshauptversammlung wird emotional.
Aufstellung eines Bebauungsplans
Es kommt Bewegung in die zahlreichen geplanten Bauprojekte am Alten Bahnhof in Clausthal-Zellerfeld. Der Ausschuss hat einstimmig empfohlen, dass ein Bebauungsplan aufgestellt wird: Das ist eine Voraussetzung für den Bau der Mensa. Wie sieht er aus?
Diskussion über Bergwerksmuseum
Auch wenn die Freude groß ist, dass im September das Welterbe-Infozentrum in Clausthal-Zellerfeld öffnet, schwingt Wehmut mit. Die Finanzierung hat die Stadt fast an ihre Grenzen gebracht. Daher diskutiert die Politik über die Zukunft des Museums.
Besucherbergwerk in Wildemann
Der Vertrag mit der Welterbe-Stiftung ist unterschrieben: Die Kurbetriebsgesellschaft betreibt den 19-Lachter-Stollen nur noch bis Ende des Jahres, dann ist die Stiftung dran. Ziel ist es, dass die Einrichtungen im Welterbe noch näher zusammenwachsen.
GZ-Interview mit Urte Schwerdtner
Im Interview mit GZ-Chefredakteur Jörg Kleine stellt sich Goslars OB Urte Schwerdtner der Kritik an Behörden in Sachen Denkmalschutz und spricht über die Herausforderungen für das Welterbe in Zeiten der Energiekrise.
Geschichts- und Museumsverein
Der Oberharzer Geschichts- und Museumsverein kann die Sanierung des Gebäudes nicht stemmen und muss es daher vielleicht abstoßen, sagt Vorsitzende Barbara Diederich. „Das Haus ist ein Klotz am Bein, der am Gehen hindert.“ Es müssen schnell Lösungen her.
In Clausthal-Zellerfeld
Das Welterbe-Infozentrum in Clausthal-Zellerfeld bekommt seine Ausstellungs-Objekte, am 18. September wird es eröffnet. Ein inhaltlicher Schwerpunkt: das Unesco-Welterbe „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“.
Baustelle im Oberharz
Baustellenführung im künftigen Welterbe-Informationszentrum in Clausthal-Zellerfeld: Den Teilnehmern – unter anderem Bundestagsabgeordnete Karoline Otte (Grüne) – fällt es schwer zu glauben, dass am 18. September bereits Eröffnung gefeiert wird.
Sanierung im Unesco-Weltkulturerbe
Im Goslarer Fensterstreit hatte Oberbürgermeisterin Urts Schwerdtner zur Informationsveranstaltung eingeladen, um Denkmalschutz-Vorschriften zu erläutern und sich Bürgerfragen und Beschwerden zu stellen. 90 Teilnehmer nutzten das Angebot.
Gute Resonanz auf das Museumsfest
Die zwei Corona-Jahre seien wie „soziale Isolationshaft“ gewesen, erklärte ein alteingesessener Zellerfelder am Sonntag. Umso fröhlicher feierten jetzt Hunderte von Einheimischen und Gästen auf dem Außengelände des Oberharzer Bergwerksmuseums.