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Am Wurmberg

Fast jedes Alter bei Vereinsmeisterschaften im Ski-Slalom dabei

Justus Horlacher fährt die schnellste Zeit des Tages.

Justus Horlacher fährt die schnellste Zeit des Tages. Foto: Privat

Was wäre Braunlage ohne den Wintersport? Die Stadt lebt auch davon, dass die Bürger den Touristen erzählen, welche Pisten gut sind, wo man aufpassen muss und deshalb bemüht sich der Wintersportverein, den Skisport am Wurmberg zu fördern.

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Von Michael Eggers
Sonntag, 23.02.2025, 09:00 Uhr

Braunlage. Justus Horlacher war einfach nicht zu schlagen. Der Starter in der Altersklasse „Jungen U16“ fuhr am Donnerstagnachmittag die schnellste Zeit überhaupt. 40,13 Sekunden benötigte er bei den Vereinsmeisterschaften des Wintersportvereins Braunlage (WSV) am Hexenritt für den Slalomparcours. Mehr als 25 Teilnehmer waren insgesamt am Start.

Die Vereinsmeisterschaften sind für die Mitglieder des Vereins auch ein Anhaltspunkt, wo sie so stehen. Vor allem die jüngsten Teilnehmer haben teilweise erst Skifahren gelernt und wollen wissen, ob der Mitschüler oder der Vater des einen oder anderen Starters schneller ist, als man selbst.

Der WSV hat es sich auch zum Ziel gesetzt, möglichst vielen Braunlagerinnen und Braunlagern das Skifahren beizubringen, wenn es geht, von kleinauf. Damit das gelingt, bieten die Trainer des Vereins regelmäßig entsprechende Kurse für Anfänger an. Und einige Trainer – Lars Adam, Markus Lauenstein und Manni Ruschinczik – waren es auch, die diesen Vereinswettbewerb organisiert hatten.

Unterstützt werden die Vereinsmeisterschaften auch von der Wurmbergseilbahn-Gesellschaft, die extra für den WSV-Nachwuchs einen Teil der Pisten freigehalten und entsprechend präpariert hat. Weiter gibt es auch einige Geschäftsleute, aber auch Groß- und Urgroßeltern, die mit großzügigen Spenden vor allem den WSV-Nachwuchs unterstützen.
Mehr als 25 Kinder, Jugendliche und Erwachsene treten bei den Vereinsmeisterschaften des Wintersportvereins Braunlage am Donnerstag am Wurmberg an.

Mehr als 25 Kinder, Jugendliche und Erwachsene treten bei den Vereinsmeisterschaften des Wintersportvereins Braunlage am Donnerstag am Wurmberg an. Foto: Privat

Und auch die Generationen helfen sich dabei untereinander. So erklärte Charlotte Hansmann, die für den Niedersächsischen Skiverband an Skirennen in den Alpen teilnimmt, den jüngeren Starterinnen Caroline Günther und Lina Langer den Kurs, und der hatte es in sich. Nach den ersten Slalomtoren folgte eine Vertikale. Dabei waren die Tore talabwärts, also hintereinander gesteckt.

Neben Charlotte Hansmann und Justus Horlacher hat der WSV auch weitere Talente. So sind Paul Glöckler und Ole Buchholz an dem Donnerstag erst um 2 Uhr morgens aus Nesselwang im Allgäu zurückgekehrt, wo sie im Ski alpin bei „Jugend trainiert für Olympia“ teilgenommen hatten.

Justus Horlacher siegte übrigens knapp vor Charlotte Hansmann, die 43 Zehntelsekunden langsamer war und bei den Mädchen U16 siegte. Die weiteren Gewinner sind Lotta Thiele (Mädchen U6), Frieda Thiele (Mädchen U8), Theo Wagner (Jungen U8), Franziska Glöckler (Mädchen U10), Jonte Lattmann (Jungen U10), Suri Lattmann (Mädchen U12), Linus Horlacher (Jungen U12), Lina Langer (Mädchen U14), Paul Glöckler (Jungen U14), Noah Adam (Jungen U18) und Jörg Horlacher (Herren).

Die Siegerehrung richtete der WSV in der Gaststätte „Wurmberg-Alm“ neben dem Gipfelkreuz aus. Nach Abendessen und Trinken ging es dann im Dunkeln wieder zurück ins Tal, natürlich auf Skiern und das gemeinsam mit einem Riesenspaß. me/red

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