Karls Erlebnisdorf startet vorzeitig in Wernigerode
Im Zeichen der Erdbeere: Karls-Unternehmenschef Robert Dahl mit Wernigerodes Oberbürgermeister Tobias Kascha und Landrat Thomas Balcerowski (v.l.). Foto: Kreim
Das Karls Erlebnisdorf in Wernigerode öffnet erst 2028. Aber ab dem kommenden Montag öffnet eine kleine Variante der Einrichtung bereits für einen Testbetrieb.
Wernigerode. Zu einem Pop-up-Festival, also einer befristeten Veranstaltung, lädt das Unternehmen Karls, bei dem sich vieles um die Erdbeere dreht, nach Wernigerode ein. Am Montag sind von 13 bis 18 Uhr zunächst die Wernigeröder in das Test-Erlebnisdorf eingeladen, am Eingang gibt es eine Ausweiskontrolle. Einen Tag später sind auch Gäste von anderswo willkommen, um einen Vorgeschmack auf die Freizeiteinrichtung zu bekommen, die das Unternehmen 2028 in Wernigerode eröffnen will.
Freizeitpark im Harz geplant
30-Millionen-Projekt: Karls Erlebnisdorf eröffnet 2028 in Wernigerode
Das Unternehmen spricht in einer Mitteilung auch von einem „Erlebnisdorf light“. Angekündigt werden eine Traktor- und eine Raupenbahn, Spielplätze, eine Kartoffelsackrutsche sowie ein Manufakturen-Markt. Das vorläufige Erlebnisdorf öffnet am Montag für wenige Monate und gibt einen Vorgeschmack auf das, was die Besucher künftig erwartet. Darüber hinaus bietet sich die Gelegenheit, mehr über die weiteren Planungen in Wernigerode zu erfahren. Zu finden ist das Erlebnisdorf an der Halberstädter Straße, diese ist über die A 36 an der Abfahrt Wernigerode Mitte zu erreichen.
Frühzeitig Erkenntnisse gewinnen
Die kommenden Monate gelten als Testphase für den späteren Betrieb der Freizeiteinrichtung. Abläufe werden erprobt und Besucherströme getestet – auch um frühzeitig Erkenntnisse über das Ausmaß des Lärms und die späteren Erfordernisse des Lärmschutzes zu gewinnen.
Bereits seit Mitte April wirbt Karls in der Innenstadt von Wernigerode für das Erlebnisdorf. Das Unternehmen betreibt bundesweit zehn Freizeiteinrichtungen. In Bispingen ist derzeit ein Freizeitpark in der Planung.
Auch im Landkreis Goslar hatte das Unternehmen nach einem Standort für den Harz gesucht, sich aber für Wernigerode entschieden. Das Unternehmen will rund 30 Millionen Euro investieren. Gebaut wird auf einer zwölf Hektar großen Fläche. Bis zu 200 Arbeitsplätze entstehen. Die Stadtverwaltung hatte bei der Bekanntgabe der Investition vor einigen Monaten mitgeteilt: „Dieses Projektvorhaben ist eine der größten privaten touristischen Investitionen in Wernigerode, ein Schlüsselprojekt für den Tourismus und ein starker Zukunftsmotor.“
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