Justizministerin Hubig eröffnet Goslarer Verkehrsgerichtstag
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) eröffnet den 65. Verkehrsgerichtstag im Januar in der Goslarer Kaiserpfalz mit einem Vortrag. Foto: picture alliance/dpa
Beim 65. Deutschen Verkehrsgerichtstag Ende Januar stehen Helmpflicht, Unfallfolgen, Bußgeldverfahren und Cannabis am Steuer im Mittelpunkt.
Goslar. Helmpflicht für Fahrrad-, Pedelec- und E-Scooter-Fahrer, psychische Folgen eines Verkehrsunfalls, härtere Strafen für Raserfahrten mit tödlichen Folgen: Das Programm des 65. Deutschen Verkehrsgerichtstags (VGT) vom 27. bis 29. Januar in Goslar hält spannende Themen rund ums Verkehrsrecht parat.
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Eröffnet wird die Tagung, zu der jedes Jahr rund 2000 Experten in Goslar erwartet werden, mit einem Vortrag von Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig (SPD) in der Kaiserpfalz.
Der Fachkongress wird sich auch mit dem Restwert in der Totalschadenabrechnung beschäftigen. Weitere Arbeitskreise werden die Reform des Bußgeldverfahrens, die digitale Parkraumbewachung durch Scan-Fahrzeuge sowie die Fahreignungsdiagnostik bei Cannabiskonsum zum Thema haben. 2027 wird es zudem wieder einen Arbeitskreis mit einem maritimen Thema geben: „Ohne Crew auf See, Flüssen und Kanälen?“.
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Darüber hinaus wird auch wieder eine Fortbildungsveranstaltung „VGT+“ angeboten. VGT-Präsident Professor Dr. Ansgar Staudinger und Dr. Markus Wessel (Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Celle) werden zu aktuellen Themen aus dem Verkehrs- und Versicherungsrecht referieren.
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Staudinger sagt mit Blick auf den kommenden VGT: „Mit der Themenauswahl sind wir in diesem Jahr besonders aktuell. So knüpft beispielsweise der Arbeitskreis IV, der sich mit einer weiteren Reform des Bußgeldverfahrens befassen wird, unmittelbar an die vom Bundestag im Juni verabschiedete Reform des Ordnungswidrigkeitenrechts an.“
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