Energie

GZ Plus IconNetzagentur-Chef verteidigt Bau von Gasterminals

Technische Anlagen und ein Kran stehen auf dem Anleger für das LNG-Terminal vor Wilhelmshaven.

Technische Anlagen und ein Kran stehen auf dem Anleger für das LNG-Terminal vor Wilhelmshaven.

Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat den geplanten Bau von Flüssiggasterminals an Nord- und Ostsee verteidigt. Deutschland habe auch eine Verantwortung für Länder ohne Küsten wie Österreich oder Tschechien, sagte der Behördenpräsident am Freitag im ARD-„Morgenmagazin”. Zwar hätten die erneuerbaren Energien Priorität. Die Alternative zu Flüssiggas wäre aber Gas aus Russland oder mehr Kohle gewesen. Zudem gibt es laut Müller Auflagen, dass die geplanten Terminals auf Wasserstoff umgerüstet werden können. „Die Zukunft Deutschlands liegt im regenerativen Wasserstoff.” Umweltorganisationen kritisieren, dass die Kapazität der geplanten Terminals zu groß sei.

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