Bundeswehr sagt Camp auf dem Brocken ab
Auf dem Brocken sollte das Karrierecamp im Mai stattfinden. (Symbolbild) Foto: Matthias Bein/dpa
Die Bundeswehr sucht Personal und nutzt dafür auch besondere Orte. Die Brockenkuppe sollte dazugehören. Jetzt kommt es anders.
Wernigerode/Köln. Die Bundeswehr hat das umstrittene Karriere-Camp auf dem Brocken abgesagt. „Nach Auswertung aller Prüfergebnisse zur Durchführungsprüfung bezüglich der personalwerblichen Maßnahme „Camp Brocken“ wird von einer Durchführung der Maßnahme abgesehen“, erklärte ein Sprecher der Bundeswehr aus Köln. Unter den derzeit gegebenen Rahmenbedingungen sei eine Durchführung nicht möglich. Zuvor hatte die „Volksstimme“ über die Absage berichtet. Landrat Thomas Balcerowski (CDU) erklärte darin: „Ich bedauere das sehr und sehe hier nur Verlierer.“
Das Camp war für die zweite Mai-Hälfte geplant. Die Truppe wollte sich in Zelten und Absetzcontainern präsentieren. Weiterführende Schulen sollten eingeladen werden. Die Pläne stießen teils bei Politik sowie bei Natur- und Umweltschützern auf Vorbehalte und Kritik.