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Goslars neue Ausstellung

Hard-Rock und Metal: Wildes Headbangen zwischen Kaisern und Kutten

Schwarz-weiße Illustration mit einem Skelett in Krone und Umhang, das die Hörner-Geste zeigt, darüber der Schriftzug 'KAISER KULT & KRACH' und darunter '66 Stories aus Hard-Rock und Metal', im Vordergrund eine historische Gebäudeansicht und Logos von Stadt Goslar und KUM Goslarer Museum.

Mit dieser Grafik wirbt die Stadt für die Veranstaltung. Foto: Stadt Goslar

Schwarzbier, Gitarrenriffs und rare Sammlerstücke: Das Goslarer Museum wird zur Bühne für Heavy Metal und Festivalgefühl.

Von Redaktion Samstag, 30.05.2026, 04:00 Uhr

Goslar. Wenn die Museumsplaza durch überwiegend schwarzgekleidete Menschen belebt ist, aus Lautsprechern dröhnende Gitarren und röhrende Sounds erklingen, dann startet die Sonderausstellung „Kaiser, Kult & Krach – 66 Stories aus Hard-Rock und Metal“. Am Samstag, 6. Juni, um 11 Uhr ist es endlich so weit. Die Goslarer Rock- und Metal-Coverband

OP3 startet auf der Bühne das Liveprogramm. Sie wird das Publikum mit einem kraftvollen Sound, kreativen Riffs und energetischen Melodien auf eine Zeitreise durch die letzten Jahrzehnte Rock- und Metalgeschichte entführen. Anschließend werden

Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner und Ausstellungskurator Dr. Jan Habermann einige Worte an die Besucher auf der Museumsplaza richten.

Schwarzes Metallbier zur Ausstellung

Zum Angebot des Tages gehört auch ein besonderes Bier, das Braumeister Odin Paul in seinem Goslarer Brauhaus eigens für die Sonderausstellung hergestellt hat. Bei „Kaiser, Kult & Craft“ handelt es sich um ein hopfenbetontes Schwarzbier, das am Eröffnungstag seine Premiere feiert. In der Ausstellung können zahlreiche Objekte der Szenekultur und globalen

Musikentwicklung bestaunt werden. Sie stammen aus den privaten Sammlungen von Metalfans aus Goslar und Umgebung, die dem Aufruf zur Beteiligung im letzten Jahr begeistert gefolgt waren. Mit annähernd 200 Exponaten wird ein großer Bogen von der Geburt des Heavy Metal bis zu lokalen Bands gespannt. Eine besonders fruchtbare Zusammenarbeit ergab sich bei der Ausstellungsvorbereitung mit dem Rockharz Festival, das Leihgeber und Kooperationspartner zugleich geworden ist. Im Raum Beroun im Kulturmarktplatz wird zusätzlich zur Sonderausstellung im Goslarer Museum eine Präsentation die Geschichte jenes Festivals veranschaulichen, das weit über die Region hinaus bekannt ist.

Umfangreiches Begleitprogramm

In der zweiten Jahreshälfte gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung. Für die Zeit von Juni bis Dezember sind zahlreiche Lesungen, Konzerte und Workshops im Kulturmarktplatz geplant, die das Thema der Ausstellung aufgreifen und bereichern. Schon sechs Tage nach der Ausstellungseröffnung, am 12. Juni, findet mit der Lesung

„Soundchaser: Lebenslänglich Heavy Metal.“ ein echtes Highlight statt: Peavy Wagner, Sänger der Band RAGE, liest aus seiner Biografie und wird dabei auf der Bühne von Schauspieler Ralf Richter unterstützt. Tickets zu dieser sowie weitere Einzelheiten zu den weiteren Veranstaltungen und Terminen sind unter www.goslar.de/krach verfügbar.

Für den Eintritt in das Goslarer Museum wird am Eröffnungstag sowie im Zeitraum der Sonderausstellung, die bis zum 31. Dezember 2026 gezeigt wird, ein Ticketpreis von sechs Euro erhoben. Kinder und Jugendliche sowie Schüler und Studierende haben freien Eintritt. red/ses

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