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Förderprogramm des Landes

Harzer Klosterdörfer: Jetzt sind die Ideen der Bürger gefragt

Das Foto zeigt einen Platz mit Skaterbahn.

Der Multifunktionsplatz in Braunlage wurde auch mit Fördermitteln aus dem „Klosterdörfer“-Programms realisiert. Foto: Archiv/Schlegel

Das Land Niedersachsen will das Förderprogramm „Harzer Klosterdörfer“ fortsetzen und die Menschen vor Ort einbeziehen. So können sich die Bürger in Braunlage einbringen.

Von Redaktion 07.11.2026, 13:00 Uhr
Seit 2018 fördert das Land Niedersachsen die Dorfentwicklung in der Region „Harzer Klosterdörfer“ mit den Ortschaften Walkenried, Zorge, Wieda, Braunlage und Hohegeiß. Damit wurden eine ganze Reihe von Projekten realisiert – in der Von-Langen-Straße in Braunlage entstand beispielsweise ein Multifunktionsplatz, in Walkenried wurde das Freizeitzentrum umfassend saniert, in Zorge, Wieda und Walkenried wurden die Trauerhallen als wichtige soziale Einrichtungen saniert und barrierefrei gestaltet. Darüber hinaus seien zahlreiche Fördermittel in private Vorhaben geflossen, mit denen ortsbildprägende und landschaftstypische Bausubstanz erhalten werden konnte, ergänzt das Planungsbüro „mensch und region“.

Damit die Förderung in den kommenden Jahren weitergehen kann, arbeiten die beteiligten Orte derzeit daran, alle notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Wichtiger Baustein: die Menschen aus der Region einzubinden und deren Perspektiven für die künftige Ausrichtung zu berücksichtigen. Als ersten Schritt soll es deshalb am Dienstag, 17. November, von 17.30 bis 20 Uhr eine Bürgerversammlung im Kurgastzentrum Braunlage geben, zu der alle Interessierten eingeladen sind.

Arbeit in Kleingruppen

Folgendes ist geplant: In einem Rückblick sollen die Erfahrungen und Erfolge der „Harzer Klosterdörfer“ dargestellt werden, danach will ein privater Projektträger über seine Erlebnisse berichten. Dann sind die Gäste gefragt: Unter dem Motto „Mitmachen, Mitgestalten, Mitreden“ sind alle aufgerufen, in Kleingruppen bestehende Projekte weiterzudenken und neue Handlungsfelder zu entdecken. Dabei darf jeder seine Ideen und Vorstellungen einbringen.

Zum Schluss der Veranstaltung geben die Verantwortlichen aus dem Planungsbüro einen Ausblick, wie es mit dem Förderprogramm und den Vorhaben jetzt weitergeht. Während der Veranstaltung wird darüber hinaus eine Posterausstellung mit erfolgreichen privaten und öffentlichen Projekten der letzten Jahre gezeigt. red

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