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Geschichtsforschung im Netz

GZ Plus IconSpurensuche zur gesunkenen "Goslar" auf Deutsch und Niederländisch

Das Frachtschiff „Goslar“ wurde von seiner Mannschaft während des Zweiten Weltkriegs vor Paramaribo versenkt. Geheimnisse birgt es noch immer.  Foto: Georg Isma/dpa

Das Frachtschiff „Goslar“ wurde von seiner Mannschaft während des Zweiten Weltkriegs vor Paramaribo versenkt. Geheimnisse birgt es noch immer. Foto: Georg Isma/dpa

Journalist Werner Stauder zeichnet auf seiner Facebookseite die Geschichte des Handelsschiffs "Goslar" nach. Dieses Schiff war im Zweiten Weltkrieg vor Surinams Hauptstadt Paramaribo von seiner Mannschaft versenkt worden.

Von Petra Hartmann Dienstag, 11.01.2022, 21:00 Uhr

Goslar/Paramaribo. Wer mehr über das vor Paramaribo gesunkene Schiff „Goslar“ erfahren möchte, kann dazu die Facebookseite „Goslar – De ware toedracht“ nutzen: „Goslar, der wahre Hergang“. Der Journalist Werner Stauder zeichnet dort die Geschichte des Handelsschiffs nach, das im Zweiten Weltkrieg vor der Hauptstadt Surinames von seiner Mannschaft versenkt wurde.

Stauder, der seine Beiträge in niederländischer Sprache und meist auch in deutscher Übersetzung verfasst, hat bisher 860 Fans zum Abonnieren der Seite gewonnen. Ein ins Niederländische übersetzter GZ-Artikel über die „Goslar“ und ein Filmteam von „Dreamz World“, das den Surinamern einmal die Stadt zeigen wollte, nach dem das „Wahrzeichen Paramaribos“ benannt ist, hat Stauder zufolge bereits 24.524 Leser erreicht.

„Bei der Recherche für mein Buch über die ‚Goslar‘ habe ich die Erfahrung gemacht, dass verschiedene Versionen der Geschichte dieses Schiffes unter den Surinamern im Umlauf sind, was Verwirrung stiftet. Es besteht jedoch ein großes Bedürfnis – insbesondere bei älteren Menschen –, die Wahrheit über dieses Stück deutsch-surinamischer Geschichte herauszufinden“, schreibt der Journalist, der mit einer mehr als 20-teiligen Artikelserie über das gesunkene Handelsschiff aufklärt und zusammen mit dem Magazin an einem Film über die Kaiserstadt und „Die Goslar“ arbeitet. Seine Artikelserie ist dort in einer vom Autor selbst erstellten, deutschen Übersetzung zu finden.

Stauder hat sich auch auf die Suche nach zwei Gemälden begeben, die einst im Salon des Schiffs hingen. Die Stadt gab ihrem „Patenkind“ ein Gemälde von Karl Reinecke-Altenau mit dem Titel „Goslar im Kranze seiner Berge“ und ein Werk des Goslarer Kunstlehrers Walter Geimecke, das den Greifplatz mit Greifbrunnen zeigt, mit auf den Weg.

Informationen: www.facebook.com /GoslarDewaretoedracht

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