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Breite Palette an Fehlverhalten

Polizei registriert 61 Verstöße bei Verkehrskontrolle in Goslar

Polizeiwagen mit blau-gelber Folierung und drei Personen in Uniform auf einem gepflasterten Platz vor einem historischen Gebäude.

Bei der gemeinsamen Kontrolle von Polizei, Landkreis und der Stadt Goslar wurden mehrere Verstöße registriert. Foto: Schlimme

Bei der Verkehrskontrolle der Polizei, des Jugendschutzes und der Stadt Goslar am Dienstagnachmittag wurden mehrere Verstöße registiert.

Mittwoch, 22.04.2026, 19:00 Uhr

Goslar. Gemeinsam mit der Stadt Goslar und der Jugendschutzabteilung des Landkreises führte die Goslarer Polizei am Dienstag eine sogenannte Mikromobilitätskontrolle durch. Dabei wurden insgesamt 61 Verstöße registriert.

In der Zeit von 13 bis 14 Uhr lag das Hauptaugenmerk auf den Bereichen um die Schulen in der Baßgeige. Insgesamt wurden im Kontrollzeitraum zwischen 13 und 18 Uhr an verschiedenen Orten, laut Polizeibericht, vier Mofas, zehn Autos, 24 Fahrräder sowie 84 E-Scooter kontrolliert und dabei insgesamt 61 Verstöße registriert, darunter alleine 57 Verkehrsordnungswidrigkeiten. Unter den kontrollierten Verkehrsteilnehmern waren Bürger aller Altersgruppen.

Bundesweit ist eine steigende Nutzung der sogenannten Mikromobilität zu verzeichnen, wodurch sich für die Verkehrssicherheitsarbeit ein weiteres Handlungsfeld ergibt, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Dabei geht es vor allem um E-Scooter, Mofa, Fahrräder, Pedelecs oder andere Fahrzeuge mit einem Versicherungskennzeichen.

In den Großstädten komme es mit diesen Fahrzeugen immer wieder zu Unfällen. „In Goslar ist das glücklicherweise nicht der Fall, das soll aber auch so bleiben“, erklärt die Goslarer Polizistin Christiane Meier. Trotzdem gebe es laut Meier mehrfach Beschwerden aufgrund von schnellen und rücksichtslosen E-Scooter-Fahrern in der Innenstadt, weshalb schließlich die großangelegte Kontrolle angesetzt wurde.

Autofahrerin unter Einfluss berauschender Mittel

Die Palette der Verfehlungen in Goslar war breit, unter anderem registrierten die zwölf beteiligten Polizisten das Fahren auf dem Gehweg oder in der Fußgängerzone, zu zweit auf E-Scooter oder Fahrrad, oder das Befahren der Einbahnstraße in entgegengesetzter Richtung. Drei E-Scooter waren nicht versichert, hier wurden Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Bei einem kontrollierten Auto stand die Fahrerin unter dem Einfluss berauschender Mittel. Ihr wurde die Weiterfahrt untersagt und ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet.

Im Rahmen der Jugendschutzkontrollen führten die eingesetzten Kräfte erzieherische Gespräche. Ein 14-jähriger Jugendlicher wurde am Bahnhof mit Tabakwaren und Liquids für E-Zigaretten angetroffen. Diese wurden einbehalten und können beim Jugendamt vom Erziehungsberechtigten abgeholt werden. Kontrollen dieser Art sollen im Laufe des Jahres immer wieder durchgeführt werden. red/has

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