Goslarer Friedensbündnis: Vorträge über Krieg und Weltordnung
Programm für das erste Quartal
Goslarer Friedensbündnis: Vorträge über Krieg und Weltordnung
Ein zerstörtes Haus in Charkiw nach einem russischen Raketenangriff.
Foto: picture alliance/dpa/Le Pictorium via ZUMA Press
Goslarer Friedensbündnis lädt zu drei Vorträgen im ersten Quartal des Jahres. Fachkundige Gäste reden über Krieg, Weltordnung und Aufrüstung und regen zur Diskussion an.
Von RedaktionMittwoch, 07.01.2026, 15:00 Uhr
Mit drei Vorträgen startet das Friedensbündnis Goslar ins neue Jahr. Der Eintritt zu den
Hauke Ritz
Foto: Privat
Veranstaltungen ist frei, Spenden zur Finanzierung der Reihe sind willkommen. Der Verein bittet um eine vorherige Anmeldung unter der E-Mail-Adresse goslarer.friedensgespraeche@posteo.de. Kurzentschlossene sind ebenfalls willkommen.
Eine Neubestimmung Europas
Den Auftakt macht am Donnerstag, 15. Januar, um 19 Uhr der Geschichtsphilosoph und Autor Dr. Hauke Ritz im Goslarer Kulturmarktplatz. Unter dem Titel „Krise des Westens – Chance für eine Neuerfindung Europas?“ analysiert Ritz den globalen Umbruch, den Verlust westlicher Dominanz und das Entstehen einer multipolaren Weltordnung. Europa müsse seine Rolle neu bestimmen, fordert Ritz.
Fabian Scheidler
Foto: Privat
Die Folgen einer selbstzerstörerischen Kriegslogik
Am 18. Februar spricht der Journalist und Autor Fabian Scheidler zum Thema „Friedenstüchtig – Wie entkommen wir der selbstzerstörerischen Kriegslogik?“. Dieser Vortrag findet nicht im Kulturmarktplatz, sondern im Festsaal des Hotels „Goldene Krone“, Breite Straße 46, statt.
Beginn ist um 19 Uhr. Scheidler beschreibt einen zunehmend militarisierten politischen Ausnahmezustand und warnt vor den Folgen einer als alternativlos dargestellten Kriegslogik. Gleichzeitig zeigt er Perspektiven für einen anderen Umgang mit den globalen Krisen auf.
Die Rolle der Medien
Mandy Tröger
Foto: Sadia Barlow Photography
Den Abschluss für das erste Quartal macht der Vortrag der Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Mandy Tröger mit dem Titel „Waffen für Werte?“ am Mittwoch, 11. März, um 19 Uhr im Kulturmarktplatz. Tröger untersucht die zunehmende mediale Moralisierung von Krieg und Rüstung seit Beginn des Ukrainekriegs.
Eine der auffälligsten Entwicklungen sei die zunehmende Militarisierung – nicht nur in der Politik, sondern auch in der Sprache, in den Medien und im gesellschaftlichen Selbstverständnis.
Empfehlung - Goslarer Friedensbündnis: Vorträge über Krieg und Weltordnung Mit drei Vorträgen startet das Friedensbündnis Goslar ins neue Jahr. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, Spenden zur Finanzierung der Reihe sind willkommen. Der Verein bittet um eine vorherige Anmeldung unter der E-Mail-Adresse goslarer.friedensgespraeche@posteo.de. Kurzentschlossene sind ebenfalls willkommen.(...)
Link zum Artikel:
https://www.goslarsche.de/lokales/friedensbuendnis-goslar-vortragsreihe-2026-712196.html
"Chance für eine Neuerfindung Europas" sagen die drei Diskussionsgäste. - Ist doch ganz einfach. Power zeigen, kein weinerliches Geschwätz mehr. "Wer uns auf die Eier geht und unseren Interessen zuwider handelt, darf Bekanntschaft mit unserer Delta-Force machen." Nur so geht das. Und nicht nur auf Trump hören, sondern auch mal Machiavelli "Der Fürst" lesen. Und auch kapieren. - Und nicht der Verbreitung universaler Werte, nicht der weltweiten Durchsetzung demokratischer Ordnung, nicht der moralischen Emanzipation der Menschheit hinterher laufen. Sondern die nüchterne Sicherung dessen, was ein Staat zum Überleben braucht ist primär gefragt. Und auch nicht die nationalen Interessen immer in die Nähe des Faschismus rücken. Dumm-Linkes Geschwurbel. - Wir müssen aus unserem selbstgestricktem Moralgefängnis mit seinen katastrophalen Entscheidungen und unqualifiziertem politischem Personal ausbrechen, sonst wird das hier nichts mehr.....