Erbschaft: Info-Abend der Goslarer Bürgerstiftung
Jutta Schober (l.), Ulrike Olbrich und Meinhardt Fulst sind das Vorstandstrio der Bürgerstiftung und stehen für wohltätige Projekte in der Region. Foto: Hartmann (Archiv)
Im Nachlass können Menschen auch wohltätige Projekte in der Region unterstützen. Am 26. April bietet die Bürgerstiftung einen Info-Abend im Schwiecheldthaus.
Goslar. Mit mehr als zwei Millionen Euro hat die Bürgerstiftung für Goslar und Umgebung seit 1999 wohltätige Zwecke gefördert. Dahinter steht eine Vielzahl an Spenden, Zustiftungen, aber auch Erbschaften. Am 16. April lädt die Bürgerstiftung zu einer Informationsveranstaltung ein – über die Stiftung, ihre Ziele und die Möglichkeiten, die Arbeit durch Testament und Nachlass zu unterstützen.
Der Informationsabend am 16. April läuft von 17 Uhr bis 18.30 Uhr im Schwiecheldthaus in Goslar, Schwiecheldtstraße 8-12. Die Stiftung bittet um Anmeldungen, denn die Veranstaltung ist auf rund 40 Gäste begrenzt, erklärt Vorstand Meinhardt Fulst. Anmeldungen sind möglich per E-Mail an info@buergerstiftung-goslar.de oder telefonisch unter (05321) 709923.
Nachlass für die Region
Meinhardt Fulst skizziert am 16. April die Arbeit der Bürgerstiftung und deren Projekte. Rechtsanwalt Timo Becker, Vorsitzender des Stiftungsrats, gibt rechtliche Informationen zum Thema Erbschaft und Nachlass im Zusammenhang mit der Bürgerstiftung.
Es ist kein einfaches Thema, um damit offensiv umzugehen, räumt Meinhardt Fulst ein. Aber die Stiftung habe gemerkt, dass Interesse in der Bürgerschaft bestehe, auf diese Weise gezielt und nachhaltig Projekte in der eigenen Region zu unterstützen. Auslöser war zuletzt der Nachlass einer Goslarer Familie von mehr als 300.000 Euro (wir berichteten). Schon zuvor waren Erbschaften an die Stiftung geflossen. Im Nachgang hätten sich zuletzt weitere Bürger gemeldet, um die Stiftung künftig mit Erbschaft zu bedenken – etwa durch Immobilien.
„Es geht diesen Menschen darum, Projekte in der eigenen Region zu unterstützen“, sagt Fulst. Und genau das ist die Aufgabe, die sich die Bürgerstiftung bei ihrer Gründung 1999 satzungsgemäß gegeben hat. Gründer waren die Familien Tessner, Krause und die Goslarsche Zeitung, die das Stiftungskapital einbrachten.
Projekte und Ziele der Bürgerstiftung
Zustiftungen durch Privatleute und Unternehmen stockten später das Stiftungskapital weiter auf. Aus den Kapitalerträgen daraus finanziert die Bürgerstiftung ihr langfristiges Engagement. Hinzu kommen viele Spenden, mit denen die Bürgerstiftung Projekte fördert und Hilfe für Menschen in der Region gibt.
Dazu gehören seit vielen Jahren die Aktion „Leuchtende Kinderaugen“ vor Weihnachten und das Projekt „Lesen macht Spaß“ mit Lesepaten an heimischen Grundschulen. Parallel unterstützt die Bürgerstiftung beispielsweise Schwimmkurse für Kinder und die Arbeit wohltätiger Organisationen in der Region. Zudem organisiert sie die „Lange Bank“ mit Bürgerfrühstück auf dem Goslarer Marktplatz – wiederum zugunsten karitativer Projekte.
Das Büro der Bürgerstiftung (Fischemäkerstraße 13) ist montags, dienstags, freitags zwischen 9 Uhr und 12.30 Uhr erreichbar. Weitere Informationen gibt es online unter www.buergerstiftung-goslar.de.
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