Erneut fordert ein Waldbrand die Feuerwehren im Landkreis Goslar: Diesmal kämpfen sie gegen Flammen in einem Waldstück zwischen Ostlutter und Langelsheim.
Seit Kurzem läuft die Waldbrandsaison im Harz und bereits jetzt kommt es immer wieder zu Entstehungsfeuern. Am Samstag kämpften Feuerwehrleute gegen gleich mehrere Brände.
Nach dem verheerenden Waldbrand am Steinberg sagt Goslar Danke: 400 Helfer folgten der Einladung zum großen Fest im Lindenhof. Insgesamt kämpften 1500 Einsatzkräfte gegen die Flammen – und wurden nun für ihren Einsatz gefeiert.
Die Gefahr von Waldbränden im Harz ist hoch. Behörden warnen und appellieren an umsichtiges Verhalten, da Menschen oft die Ursache sind. Welche Regeln gelten und was im Falle eines Brandes beachtet werden sollte.
Der Harz ist trocken und die Waldbrandgefahr deutlich erhöht. Darauf reagieren nun die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) und setzen ab dem 1. Mai auf der beliebten Brockenstrecke erst einmal nur noch Dieselloks ein.
Mehr als zwei Hektar Wald stehen bei einem Brand bei Sorge und an der B4 zwischen Braunlage und Hohegeiß in Flammen. Das Feuer drohte laut Kreisbrandmeister Kai-Uwe Lohse aus dem Landkreis Harz, die Landesgrenze zu überschreiten.
Nach 21 Stunden war das Feuer, das am Donnerstagabend am Burgberg ausgebrochen war, gelöscht. Die Polizei sucht jetzt nach zwei Jugendlichen, die am Ort des Geschehens waren und womöglich etwas zur Ursachenermittlung beitragen könnten.
Weil die Waldbrandgefahr seit Jahren zunimmt, bereiten sich die Feuerwehren im Landkreis Goslar mit einer Übung am Samstag, 3. August, auf ein solches Szenario vor. 370 Einsatzkräfte beteiligen sich, außerdem werden drei Löschflugzeuge eingesetzt.
Der für den Landkreis Goslar zuständige Kreisbrandmeister Uwe Fricke beklagt zu geringe Anstrengungen für Löschwasservorräte auf Westharzer Gebiet des Nationalparks. Die Parkverwaltung weist die Vorwürfe aus mehreren Gründen zurück.