Tarifeinigung bei S-Bahn Hannover und Nordwestbahn mit GDL
Mitarbeiter der Nordwestbahn erhalten mehr Geld. (Archivbild) Foto: Sina Schuldt/dpa
Nach nächtlichem Verhandlungsmarathon gibt es mehr Geld und Einmalzahlungen für Beschäftigte der S-Bahn Hannover und Nordwestbahn. Was genau für die nächsten Jahre vereinbart wurde.
Hannover/Berlin. Die S-Bahn Hannover und die Nordwestbahn haben sich mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) auf einen Tarifabschluss geeinigt. Der Abschluss sehe eine mehrstufige Weiterentwicklung der Entgelte sowie strukturelle Anpassungen in den Entgelttabellen vor, teilten die beiden Regionalbahnbetreiber mit. Der Abschluss gelte rückwirkend ab 1. März und habe eine Laufzeit von zwei Jahren.
Ein GDL-Sprecher bestätigte den Abschluss. Er gelteauch für weitere Töchter des Transdev-Konzerns, zu dem S-Bahn Hannover und Nordwestbahn gehören. Er sei in einem nächtlichen Verhandlungsmarathon in Berlin erzielt worden. Laut GDL sollen die Entgelte ab Oktober 2026 und ab November 2027 jeweils um 2,5 Prozent steigen. Hinzu komme eine bereits geleistete Einmalzahlung von 1.000 Euro und weitere 600 Euro im Juni. Ab Februar 2027 gebe es zudem Strukturverbesserungen der Entgelttabellen.
Der Abschluss sei damit ähnlich dem, der im Februar mit der Deutschen Bahn vereinbart wurde, sagte der GDL-Bezirksvorsitzende Hartmut Petersen. Nordwestbahn und S-Bahn Hannover sprachen von einer tragfähigen Lösung, „die sowohl die Leistung unserer Beschäftigten anerkennt als auch Planungssicherheit für die kommenden Jahre schafft“.