Luisa Neubauer soll an Bundespräsidentenwahl teilnehmen
Es stehe viel auf dem Spiel, sagt Klimaaktivistin Neubauer. (Archivbild) Foto: Martin Schutt/dpa
Die Grünen in Niedersachsens Landtag wollen mehrere Prominente in die Bundesversammlung entsenden. Was Klimaaktivistin Neubauer zu der Aussicht, über das Staatsoberhaupt mitzubestimmen, sagt.
Hannover. Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer soll am 30. Januar mit über den neuen Bundespräsidenten oder die neue Bundespräsidentin abstimmen. Die Grünen in Niedersachsens Landtag kündigten an, die Hamburgerin für die Bundesversammlung zu nominieren, ebenso wie die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal und den Bildungsforscher Aladin El-Mafaalani. „Alle drei stehen für Haltung, gesellschaftliche Verantwortung und den Mut, sich einzumischen“, sagte Grünen-Co-Fraktionschefin Anne Kura.
Neubauer sagte, das nächste Staatsoberhaupt werde das am stärksten erhitzte Deutschland in der Geschichte anführen und der Klimakurs des Landes über Schicksale von vielen Generationen mitbestimmen. „Es steht so viel auf dem Spiel. Es ist mir eine Ehre, bei dieser demokratischen Wahl mitwirken zu dürfen.“
Neben Neubauer, Tekkal und El-Mafaalani schlägt die Grünen-Fraktion sieben landes- und kommunalpolitisch aktive Mitglieder ihrer Partei für die Bundesversammlung vor, darunter Vize-Ministerpräsidentin Julia Willie Hamburg und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay.