Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer sieht in Mehrarbeit ohne Lohnausgleich einen Weg, die hohen Produktionskosten bei Volkswagen zu senken. Zugleich erwartet er harte Zeiten.
Auch nachdem der Aufsichtsrat das Sparpaket nicht durchwinken wollte, plant der Vorstand weiter den Großumbau. Unterdessen zeigen die aktuellen Absatzzahlen kräftig nach unten.
Vor allem China und der asiatische Markt drücken die Zahlen. In Europa und den USA läuft es besser. Im Vergleich zur deutschen Konkurrenz schneiden die Münchner etwas besser ab.
Vertrauen statt Sparkurs: Kretschmer fordert von VW klare Zusagen für Zwickau – und warnt vor einem massiven Glaubwürdigkeitsverlust bei Beschäftigten und Verbrauchern.
Drohen bei VW erhebliche Einschnitte? Das ist im Gespräch. Aber: Ein tragfähiges Zukunftskonzept sei das nicht, kritisiert der niedersächsische Wirtschaftsminister Tonne. Er sagt eines deutlich.
Vor allem in den Großstädten Bremen und Hamburg gibt es Unmut über stehenden Verkehr. Nordmetall-Hauptgeschäftsführer Fickinger kritisiert, die Verkehrsinfrastruktur werde vernachlässigt.
VW-Chef Blume verspricht Aufbruch, doch Klarheit fehlt: Werksschließungen, Jobabbau und eine „umfassende Neuausrichtung“ stehen im Raum. Was plant VW wirklich?
Die gute Nachricht zuerst: Die Stahlfirma HKM wird nicht dichtgemacht. Doch es gibt auch eine richtig schlechte Nachricht: Es gehen wohl rund 2000 Jobs verloren, nur 1000 sollen übrigbleiben.
Der Motorenbauer Deutz ist auf Einkaufstour, eine Akquisition nach der anderen hat er verkündet. Nun setzt die Firma zu einem großen Zukauf an, um ihr Rüstungsgeschäft zu stärken.
VW schweigt zu Stellenabbau und Werksschließungen. Nach der Aufsichtsratssitzung gibt es weiter keine Klarheit. Der Betriebsrat stellt dem Konzernchef jetzt ein Ultimatum.
VW will sparen, der Aufsichtsrat berät heute über mögliche Werksschließungen und Stellenabbau. Die IG Metall reagiert mit Protesten an allen Konzernstandorten.
Ein Großauftrag über mehrere neue Kreuzfahrtschiffe soll die Werft für die nächsten Jahre auslasten. Nun ist eine wichtige Entscheidung für die Finanzierung der neuen Ozeanriesen gefallen.
Erneuter Absatzrückgang bei Mercedes-Benz. Grund dafür sind die miesen Geschäfte in China. Bei dem zuletzt gebeutelten Stuttgarter Autobauer gibt es aber auch Lichtblicke.
Die Abgase herkömmlicher Flugzeugtriebwerke sind besonders klimaschädlich. Elektroantrieb mit Batterien ist für größere Maschinen nicht geeignet. Airbus und MTU versuchen es auf einem dritten Weg.
Die Kennzahlen in der deutschen Industrie zeigen trotz der Verwerfungen durch den Iran-Krieg nach oben. Ökonomen sind uneins, ob dies bereits eine tragende Entwicklung ist.
Fünf Jahre ist es her, dass die EU Einweg-Plastikstrohhalme und andere Wegwerfartikel aus Kunststoff vom Markt verbannte. Doch das Verbot scheint Löcher zu haben.
Bis zu 100.000 Jobs und vier Werke sollen bei VW in Gefahr sein. Niedersachsens Vize-Ministerpräsidentin fordert einen anderen Weg für den kriselnden Autoriesen.
Der deutschen Industrie steht laut IG Metall ein „heißer Sommer“ bevor. Auftakt bildet der Protest bei Mercedes-Benz. Gestritten wird etwa um Sonderzahlungen und Arbeitszeit.
Die JL Goslar GmbH schlüpft unter den Schutzschirm: Weil die Abnehmerindustrie schwächelt, verzeichnet das Unternehmen weniger Aufträge und eine niedrigere Auslastung.
Mercedes hat seinen Sparkurs verschärft. Eine Sonderzahlung wurde verschoben und der Vorstand liebäugelt damit, dass Beschäftigte für das gleiche Geld mehr arbeiten sollten. Nun formiert sich Protest.
Die Tage des Kohle-Abbaus im Rheinischen Revier sind gezählt - und dann? Hohe Investitionen in neue Serverstandorte für KI-Anwendungen stimmen zumindest etwas hoffnungsfroh. Doch es gibt auch Skepsis.
Günstiger Stahl aus China, Indien und der Türkei setzt europäische Hersteller unter Druck. Deshalb gelten nun neue Regeln. Können deutsche Produzenten aufatmen?
Welche Zukunft hat die Autofabrik von VW in Zwickau? Jüngste Nachrichten aus Wolfsburg haben viele Mitarbeiter aufgeschreckt. Könnte ein Joint Venture mit chinesischen Herstellern helfen?
Südkoreas startet im globalen Technologiewettbewerb mit den USA und China eine milliardenschwere Initiative. Im Zentrum stehen die führenden Chipproduzenten Samsung Electronics und SK Hynix.
Es riecht süßlich und fruchtig, wenn in den tausenden Shisha-Bars geblubbert wird. Medizinern ist das ein Graus, was die meisten Konsumenten nicht stört. Ihnen drohen Preiserhöhungen.
Zehntausende weitere Jobs bei Volkswagen sollen in Gefahr sein. Wie reagiert der Autoriese auf die wachsende Konkurrenz aus China? Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies plädiert für neue Wege.
Konjunkturflaute, Stellenabbau, rote Zahlen: Bei Bosch drückt es gerade an allen Ecken und Enden. Mitten in der Krise verlässt nun Chef Stefan Hartung überraschend den Konzern. Wer folgt ihm nach?
Der Chef des Technologiekonzerns Bosch, Stefan Hartung, tritt vorzeitig ab. Nachfolger soll am 1. Juli sein bisheriger Vize Christian Fischer, werden, wie das Unternehmen in Gerlingen bei Stuttgart mitteilte.
Laut einem Bericht plant VW drastische Einschnitte. Steht das Werk in Zwickau auf der Kippe? Sachsens Regierungschef sieht in möglichen Sparplänen bei VW eine Gefahr für den Standort Deutschland.
Bis zu 100.000 Jobs bei VW in Gefahr? Der Konzern möchte sich nicht im Detail zu möglichen Plänen äußern. Zugleich bestätigt er aber Überlegungen für eine „umfassende Transformation“.
Sind bis zu 100.000 Jobs bei VW in Gefahr? IG Metall und Betriebsrat schlagen Alarm und sprechen von „unverantwortlichen Drohungen“. Viele Mitarbeiter des Konzerns verspüren Verunsicherung.
Mercedes-Benz will die Kosten in Deutschland weiter senken. Der Autobauer verkündet eine Sofortmaßnahme - und schlägt mehr Arbeit für das gleiche Geld vor.
Reparieren statt wegwerfen: Künftig sollen Hersteller bestimmte Geräte zu fairen Preisen instand setzen müssen – auch nach Ende der Garantie. Was das neue Recht auf Reparatur für Verbraucher bedeutet.
Mit dem Verkauf setzt Volkswagen die Fokussierung auf das Kerngeschäft fort. Die fünf deutschen Standorte von Everllence, früher MAN Energy Solutions, sollen mindestens bis 2030 erhalten bleiben.
Vier bis sechs Kreuzfahrtschiffe will MSC bei der Meyer Werft bauen lassen. Die Verhandlungen über den rettenden Großauftrag dauern länger als gedacht. Doch jetzt soll es bald zum Abschluss kommen.
Mikrochips stecken in Smartphones, Autos, Computern. Sie werden immer komplizierter - und auch, sie zu testen. Ein Münchner Start-up will die Lösung bauen.
Trotz der Krise in der Autoindustrie und dem Abstieg in die zweite Liga steckt VW weiter Millionen in den VfL Wolfsburg. Niedersachsens Regierungschef formuliert eine klare Erwartung.
Es gibt keine großen Entlassungswellen, aber frei gewordene Stellen in der Industrie bleiben unbesetzt. Laut einer Studie hat das Folgen für den Anteil am gesamten Arbeitsmarkt.
Wie geht es mit dem VW-Werk in Osnabrück weiter? Ministerpräsident Lies sieht Chancen im Rüstungssektor. VW soll den Standort dabei aber nicht einfach aus der Hand geben.
Wenn China die Ausfuhr von bestimmten Rohstoffen reduziert, müssen in der EU Industrieunternehmen ihre Produktion herunterfahren. Die G7-Länder wollen sich von dieser Abhängigkeit befreien.
Um das Risiko der Erpressbarkeit durch Länder wie China zu verringern, wollen die G7-Staaten Limits für die Einfuhr bestimmter Rohstoffe erreichen. Ziel sei es, die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten außerhalb der G7 und ihrer Partnerländer bei seltenen Erden und Permanentmagneten (...).
Das zentrale Klimaschutzinstrument der EU soll auf den Prüfstand. Vor der Reform bringt sich eine Reihe namhafter Konzerne in Position. In einem Brief an die EU-Spitze warnt sie vor Jobverlusten.
Bisher war der Münchner Autobauer stabiler als die Konkurrenz durch die Krise gekommen, jetzt überrascht er mit einer Gewinnwarnung. Die deutet auch auf einen Jobabbau hin.
Im verspäteten Zug in Richtung Hauptstadt spricht Niedersachsens Ministerpräsident über die Probleme der Bahn, die Krise bei VW, die erstarkende AfD und das fehlende „Zielbild“ der Regierung Merz.
Daimler Truck ist bekannt für Lkw und Busse. Doch Nutzfahrzeuge des Unternehmens werden auch vom Militär genutzt. Der zuletzt gebeutelte Konzern sieht in der Verteidigung viel Wachstumspotenzial.
Ein CO2-Zoll soll in der EU Unternehmen vor Importen aus Ländern mit schwächeren Klimaschutzregeln schützen. Er soll künftig für mehr Produkte fällig werden - auch für Waschmaschinen.
Billigstahl aus Asien, teure Energie und Klimavorgaben machen der Stahlindustrie zu schaffen. In Berlin und dem Saarland beteiligen sich Tausende an Protesten. Gewerkschafter sehen Jobs in Gefahr.
Es geht um Jobs, Klimavorgaben und fairen Wettbewerb: In Berlin will die Stahlbranche den Druck auf die Bundesregierung erhöhen. Auch in einer weiteren Stadt gehen Menschen auf die Straße.
Die deutsche Stahlindustrie steckt tief in der Krise. Nun macht die Branche Druck auf die Bundesregierung. Es geht um die Frage, wohin es für die Industrie gehen soll - und mit ihr Zehntausende Jobs.
Wie Mercedes-Benz und das Start-up Tytan Technologies gemeinsam an einem Drohnenabwehrsystem arbeiten wollen – und was Mercedes-Chef Ola Källenius zur Ausrichtung des Konzerns sagt.
Volkswagen, Mercedes und BMW sehen weiterhin Potenzial für den Standort Deutschland. Was die Chefs der großen deutschen Autobauer fordern, um Arbeitsplätze und Produktion zu sichern.
Mehr Strom, weniger Verluste: Rainer Marquardts Technologie sorgt weltweit für effiziente Energieübertragung. Für sein Lebenswerk erhält er nun den Europäischen Erfinderpreis.
Bosch richtet sich neu aus: Der Konzern will im Milliardenmarkt für Robotik und KI punkten – auch wegen der Ertragskrise im Stammgeschäft. Rückendeckung erhalten die Schwaben aus der Politik.
BASF-Chef Markus Kamieth fürchtet weitreichende Folgen wegen des Nahost-Kriegs. Die Chemiebranche sieht er in historisch schwierigen Zeiten. Einer Rückkehr zu russischem Gas erteilt er eine Absage.
Die Unternehmen halten sich angesichts des Iran-Kriegs zurück und bestellen weniger. Hintergrund sind vor allem Preiserhöhungen wegen gestiegener Energiepreise.
Gefährliche Abhängigkeit? Wichtige Daten liegen bei US-Cloud-Anbietern, Europas Autoindustrie zählt auf Chips aus China. Brüssel schlägt vor, wie eine digitale Entflechtung funktionieren könnte.
Die Stimmung vor allem in der deutschen Wirtschaft ist schlecht. Bundeskanzler Merz will Aufbruchstimmung verbreiten. Den Osten sieht er als Schlüsselregion.
Photovoltaik, Stahl, Halbleiter: Weltweit erhalten Industrieunternehmen viele Milliarden von Staaten. Die Wirtschaftsorganisation OECD sieht darin ein Risiko.
Der deutsche Manager Rainer Seele arbeitet beim arabischen Ölkonzern Adnoc und beschreibt, was nach einer Öffnung der Straße von Hormus zu erwarten ist – und wie Europas Chemie reagieren sollte.
Eine der größten Raffinerien Deutschlands soll den Eigentümer wechseln. Der Mineralölkonzern BP will die Raffinerie Gelsenkirchen an die Klesch-Gruppe verkaufen. Nun stimmt die EU-Kommission zu.
Erstmals seit fast drei Jahren wächst der Umsatz der Industrie wieder, doch der Jobabbau im großen Stil hält unvermindert an. Besonders betroffen sind zwei Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft.
Der Hype um Künstliche Intelligenz in der deutschen Wirtschaft ist groß. Doch der Schritt vom ersten Testlauf in den täglichen Arbeitsalltag gelingt einer Studie zufolge bislang noch relativ selten.
Es ist gewissermaßen eine der größten Gefriertruhen Europas: 43 Meter hoch, 60 Meter lang und 30 Meter breit. In der Halle lagert die Firma Apetito tonnenweise Tiefkühl-Gerichte. Das Geschäft brummt.
Zum Mittagessen eine Currywurst mit Pommes und Mayo? Die einen finden das lecker, die anderen ungesund. Einer Statistik zufolge sank Jahr für Jahr das Interesse an diesem Klassiker-Gericht. Bis jetzt.
Bosch schrieb zuletzt rote Zahlen und will Stellen in großem Stil abbauen. Der Aufsichtsratschef sieht in der Krise eine Herausforderung. Sein Wertegerüst habe der Konzern aber nicht verloren.