Trotz des Klimawandels dürfte sich in Niedersachsen in vielen Regionen langfristig wohl genügend neues Grundwasser bilden - der Verlust in Dürreperioden muss aber besser ausgeglichen werden. Zu dieser Einschätzung kommt das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Die Fachbehörde in Hannover wies am Dienstag auf Prognoserechnungen weiterer Experten hin, die eigene Daten aus dem September ergänzen. Demnach wird die Erderwärmung im Nordwesten für sich genommen „sehr wahrscheinlich zu keiner signifikanten Verringerung” der Nettobilanz aus Grundwasser-Neuentstehung und -Abbau führen. Lokal seien dennoch Probleme möglich. Denn trockenere Sommer könnten - in Verbindung mit intensiver privater, industrieller oder landwirtschaftlicher Nutzung - die Wasserknappheit verschärfen.
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