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Auslandseinsatz

Fregatte „Sachsen-Anhalt“ von UN-Mission zurückgekehrt

Nach einem halben Jahr im Einsatz kehrt die Fregatte „Sachsen-Anhalt“ zurück nach Deutschland.

Nach einem halben Jahr im Einsatz kehrt die Fregatte „Sachsen-Anhalt“ zurück nach Deutschland. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Nach einem halben Jahr Seereise ist die Fregatte zurück in ihrem Heimathafen Wilhelmshaven. Bei der Ankunft nahmen nicht nur Angehörige die Besatzung in Empfang, sondern auch ein Ministerpräsident.

Von dpa Sonntag, 01.03.2026, 16:30 Uhr

Wilhelmshaven. Nach rund einem halben Jahr bei einer UN-Mission im östlichen Mittelmeer ist die deutsche Fregatte „Sachsen-Anhalt“ in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurückgekehrt. Die Besatzung des Kriegsschiffs wurde am Pier des Marinestützpunktes von vielen Familien, Freunden und Kameraden begrüßt – und auch von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU), der extra an die Nordseeküste gereist war.

Nach Angaben der Marine lief die Fregatte mit 150 Soldatinnen und Soldaten an Bord ein. Die „Sachsen-Anhalt“ war im August vergangenen Jahres zu der UN-Mission Unifil aufgebrochen. Die Marine hilft im Seegebiet vor dem Libanon dabei, Seegrenzen zu sichern und Waffenschmuggel zu verhindern. Außerdem unterstützen die Soldaten bei der Ausbildung der libanesischen Marine.

Besatzung freut sich auf „Verschnaufpause“

„In den zurückliegenden sechs Monaten hat meine Besatzung am Auftrag Unifil erneut ihre herzliche und professionelle Ausrichtung bewiesen“, sagte der Kommandant der Fregatte, Daniel Läzer, in einer Mitteilung der Marine. Die Freude der Besatzung auf das Wiedersehen mit den Angehörigen sei groß. „Wir alle freuen uns jetzt auf eine kurze Verschnaufpause mit unseren Familien.“

Während des Einsatzes legte die Fregatte nach Marine-Angaben rund 59.000 Kilometer zurück. Kurz vor Ende des Einsatzes besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Besatzung der Fregatte im Hafen von Beirut. Danach wurde das Kriegsschiff von der Schwesterfregatte „Nordrhein-Westfalen“ abgelöst. Das Mandat der UN-Mission endet zum Jahresende. 

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) begrüßt die Mannschaft der Fregatte „Sachsen-Anhalt“.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) begrüßt die Mannschaft der Fregatte „Sachsen-Anhalt“. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Übergabe von Fahnenband

Ministerpräsident Schulze war auch nach Wilhelmshaven gereist, um die persönliche Übergabe des Fahnenbandes an die Fregatte „Sachsen-Anhalt“ nachzuholen. Mit der Truppenfahne wird nach Angaben der Marine symbolisch die Verantwortung für Führung, Auftrag und soldatische Werte auf die vier Fregatten der Klasse F125 übergeben. Für die übrigen Fregatten gab es im November eine Zeremonie in Wilhelmshaven – da war die „Sachsen-Anhalt“ noch im Auslandseinsatz.

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