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Unterstüzung für Kitas

Vaupel-Stiftung erfüllt Kinder-Wünsche

Gesunde Ernährung: Regionales Gemüse unter anderem wird angeboten, Obst, vegetarische und vegane Brotaufstriche kommen ebenso aufs Buffet. Die Kinder können sich selbst aussuchen, was sie davon frühstücken möchten. Das mehrwöchige Ernährungs-Projekt im Kindergarten Marktstraße ist gesponsert von der Vaupel-Kita-Stiftung Oberharz – und kann auch von anderen Einrichtungen beantragt werden. Archiv-Foto: Privat

Gesunde Ernährung: Regionales Gemüse unter anderem wird angeboten, Obst, vegetarische und vegane Brotaufstriche kommen ebenso aufs Buffet. Die Kinder können sich selbst aussuchen, was sie davon frühstücken möchten. Das mehrwöchige Ernährungs-Projekt im Kindergarten Marktstraße ist gesponsert von der Vaupel-Kita-Stiftung Oberharz – und kann auch von anderen Einrichtungen beantragt werden. Archiv-Foto: Privat

Die Vaupel-Kita-Stiftung Oberharz ermöglicht seit zehn Jahren, dass Jungs und Mädchen im Vorschulalter besondere Projekte machen können. Förderwürdig ist all das, was die Kindereinrichtungen finanziell nicht selbst leisten können.

Von Angela Potthast Freitag, 30.09.2022, 18:00 Uhr

Clausthal-Zellerfeld. Ein Musikprojekt als Einstieg in die fördernde Arbeit war es vor rund zehn Jahren. Seitdem hat sich die „Vaupel-Kita-Stiftung Oberharz“ an vielen Stellen eingeklinkt, um besondere Projekte für Kinder im Vorschulalter zu ermöglichen.

Die Zielsetzung sei es, sagt Cordula Müller-Hörseljau, Wünsche von Kindertagesstätten und -gärten umzusetzen. Sie gehört zum Team der von Dr. Horst Vaupel und dessen Ehefrau Ilse Vaupel gegründeten Stiftung, wie auch Detlev Koch und Celine Krause. Und welche Wünsche können berücksichtigt werden, wenn ausreichend Geld im Topf ist? Förderwürdig sei das, was die Träger der Einrichtungen nicht übernehmen könnten, so Cordula Müller-Hörseljau.

Aus dem Anfangs-Projekt gingen Musicals hervor

Auch wenn die Stiftung nicht unendlich viel Geld habe. „Bislang konnten wir alles, was beantragt worden ist, finanzieren.“ Aus dem Anfangs-Projekt „Musik, Bewegung, Tanz“ im evangelischen Kindergarten Mönchstalweg gingen Musicals hervor. Angeleitet von Musikpädagogin Cordula Müller-Hörseljau, sie arbeitet in den Bereichen Gitarre, Babyrhythmik und musikalische Früherziehung an der Kreismusikschule Goslar.

Ein von Celine Krause, sie ist Ernährungsberaterin, entwickeltes Ernährungskonzept sei schon dreimal gelaufen. Das sogenannte Lotta-Karotta-Paket gab es in den Kitas Marktstraße und Berliner Straße sowie bei den Uni-Mäusen. In diesem Jahr habe sich die Stiftung an der Kinder-Sommer-Uni beteiligt mit einer Fahrt zum Bio-Lieferservice „Lotta Karotta“. Ebenfalls in diesem Jahr sei ein Kontakt zum Waldpädagogikzentrum der Niedersächsischen Landesforsten hergestellt worden: Jungs und Mädchen der Kita Mönchstalweg profitierten davon, dass zwei Waldpädagoginnen engagiert werden konnten, eine für drei Tage, eine für einen Tag. Sie erlebten mit ihnen eine Waldwoche voller sinnlicher Eindrücke und Abenteuer und Kreativität…

Sogar ein Therapiepferd ist schon bezuschusst worden

Die Stiftung finanzierte 2021 auch ein Puppenspiel, organisiert wurde es vom Jugendring Oberharz, eingeladen waren alle Oberharzer Kindergärten. Sogar ein Therapiepferd sei schon bezuschusst worden, sagt Cordula Müller-Hörseljau.

Sie und ihre Mitstreiter freuten sich über weitere Ideen, darüber, was man mit Kindern noch machen könne. Überlegungen des Stiftungsteams gingen dahin, jemanden für Yogakurse zu finden und einen Experimentierkoffer anzuschaffen. Ein externer Experte könne den Kleinen zeigen, wie Versuche vonstattengingen. Es soll eine Kooperation mit der Technischen Universität (TU) Clausthal werden.

Der kindliche Horizont soll geöffnet werden

Wenn eine der Oberharzer Einrichtungen ein Vorhaben umsetzen möchte, kann sie sich an die Stiftung wenden. Ein eingereichter Antrag werde im Team besprochen, ob er bewilligt werden könne. Immer zwei unterschrieben das Schriftstück bei positivem Entschluss, so Cordula Müller-Hörseljau. Sollte eine der beiden Damen involviert sein in das Angebot – wie es schon vorgekommen ist –, würde eben die jeweils andere ihre Unterschrift unter die Bewilligung setzen. Das sei alles abgeklärt.

Beide Damen waren vor einigen Jahren von Detlev Koch auf eine mögliche Mitwirkung im Stiftungsteam angesprochen worden. Die Motivation von Cordula Müller-Hörseljau, sich für die Stiftung einzusetzen, war und ist: Die Kinder sollen etwas kennenlernen, was sie sonst nicht erleben würden – ihr Horizont solle geöffnet werden.

Kontakt

Cordula Müller-Hörseljau, Telefon (05323) 2288, E-Mail cordula@hoerseljau.de

Celine Krause, Telefon (05323) 7593474, E-Mail celine.krause@mail.de

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