Anhänger steht auf A36 in Flammen – Vollsperrung
Die Löschwasserzufuhr erfolgt über die Fahrzeuge. Foto: Feuerwehr
Der Brand eines LKW-Anhängers auf der Autobahnauffahrt „Schladen Süd“ in Fahrtrichtung Vienenburg sorgt am Mittwochmorgen im Berufsverkehr aufgrund von zeitweisen Sperrungen für Behinderungen. Zu größerer Staubildung kam es aber nicht.
Schladen. Ein brennender LKW-Anhänger sorgte am Mittwoch um 6.20 Uhr für einen Löscheinsatz auf dem Beschleunigungsstreifen der Autobahnauffahrt Schladen Süd der A 36 in Fahrtrichtung Vienenburg. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung, wurden neben der Feuerwehr aus Schladen auch die Brandbekämpfer aus Gielde, Hornburg und Wehre mit alarmiert. Schnell waren viele wasserführende Löschfahrzeuge am Einsatzort. Aus der Gemeinde Oderwald stießen sicherheitshalber die Feuerwehren Börßum und Heiningen dazu, konnten aber zügig wieder abrücken. Verletzte gab es nicht. Das teilte der Schladener Ortsbrandmeister Jan Simons auf GZ-Anfrage mit. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort, 15 hiervon von der Schladener Ortswehr.
Die Wärmebildkamera kommt ebenfalls zum Einsatz. Foto: Feuerwehr
„Mittels Schnellangriffsleitung vom Tanklöschfahrzeug wurde eine direkte Brandbekämpfung des brennenden Anhängers eingeleitet. Im weiteren Einsatzverlauf wurde Schaum eingesetzt“, erläuterte Simons das Vorgehen. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Für die Zeit der Arbeiten war die Autobahn je nach Erfordernis teils einspurig und teils komplett gesperrt. Für die Bergung war eine Vollsperrung erforderlich. „Zu größerer Staubildung kam es nicht“, führte Simons weiter aus. Um etwa 8 Uhr rückte die Feuerwehr ihm zufolge wieder ein und beendete den Einsatz.
Beim Brandeinsatz kommt Wasser und Schaum zum EInsatz. Foto: Feuerwehr
Ursachen-Ermittlung
Die Autobahnpolizei Braunschweig war ebenfalls mit einem Streifenwagen und zwei eingesetzten Kollegen vor Ort. Nach ersten Ermittlungskenntnissen, der Polizei dürfte ein geplatzter Reifen für den Brand verantwortlich sein. Das teilte Heinz Bredlau als Sprecher auf Anfrage mit. Der Sachschaden steht noch nicht fest, die Berichte zum Vorgang seien noch in Arbeit. Durch Flammen beschädigt wurden laut Simons die Lkwreifen, der Sattelauflieger und die Fahrbahn. Überall dort sei Material verkohlt und beeinträchtigt worden.
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