Jahrelang mischte Lindner selbst in der Bundespolitik mit. Nach dem Scheitern der FDP an der Fünf-Prozent-Hürde arbeitet er nun in der Autobranche – und teilt von dort gegen seine Ex-Kollegen aus.
Die Regel hat für viel Frist gesorgt: Wer Waren in andere EU-Länder verkaufen will, muss dort seit August jeweils einen Bevollmächtigten benennen. Das Parlament will kleine Firmen davon ausnehmen.
Erstmals hat die Bundesregierung einen Investorengipfel veranstaltet. Sie kündigt bessere Bedingungen für Investoren an. Denn: „Die Konkurrenz schläft nicht.“
Der Pharmakonzern errichtet in Frankfurt eine neue Produktionsanlage für Insulin. Das ist wichtig für Diabetiker und weit über den Standort hinaus bedeutsam. Es geht um Versorgungsfragen in Europa.
Die Bundesregierung zieht alle Register, um mehr Investoren nach Deutschland zu locken. Eine Konferenz soll ein „Willkommens-Signal“ senden. „Stargast“ des Eröffnungsabends ist der Nvidia-Chef.
Der Streit um den nächsten EU-Haushalt spitzte sich zuletzt zu, als Friedrich Merz einen irischen Vorschlag zurückwies. Nun will António Costa neue Bewegung in die Verhandlungen bringen.
Die EU und China haben sich nach Angaben von EU-Handelskommissar Maros Sefcovic auf eine Drosselung chinesischer Exporte von Hybridautos verständigt. Die Lieferungen in die Europäische Union könnten dadurch um mehr als die Hälfte zurückgehen, erklärte Sefcovic nach Verhandlungen (...).
Die EU will die Importe chinesischer Hybridautos deutlich eindämmen. In China verständigen sich Brüssel und Peking nun auf einen Kompromiss. Kann die deutsche Autoindustrie aufatmen?
Iran-Krieg, Donald Trumps Handelspolitik, harte Konkurrenz aus China: Auch Deutschlands Wirtschaft leidet unter solchen Turbulenzen. Nun schlägt sie sich besser als erwartet - doch ist das von Dauer?
Die Bundesregierung erwartet für das laufende Jahr ein Wachstum von 1,3 Prozent. Damit blickt sie deutlich optimistischer auf die wirtschaftliche Entwicklung als noch im Frühjahr, als sie von 0,5 Prozent ausgegangen war.
Die wirtschaftliche Angleichung zwischen Ost und West geht kaum mehr voran. Seit fünf Jahren verharrt Ostdeutschland bei knapp unter 80 Prozent des Westniveaus.
Nach seinem Gespräch mit Präsident Erdogan hatte Wüst sich noch mit Aussagen zu heiklen Themen wie der Menschenrechtslage zurückgehalten. Zum Abschluss seiner Reise schlägt er deutlichere Töne an.
Junge Firmen sollen leichter wachsen, Forschungsergebnisse schneller Arbeitsplätze schaffen. Dafür will das Land Förderung bündeln und Hürden abbauen. Wie viel Geld bereitsteht, bleibt zunächst offen.
Das Bündnis „Made for Germany“ will Hunderte Milliarden in Deutschland investieren. Anlässlich eines Treffens mit Kanzler Merz, wichtigen Ministern und Top-Managern werden neue Zahlen bekannt.
Lange Visaverfahren sind ein Problem für hunderte türkische Unternehmen in Deutschland. Während des Türkei-Besuchs des NRW-Ministerpräsidenten gibt es gute Nachrichten für sie.
Hendrik Wüst ist als NRW-Ministerpräsident in der Türkei - und nicht als „Reservekanzler“. Darauf legt er großen Wert. Die Innenpolitik begleitet ihn dennoch - bis in den Präsidentenpalast von Ankara.
Normalerweise empfängt der türkische Präsident in seinem Palast nur seinesgleichen - also Staatsoberhäupter, Premierminister oder auch Bundeskanzler. Jetzt macht er eine Ausnahme.
Bei seinem Türkei-Besuch soll Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst überraschend auch von Präsident Recep Tayyip Erdogan empfangen werden. „Bei dem Gespräch soll es um die engen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und der Türkei, die wirtschaftliche Zusammenarbeit (...).
65 Jahre Anwerbeabkommen für Arbeitskräfte aus der Türkei ist der Anlass für eine dreitägige Reise von NRW-Ministerpräsident Wüst. Der CDU-Politiker steht dieser Tage unter besonderer Beobachtung.
Die deutsche Industrie ist im Umbruch. In dieser Zeit brauche es einige neue Weichenstellungen, findet ihr Dachverband. Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit stehen für ihn ganz oben.
Die bis November ausgesetzten zusätzlichen Zölle auf den Import chinesischer Waren werden laut US-Finanzminister Scott Bessent um weitere zwei Monate aufgeschoben. Das sagte Bessent dem Sender Fox News zu Beginn eines dreitägigen Staatsbesuchs des chinesischen Präsidenten (...).
Kaum ist Chinas Staatschef in Washington gelandet, verkündet die US-Seite einen Deal. Zwei zusätzliche Monate sollen Raum für Gespräche im Handelsstreit schaffen. Peking bestätigt dies zunächst nicht.
Mit einer neuen Anlaufstelle in München will Ostfrankreich gezielt deutsche Unternehmen ansprechen. Besonders in Schlüsseltechnologien wollen die Franzosen deutsche Investoren gewinnen.
Internationale Investoren loben Europas Stabilität, doch langsame Genehmigungen und hohe Kosten bremsen. Die Deutsche Bank sieht wachsenden Reformdruck - auch in Deutschland.
Schon seit mehreren Jahren wird in Dänemark die Lagerung von CO2 im Meeresgrund getestet. Jetzt geht das Projekt „Greensand“ laut der Verantwortlichen in den Regelbetrieb. Am Ziel ist es noch nicht.
Die schwarz-rote Koalition und die Förderbank KfW wollen mehr Investoren und Wagniskapital für junge Firmen gewinnen. Die vor zwei Jahre gegründete WIN-Initiative soll deutlich an Fahrt aufnehmen.
Zwischen der Trump-Regierung und dem einst befreundeten Kanada eskaliert der Zollstreit. Die deutsche Wirtschaft könnte am Ende davon profitieren, meinen Verbände. Sie wittern neue Geschäftschancen.
Mehr als eine Milliarde Euro pro Tag verliert die EU im Handel mit China. Die EU-Kommission will daran etwas ändern. Wie mehr öffentliche Gelder für Produkte aus der EU ausgegeben werden sollen.
Hotel, Flug, Taxi - Reisen buchen viele Menschen mit ein paar Klicks online. Das führende Hotelportal Booking will bei Flugbuchungen noch stärker werden. Dagegen gibt es Bedenken.
Im Zollstreit zwischen den USA und Kanada hat die Regierung in Washington Einfuhrverbote für bestimmte Produkte aus dem Nachbarland angekündigt. Einige Molkereiprodukte, alkoholische Getränke und Motorräder sollen ab dem 29. September nicht mehr in die Vereinigten Staaten (...).
Schlag auf Schlag geht es im Zollkonflikt zwischen den USA und Kanada weiter. Nach den jüngsten Zöllen aus Ottawa kommt prompt eine Antwort aus Washington.
Ein prominenter Ökonom bescheinigt AfD, Linken und BSW, ein Standortnachteil für den Osten zu sein. Fuests beißender Kommentar: Die Wähler hätten ein Recht, sich für den Niedergang zu entscheiden.
Bundeskanzler Merz begrüßt die Einigung auf einen tiefgreifenden Umbau bei Volkswagen. Der CDU-Chef sieht die Probleme des Konzerns als Teil einer schweren Krise der europäischen Autobranche.
Die neuen Vorschriften sollen die Umwelt schützen, bringen aber vor allem kleinere Händler in Schwierigkeiten. Ein Grünen-Politiker fordert, bei Verstößen erst einmal keine Strafen zu verhängen.
Starke Exporte und Robustheit trotz Ölpreisschock: Die deutsche Wirtschaft schlägt sich besser als gedacht. DIW und Bundesbank werden beim Blick nach vorn optimistischer. Doch es gibt auch Warnungen.
Cyberangriffe und Industriespionage kosten deutsche Unternehmen jedes Jahr Milliarden. Zugenommen haben laut einer Umfrage Attacken staatlicher Akteure. Vor allem Russland und China stechen heraus.
Im Zollkonflikt mit den USA hat Kanada Vergeltungszölle von bis zu 50 Prozent auf Importe aus dem Nachbarland verhängt. „Mit Wirkung vom 8. September wird Kanada Gegenzölle von bis zu 15, 25 oder 50 Prozent auf Importe aus den Vereinigten Staaten von Amerika im Wert von (...).
Im Zollstreit mit den USA hat der kanadische Premierminister den USA vorgeworfen, Schlüsselindustrien in seinem Land zerstören zu wollen. Nun holt das Land zum Gegenschlag aus.
Kanada reagiert auf US-Zölle mit Gegenmaßnahmen. In beiden Ländern warnen nicht nur Wirtschaftsverbände vor höheren Kosten und fordern eine Rückkehr an den Verhandlungstisch. Doch Trump legt nach.
Nach den geplatzten Verhandlungen belegen die USA Kanada mit neuen Zöllen auf Hockeyschläger, Möbel und weitere Produkte. Die Antwort Kanadas folgt prompt - und könnte schon bald erwidert werden.
Bei VW sind Zehntausende Stellen bedroht, sogar Standorte sind möglicherweise in Gefahr. Doch der Widerstand des niedersächsischen Ministerpräsidenten und der Oberbürgermeister der VW-Städte ist groß.
Weniger Bürokratie, mehr Kapital: Mit der neuen Start-up-Strategie will die Regierung Innovationen in Deutschland halten und Gründungen aus der Wissenschaft erleichtern.
Vom Staat gibt es künftig weniger Geld für neue Heizungen. Die Förderung wird stärker nach Einkommen gestaffelt. Wer schon eine Zusage der KfW hat, kann aufatmen.
Die Initiative „Made for Germany“ sieht trotz Reformpaket weiter Handlungsbedarf. Im Herbst soll mit der Bundesregierung über zusätzliche Maßnahmen beraten werden.
Boris Rhein sieht keinen Raum für direkte Staatshilfen an Volkswagen. Der Ministerpräsident verweist auf die Haushaltslage und betont: „Ich glaube auch gar nicht, dass Volkswagen das möchte.“
Europa soll unabhängiger von fossilen Energieträgern werden. Damit könnte man auch klimaschädliche Emissionen einsparen. Dafür soll unter anderem Strom erschwinglicher werden.
Die EU-Kommission will mit dem Emissionshandel ein zentrales Instrument für den Klimaschutz in der Wirtschaft abschwächen. Die Gesamtzahl verfügbarer Rechte für den Ausstoß klimaschädlicher Gase wie Kohlendioxid (CO2) soll langsamer abnehmen als bislang geplant, wie die (...).
Mit länger und mehr Verschmutzungsrechten will die Europäische Kommission Europas Industrie entlasten - und damit ein zentrales Klimaschutzinstrument aufweichen. Was ist geplant und wie kommt es an?
Spezialisten tüfteln an einem Schiff, von dem aus Mini-Raketen ins All geschickt werden sollen. Doch wo soll die Plattform festmachen? Neben der Nordsee sind nun weitere Standorte im Gespräch.
Südkorea rechnet für 2026 mit dem höchsten Wirtschaftswachstum seit fünf Jahren. Der Optimismus beruht vor allem auf dem anhaltenden Boom der Halbleiterbranche.
Deutschland verdiente jahrzehntelang am Aufstieg Chinas. Nun wird die Volksrepublik in immer mehr Branchen zum Rivalen - bei Autos, Maschinen und Chemie. Der nächste Konkurrenzkampf steht schon bevor.
Ob E-Autos, Batterien oder KI: China setzt europäische Industrien inzwischen an vielen Fronten unter Druck. Wie kann Deutschland darauf reagieren? Ein DIW-Ökonom warnt vor zu einfachen Lösungen.
Die Bundesregierung will die längste Wirtschaftskrise seit der Nachkriegszeit mit einem 34-Punkte-Reformpaket überwinden. Führende Ökonomen meinen: Das wird helfen - reicht aber nicht.
Auf wirtschaftsdiplomatischer Mission in Südamerika: Außenminister Wadephul will Partnerschaften ausbauen. Argentinien könnte hilfreich dabei sein, sich unabhängiger von China zu machen.
Die staatlichen Investitionen in Deutschland steigen 2025 so stark wie seit 25 Jahren nicht. Vor allem in einem Bereich fließt mehr Geld. Trotzdem gibt es im EU-Vergleich Nachholbedarf.
US-Präsident Donald Trump droht europäischen Ländern mit neuen Zöllen in Höhe von 100 Prozent, sollten sie Digitalsteuern beschließen. Die Zölle würden an die Stelle vereinbarter Zollabkommen treten, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social.
Im Kanzleramt sprechen Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertreter mit Kanzleramtschef Frei über die schwarz-roten Reformpläne. Was fehlt noch für den Durchbruch vor der Sommerpause?
Warum der Lübecker Unternehmer Dräger trotz Kritik an plötzlichen Kurswechseln der Regierung auch Lob parat hat – und was er von der Rentenreform als Nagelprobe hält.
US-Präsident Trump will gegen die horrenden Preise für Arzneimittel in seinem Land vorgehen - auch mit seinem liebsten Handelswerkzeug. Eine neue Maßnahme könnte für Deutschland schmerzhaft werden.
McDonald’s auf Kuba? Der Karibikstaat will den Immobilienmarkt, Tankstellen und Banken für Auslandskapital öffnen. Auch Fast-Food-Ketten sind willkommen. Ziel sei der Erhalt des Sozialismus, heißt es.
Über 100 Gründer und Manager fordern kurz vor der geplanten Reform von Rente und Sozialstaat eine Erneuerung des Standorts Deutschland. Sie schlagen Schritte vor - verbunden mit einer Warnung.
Erst vor wenigen Tagen stellte Niedersachsen seine neue Standortkampagne vor. Nun will das Land auch im Wettbewerb um Unternehmen selbstbewusster auftreten. Wie das gelingen soll.
Mehr als drei Viertel der Chefs und Führungskräfte sehen stabile demokratische Verhältnisse als Schlüssel für Investitionen und Vertrauen. Wie groß ist die Angst vor Parteien mit Demokratiedefizit?
Mehr als drei Viertel der Chefs und Führungskräfte sehen stabile demokratische Verhältnisse als Schlüssel für Investitionen und Vertrauen. Wie groß ist die Angst vor Parteien mit Demokratiedefizit?
Die US-Regierung weicht nach der Schlappe vor dem Obersten Gerichtshof umgehend auf das nächste Zollinstrument aus. Das beschäftigt erneut die Gerichte. Geht es diesmal besser für Trump aus?
Mit einer Kampagne zum Mitpfeifen und einem Basketball-Weltmeister will Niedersachsen sich selbstbewusster präsentieren. Doch der neue Slogan stößt bei vielen auf Ablehnung.
Niedersachsen gilt vielen als langweilig und zurückhaltend. Jetzt will das Land mutiger auftreten: mit einem neuen Slogan, einem prominenten Botschafter – und einem Logo zum Mitpfeifen.
Der ukrainische Präsident Selenskyj bietet Kremlchef Putin ein Treffen an - kurz bevor der russische Staatschef eine Rede vor großem Publikum hält. Putin reagiert und gibt sich weiter siegesgewiss.
Wladimir Putin hat in seiner Heimatstadt zum Wirtschaftstreffen geladen. Mit dabei ist die AfD. Sie bekommt dabei Zugang zu einem engen Vertrauten des Kremlchefs und verteidigt sich gegen Kritik.
Die Stimmung vor allem in der deutschen Wirtschaft ist schlecht. Bundeskanzler Merz will Aufbruchstimmung verbreiten. Den Osten sieht er als Schlüsselregion.
Photovoltaik, Stahl, Halbleiter: Weltweit erhalten Industrieunternehmen viele Milliarden von Staaten. Die Wirtschaftsorganisation OECD sieht darin ein Risiko.
Viele deutsche Unternehmen halten trotz Sanktionen in Russland laut einer neuen Umfrage ihre Stellung. Beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg sind auch Politiker der AfD dabei.
Bahlsen-Chef Alexander Kühnen hält die AfD für keine Alternative und wirbt für mehr Einsatz von Unternehmen für die Demokratie. Beim Kekshersteller sollen Mitarbeitende ausdrücklich Haltung zeigen.
Wo bleibt Europa in einer Welt, die von der Großmachtpolitik der USA, Chinas und Russlands bestimmt wird? Der Kanzler macht bei der Karlspreis-Verleihung dazu einen Vorschlag.
Die staatlichen Bürokratie-Wächter vom Normenkontrollrat zerpflücken das neue Heizungsgesetz der Regierung: kaum verständlich, praxisfern, kostspielig. Sie fordern den Bundestag auf, nachzubessern.