Ostwind und Niedrigwasser beeinträchtigen Fährverkehr
Wegen niedriger Wasserstände fallen Fähren teils aus oder fahren zu anderen Zeiten. (Archivbild) Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Wer in diesen Tagen auf die Ostfriesischen Inseln reisen möchte, sollte Fahrplanänderungen bei den Fähren im Blick behalten – Grund ist das Winterwetter.
Wangerooge. Kräftiger Ostwind sorgt an der ostfriesischen Nordseeküste in diesen Tagen für niedrige Wasserstände – einige Fähren von und zu den Ostfriesischen Inseln können daher nicht planmäßig fahren. Die beiden für Freitag geplanten Fährabfahrten von und zur Insel Juist sagte die Reederei Norden-Frisia ab. Die Abfahrten am Samstag seien gefährdet, hieß es. Auch von und zur Nachbarinsel Norderney könne es zu Änderungen und Ausfällen im Fährverkehr kommen, hieß es. Abgesagt wurden für das Wochenende bereits mehrere Norderney-Fährverbindungen morgens.
Geänderte Abfahrzeiten gibt es am Freitag und Samstag auch im Fährverkehr von und zur Insel Wangerooge, wie die Deutsche Bahn mitteilte, die mit einer Tochterfirma den Fährverkehr betreibt. Auch im Fährverkehr von und zur Insel Langeoog verschieben sich Abfahrten von Bensersiel (Landkreis Wittmund) und Langeoog, wie die Inselgemeinde auf ihrer Website mitteilte.
Von und zu den Inseln Baltrum und Spiekeroog sollten am Freitag Fährverbindungen teils ausfallen oder Inselfähren zu anderen Zeiten fahren, wie aus Angaben der Fährgesellschaften hervorgeht.
Keine ungewöhnliche Wetterlage im Winter
Kräftiger Ostwind ist in den Wintermonaten im Wattenmeer nicht ungewöhnlich. Der Ostwind drückt das Wasser von der Küste weg, Fähren können dann nicht oder nur eingeschränkt fahren.
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg erwartet, dass das Nachmittagshochwasser am Freitag an der deutschen Nordseeküste in Emden etwa einen bis eineinhalb Meter niedriger eintritt als das mittlere Hochwasser.