Kühe brechen durch Stallboden in Güllegrube
Die Feuerwehr rettete die beiden Kühe. (Symbolbild) Foto: Oliver Berg/dpa
In einem Kuhstall in Ostfriesland krachen zwei Tiere durch den Boden und stecken in der Güllegrube fest. Die Feuerwehr weiß Rat. Wie geht es den Tieren nach ihrer Rettung?
Aurich. Zwei Kühe sind in Ostfriesland durch den Boden ihres Stalls in die Güllegrube gefallen - und in einem aufwendigen Feuerwehreinsatz gerettet worden. Die Hofeigentümer in Brockzetel hatten vergeblich versucht, die Tiere selbst zu retten, teilte die Feuerwehr in Aurich mit.
Die Feuerwehrleute und die Landwirte bewahrten zunächst eine Kuh mit einer Leine davor, dass ihr Kopf in der Gülle verschwindet. Das Tier war bereits zum Großteil versunken, wie die Feuerwehr schilderte. Auf ihm lag das andere Rind - an ihm wurden Haltegurte befestigt.
Parallel nahm ein Pumpfahrzeug Gülle auf, sodass der Pegelstand sank, wie es weiter hieß. Mit einem Teleskopfahrzeug konnte schließlich die erste Kuh aus der Grube gehoben werden.
Die Rettung des weitgehend versunkenen Tiers war deutlich aufwendiger. Die Einsatzkräfte mussten in die Grube steigen, um ein spezielles Großtier-Rettungsgeschirr an der Kuh festzumachen. Nach etwas über einer Stunde konnte diese dann mit dem Teleskoplader ebenfalls aus der Güllegrube geholt werden.
Die Tiere überstanden den Sturz unverletzt, wie ein Tierarzt später feststellte.