Konfetti und Kostüme, Parade und Party - Umzug durch Bremen
Der Umzug durch das Zentrum der Hansestadt ist ein Höhepunkt des größten Volksfestes Norddeutschlands. (Archivbild) Foto: Sina Schuldt/dpa
Einmal im Jahr verwandelt sich die Stadt in eine riesige Partymeile. Beim Freimarktsumzug ist Kreativität gefragt – und am Straßenrand wartet eine süße Überraschung.
Bremen. Schallende Spielmannszüge, kunterbunte Kostüme und fantasievolle Festwagen: Mit dem Freimarktsumzug zieht ab dem Vormittag (10.00 Uhr) eine kilometerlange Karawane durch Bremen. Zehntausende Zuschauer werden erwartet, die am Straßenrand feiern und ihre Taschen mit Süßigkeiten füllen.
Dieses Jahr meldeten sich 126 Fußgruppen und Wagen an, wie die Veranstalter vorab mitteilten. Die Vorbereitungen dafür laufen seit Wochen: Die meisten Teilnehmer schneidern ihre Kostüme selbst und basteln die Dekoration für die Wagen.
Die Vorbereitungen dafür laufen wochenlang, viele schneidern ihre Kostüme selbst. (Archivbild) Foto: Sina Schuldt/dpa
Wie Gäste den Umzug verfolgen können
Der Umzug startet in der Bremer Neustadt. Von dort geht es Richtung Marktplatz, wo der erste Wagen gegen 11.00 Uhr erwartet wird. Anschließend führt die Strecke weiter bis zum Festgelände hinter dem Hauptbahnhof. Dort wird eine Jury ab 14.00 Uhr die schönsten Wagen küren.
Wer den Umzug miterleben möchte, kann sich am Marktplatz einen Platz suchen. Dort sitzt auch die Jury. Der Freimarkt öffnet an dem Tag schon eine Stunde früher, also um 12.00 Uhr. Wem das Gedränge zu viel wird, der kann die Parade stattdessen live im Fernsehen verfolgen.
Der Umzug zur Halbzeit gilt als einer der Höhepunkte des Freimarkts. Bis zum 1. November können Interessierte noch den Freimarkt besuchen. Die Veranstalter rechnen bis dahin mit rund 1,5 Millionen Gästen, der Freimarkt ist damit das größte Volksfest in Norddeutschland.

Neben dekorativ geschmückten Wagen ziehen Fanfarenzüge durch die Straßen. (Archivbild) Foto: Focke Strangmann/dpa