Geflügelpest-Ausbrüche in Ostfriesland und bei Göttingen
In den Landkreisen Göttingen und Aurich sind Ausbrüche der Geflügelpest festgestellt worden; in Ostfriesland ist ein Betrieb mit 10.000 Puten betroffen. (Symbolbild) Foto: Philip Dulian/dpa
Die Geflügelpest hat wieder Nutzviehbestände in Niedersachsen getroffen: Zwei Landkreise melden Ausbrüche. Tierhalter müssen sich auf spezielle Auflagen einrichten.
Dornum. In Niedersachsen gibt es weitere Vogelgrippe-Fälle: In Dornum (Landkreis Aurich) wurde die Tierseuche in einer Putenhaltung mit rund 10.000 Tieren festgestellt. Im Landkreis Göttingen ist ein kleinerer geflügelhaltender Betrieb in der Gemeinde Rollshausen betroffen, teilten die Landkreise mit. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigte den Angaben zufolge in beiden Fällen das hochansteckende Virus vom Typ H5N1. Die Tiere seien tierschutzgerecht getötet worden, hieß es von den Kreisbehörden. .
Um eine weitere Ausbreitung im Nutzgeflügelbestand zu verhindern, richten die Landkreise Schutz- und Überwachungszonen ein. Unter anderem muss Geflügel im Stall gehalten werden, es gelten auch Transportverbote und verschiedene Hygienevorschriften.