Wetterextreme im Anmarsch: Die WMO warnt vor einem starken El Niño, der globale Temperaturen weiter anheizen könnte. Was das für Afrika, Australien und den Alltag bedeutet.
Extremwetter und Dürregefahr machen Landwirtschaft zunehmend zur Glückssache. Helfen kann eine geförderte Versicherung für die Bauern, doch bisher herrscht Flickwerk. Der Bund schaltet sich ein.
Abseits der Strände sorgt eine Zuspitzung der Versorgungslage auf Mallorca für Probleme. Es wird über Maßnahmen beraten, die Einschränkungen für Bewohner und Besucher mit sich bringen würden.
In Berlin hat ein Sturm etliche Bäume entwurzelt. Der Klimawandel ist nicht nur verantwortlich für zunehmende häufigere Unwetter – sondern verschärft das Problem gleich in doppelter Hinsicht.
Längere Trockenphasen als Folge der Erderwärmung können auch in Deutschland regional zu Wassermangel führen. Die Kommunen sollten sich und ihre Bürger darauf vorbereiten, mahnt ihr Spitzenverband.
Durch den Klimawandel sind immer größere Flächen von Dürre betroffen – mit schwerwiegenden Folgen für Wirtschaft, Mensch und Umwelt. Neue OECD-Zahlen beziffern das Problem.
Kaum Regen in den nächsten Tagen: Das Wetter bleibt sonnig. Viele Böden im Norden sind zu trocken, seit Anfang März hat es kaum geregnet. Wie geht es weiter?
Selten hielt eine Dürrephase so lange an wie aktuell. Jungpflanzen haben schwer zu kämpfen. Droht eine Milliardenschäden verursachende Dürrephase, wie sie vor sieben Jahren ihren Lauf nahm?
Viele Böden in Niedersachsen und Bremen sind zu trocken. Behörden richten sich daher mit dem Aufruf an die Bevölkerung, sparsam mit Wasser umzugehen. Landwirte sorgen sich um ihren Ertrag.
Dunkelrot auf der Dürrekarte: Der Oberboden in Bremen und Niedersachsen ist vielerorts ausgetrocknet. Manche Anlagen brauchen derzeit mehr als eine Million Liter Wasser pro Tag für ihre Gärten.
Das frühlingshafte Wetter hebt bei vielen Menschen die Stimmung. Regen ist seit Jahresbeginn Mangelware. Die anhaltende Trockenheit hat aber auch negative Folgen - etwa für die Schifffahrt.
Der diesjährige März war in Europa fast zweieinhalb Grad wärmer als im Durchschnitt der vergangenen Jahrzehnte. In Deutschland war es auch deutlich trockener als sonst – das hat Konsequenzen.
Im Frühjahr erwacht die Vegetation. Doch der Boden ist verbreitet seit Wochen viel zu trocken. Für die Natur wird das das ganze Jahr lang Folgen haben.
Extremwetter auf Rekordniveau: Der „Global Water Monitor Report“ zeigt, wie der Klimawandel 2024 den Wasserkreislauf störte – mit tödlichen Dürren, Sturzfluten und Schäden in Milliardenhöhe weltweit.
Künftig dürfte es wieder lange Trockenheitsphasen geben. Wie sich Behörden und Verbände für diese Lage rüsten und zusammenarbeiten können, steht im Mittelpunkt eines deutsch-niederländischen Projekts.
Selbst in Gegenden mit sonst reichlich Wasser sieht es in Griechenland schlecht aus: Brunnen und Seen trocknen aus, Flüsse und Bäche werden zu Rinnsalen. Die Trockenheit ist schlimm wie lange nicht.
Wassermangel macht der spanischen Urlaubsregion Katalonien seit Jahren zu schaffen. Zuletzt hatte sich die Lage drastisch zugespitzt. Kurz vor Beginn der Sommersaison gibt es aber gute Nachrichten.
140.000 Bäume haben die Organisatoren des Aufforstungsprojekts am Nordberg gepflanzt. Nun ist die Aufforstung beendet. Mit dem symbolischen Aufstellen einer Mehlbeere am Tag des Baumes feiern sie ihren Erfolg.
Das aktuelle Wetterphänomen El Niño gehört nach Angaben von Wetterexperten zu den fünf stärksten, die über Jahrzehnte verzeichnet wurden. Das bekommen mehrere Länder im südlichen Afrika zu spüren.
Die gestiegenen Spiegel sind eine gute Nachricht für Vegetation und Wasserversorgung. Nach den Dürrejahren scheint sich der Grundwasserspiegel zumindest kurzfristig erholt zu haben. Entwarnung geben die Experten jedoch noch nicht.
Kinder sind nicht die Verursacher von Konflikten, aber sie sind dennoch unmittelbar von ihnen betroffen. In West- und Zentralafrika sind die Kinder besonders auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Wasserstellen sind ausgetrocknet, die Sommerregenfälle ausgeblieben: In Simbabwe verursacht der Klimawandel eine Dürre, der viele Wildtiere zum Opfer fallen.
Die grüne Lunge des Planeten erlebt eine beispiellose Krise. Das größte Regenwaldgebiet der Welt leidet unter der schwersten Trockenheit seit über einem Jahrhundert. Die Folgen sind gravierend.
Starke Regenfälle haben am Horn von Afrika zu großflächigen Überschwemmungen geführt: Mindestens 111 Menschen wurden getötet, mehr als 770.000 vertrieben. Und: Es sind weitere heftige Regenfälle vorausgesagt.
Laut der Umweltschutzorganisation WWF liegt der Mangel vor allem an Misswirtschaft. Jahrzehntelang seien Feuchtgebiete trockengelegt und Flüsse kanalisiert worden. Die EU müsse gegensteuern.
Es ist vollbracht: Die Getreideernte 2023 ist eingefahren. Aber was war das in diesem Sommer für ein Akt, um an diesen Punkt zu gelangen? Immer wieder unterbrachen Regenschauer das Dreschen, immer wieder war warten und nochmals warten angesagt.
War das Wetter in den 1970er Jahren so wie heute? Nein. Auch wenn einigen ihr Gefühl etwas anderes vorgaukelt: Entscheidend sind die Daten. Und die lassen auch auf die Zukunft schließen.
Über Jahrzehnte hinweg zeigte der Trend beim Gesamtniederschlag in Deutschland nach oben. Doch ein einzelner statistischer Wert sagt wenig über das Problem mit Dürre und Trockenheit aus.
Der Umweltdezernent der Region Hannover, Jens Palandt, hat das Bewässerungsverbot von Grünflächen an heißen Tagen verteidigt. Zwischen 11.00 und 18.00 Uhr seien die Verdunstungsraten beim Bewässern an heißen Tagen mit etwa 90 Prozent am höchsten, sagte er der „Hannoverschen (...).
Aufgrund der Trockenheit und der angespannten Grundwassersituation gibt es in immer mehr Regionen Auflagen für den Wasserverbrauch. Bei Verstößen gegen die Regelung drohen teils hohe Strafen.
Seit Monaten befürchtet, jetzt Realität: das Wetterphänomen El Niño. Es kann in vielen Weltregionen für Dürre, Hitze oder Überschwemmungen sorgen. Und es kann die Erderwärmung befeuern.
Klimakrise, Dürresommer - Zukunftssorgen belasten die Landwirtschaft. Gerade in einer der trockensten Regionen Deutschlands will ein Öko-Bauer den Boden retten, er macht Ackerland zum Versuchslabor.
In Großbritannien und Deutschland droht Dürre - Spanien leidet schon seit Jahren. Italien wird von Wetterextremen heimgesucht, in Griechenland regnete es zuletzt mehr als früher. Sind die Länder vorbereitet?
Dürre, Überschwemmungen und Konflikte führen dazu, dass 60 Millionen Menschen schon jetzt nicht immer wissen, wann sie die nächste Mahlzeit bekommen. Und es könnte noch schlimmer kommen.
Libelle des Jahres, Höhlentier des Jahres, Baum des Jahres – zahlreiche besonders gewürdigte Tier- und Pflanzenarten sind im Harz zu Hause. Doch bei einigen stellt sich die Frage: Wie lange noch?
Dieses Jubiläum war eine Ährensache: Zum 25. Mal veranstaltete am Dienstag die Landberatung Harzvorland bei Ohlendorf ihren Feldtag, um die Ergebnisse der Anbauversuche zu präsentieren. Hunderte Interessierte aus der Region informierten sich.
Nach einem sehr nassen Winter herrscht in Teilen Deutschlands schon wieder Dürre-Alarm. Die Erklärung ist nach Angaben von Forschenden in der Vergangenheit zu suchen.
An der Grenze zu Afghanistans Nachbarländern kommt es seit der Machtübernahme der Taliban immer wieder zu Zwischenfällen. Bisher sprach man von Missverständnissen. Mit dem Iran zeichnet sich nun aber ein Streit ab.
Wahrscheinlich ist Brandstiftung die Ursache für einen Waldbrand in der spanischen Region Extremadura. Es sind bereits 7500 Hektar Wald vernichtet worden.
Die Angler vom Ostlutteraner ASV sorgen sich um ihre Gewässer. Welche Auswirkungen haben die trockenen Hitzesommer auf die Wasserqualität? Und was bedeutet das für einen immer flacher werdenden Teich? Hilfe zur Einschätzung der Lage gibt es jetzt.
Eines der wichtigsten Naturschutzgebiete Europas, das Feuchtgebiet Doñana in Südspanien, trocknet aus. Schuld ist nicht nur die Dürre, sondern auch der hohe Wasserverbrauch - vor allem für Erdbeerfelder.
Kaum Wasser in den Stauseen, extrem trockene Böden, verlorene Ernten: Spanien kämpft mit immer schlimmeren Dürren. Für Landwirte gibt es finanzielle Unterstützung.
Wassermangel macht kurz vor Start der Sommersaison Südeuropa zu schaffen. Besonders dramatisch ist die Lage in Katalonien. Droht dort und anderswo der erwartete Traum-Urlaub zum Alptraum zu werden?
Wie aus dem EU-Klimawandeldienst Copernicus hervorgeht, lagen die Werte im Sommer 2022 im Durchschnitt 1,4 Grad über dem Referenzzeitraum. Für Klimaforscher Mojib Latif keine Überraschung und besorgniserregend. Die Folgen spürt auch Norddeutschland.
Mit Blick auf das Klima sind in Europa 2022 gleich mehrere Rekorde gebrochen worden. Gleichzeitig nahmen die Treibhausgase in der Atmosphäre weiter zu.
Der Winter ist noch nicht zu Ende - aber in einigen Regionen Spaniens lief am Wochenende nachts bereits die Klimaanlage. Und schon jetzt wird vielerorts das Wasser knapp.
Nach etlichen Wochen ohne nennenswerten Regen oder Schnee treffen einige Regionen Frankreichs Einschränkungen bei der Wassernutzung. Präsident Macron ruft bereits zum nationalen Wassersparen auf.
Der Arbeitskreis des Niedersächsischen Städtetages trifft sich in Braunlage und spricht dabei vor allem über den Fremdenverkehr während des gesamten Jahres. Auch die Folgen von Dürre und Borkenkäfer sind ein Thema. Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten.
Dürren, Waldbrände und Hitzerekorde: Im vergangenen Jahr ist der Klimawandel an vielen Orten der Welt auf extreme Weise spürbar gewesen. Europa ist vom Anstieg der Temperaturen besonders stark betroffen.
Die Welt scheint unruhiger zu werden. In einigen Regionen der Erde nimmt die Häufigkeit und Schwere von Naturkatastrophen zu. Dementsprechend werden nach einer Analyse der Munich Re auch die Schäden größer.
Ein neuer Temperaturrekord und wieder viel zu trocken: Der Bad Harzburger Hobby-Meteorologe Arne Bastian sieht beim Rückblick auf das Wetterjahr 2022 zwischen Torfhaus und Westerode eine insgesamt beunruhignde Entwicklung - mit absehbaren Folgen.
Die Talsperren im Harz haben zu wenig Wasser. Deshalb soll unter anderem die Abgabe an Flüsse reduziert werden, wie die Harzwasserwerke am Mittwoch mitteilten. Grund für die Situation ist demnach die anhaltende Trockenheit.
In weiten Teilen Spaniens regnet es auch im Herbst kaum. Das sorgt für einen Wasernotstand. Besonders in Sevilla und im Großraum Barcelona ist die Situation zunehmend kritisch.
Wegen langer Dürre und Schäden durch den Borkenkäfer wird die Landesstraße 504 zwischen Altenau und Torfhaus für zwei Wochen gesperrt. Das Forstamt entfernt vom 7. bis 19. November nicht mehr standsichere Bäume an der Steile-Wand-Straße.
Teile Europas haben einen beispiellosen Dürresommer erlebt. Schon mit dem heutigen Stand des Klimawandels muss der Kontinent damit nun alle 20 Jahre rechnen. Doch die Erde heizt sich weiter auf.