„Das größte Kompliment“: Kiels Rapp lobt Trainerkollege Titz
Kiels Trainer Marcel Rapp lobt seinen Kollegen aus Hannover. Foto: Christian Charisius/dpa
Am Wochenende reist Kiel nach dem Pokal-Aus in die niedersächsische Landeshauptstadt. Holstein-Trainer findet positive Worte für 96-Coach Titz. Die Norddeutschen müssen ohne ihre Anführer auskommen.
Kiel. Nach dem Pokal-Aus im Viertelfinale gegen den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart (0:3) steht Holstein Kiel bei Hannover 96 vor der nächsten anspruchsvollen Aufgabe in der 2. Liga. Vor der Partie am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) im Duell mit dem Aufstiegskandidaten aus Niedersachsen hat Marcel Rapp seinen Trainerkollegen Christian Titz in höchsten Tönen gelobt.
„Wie sie spielen ist - glaube ich - ganz klar. Ich sage immer so: Christian Titz-Fußball. Ich glaube, das ist das größte Kompliment, das man einem Trainerkollegen machen kann, wenn man einfach den Namen sagt und jeder kann sich etwas darunter vorstellen“, sagte Rapp.
Der Kieler Coach warnte unter anderem vor den aggressiven Verteidigungsmethoden der 96er. Allgemein ist auch bekannt: Die Mannschaften des 54-Jährigen haben gern möglichst viel selbst den Ball.
Kapitän und Vize-Kapitän verletzt
Den Kielern fehlen aktuell ihre Anführer. Kapitän Steven Skrzybski hat sich im Training am Dienstag einen Muskelbündelriss in den Adduktoren zugezogen und wird längerfristig ausfallen. Auch Vize-Kapitän Alexander Bernhardsson fehlt schon mehrere Wochen verletzt.
„Das ist halt immer eine Chance für andere, da reinzuwachsen und den Schritt vielleicht ein bisschen schneller zu gehen“, sagte Rapp. „Ich sehe uns immer noch in der Lage, dass wir eine gute erste Elf auf das Feld bekommen, die vielleicht ein bisschen weniger Erfahrung hat, die aber trotzdem genug Qualität hat, um mit Hannover mithalten zu können.“