Besserer Geschmack, weniger Schadstoffe: Die Nachfrage nach Bioprodukten boomt trotz höherer Preise. Aber zu wenige Landwirte in Deutschland bauen nachhaltig an.
Der Biohof „Schieren Eichen“ in Lutter am Barenberge steht vor den Herausforderungen der Dumpingpreise im Discountbereich und den Folgen der Corona-Pandemie. Die Brüder Jan Conrad und Hauke Gaus setzen auf Tierwohl und regionale Vermarktung ihrer Bio-Eier und Nudeln.
Wie lässt sich die Wertschöpfung eines landwirtschaftlichen Betriebs erhöhen? Die Antwort, die Familie Gaus vom Bio-Hof „Schieren Eichen“ darauf gibt, lautet: Die eigenen Produkte veredeln. Das geschieht noch in diesem Monat mit einer eigenen Nudelei.
Inklusion Behinderter – wie geht das? Auf dem Biolandhof in Weddingen und dem Regenbogenhof in Immenrode haben Mitarbeiter mit Handicap die Chance auf Arbeit in der Landwirtschaft. „In einem echten Betrieb und mit echten Kunden“, sagt der Biobauer.
Der Start war schwierig: Ein Dreivierteljahr nach der Gründung baut die genossenschaftlich organisierte Öko-Bäckerei „Harzbrot“ mit neuen Köpfen an zentralen Positionen im Landkreis Goslar jetzt ein Filialnetz auf.
Zwei neue Pächter wollen das Gut Wöltingerode in einen Öko-Betrieb umwandeln: Die Landwirte Julius von Gatenstedt und Oliver Rollwage beackern in Zukunft die 355 Hektar große landwirtschaftliche Fläche des Klostergutes.
Viele Reformhäuser, Naturkostläden und Bio-Supermärkte kämpfen ums Überleben. Die Deutschen greifen zwar auch in der aktuellen Krise gerne zu Bio-Produkten. Aber sie achten dabei mehr auf den Preis.