Arbeitnehmer haben ein Recht zu streiken. Nun legt der Internationale Gerichtshof ein Rechtsgutachten zum Streikrecht vor. Das kann weltweit Folgen haben.
In wenigen Wochen sollen auch in Deutschland Stellenanzeigen konkrete Angaben zum Verdienst enthalten. Bisher ist das hier kaum verbreitet, ganz anders als in anderen EU-Ländern.
Das Vertrauen in die Politik sinkt, Krisen greifen um sich. Niedersachsens Ministerpräsident will Bund, Länder und Sozialpartner an einen Tisch bringen. Eine Voraussetzung ist ihm besonders wichtig.
„Ein Tritt vors Scheinbein“, „skandalös“, „Vertragsbruch“: Gewerkschaft und Betriebsräte in Sachsen sind empört über die jüngsten Nachrichten aus Wolfsburg. Das wird jetzt gefordert.
Morgen sinken die Steuern auf Benzin und Diesel. Wird Sprit sofort billiger? Wird er knapp? Wer bezahlt? Und lohnt es sich, noch in der Nacht zu tanken?
Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs machen sich in Deutschland bemerkbar. Arbeitsmarktforschern zufolge belastet der Ölpreisschock die Beschäftigungschancen.
Die Industrie in Niedersachsen kommt nicht aus der Krise. Der Arbeitgeberverband Niedersachsenmetall warnt vor einem deutlichen Stellenabbau – und macht dafür auch die EU-Autopolitik verantwortlich.
Gewerkschaft und Arbeitgeber haben sich auf höhere Einkommen und Mittel zur Jobsicherung für 585.000 Beschäftigte geeinigt. Doch angesichts der Krise der Chemiebranche fällt der Jubel verhalten aus.
Arbeitgeber und Gewerkschafter verhandeln um mehr Geld für rund 585.000 Beschäftigte in der kriselnden Chemiebranche. Die Kämpfe in Nahen Osten machen die Gespräche in dritter Runde nicht leichter.
Mehr als 900 Workshops, 330 Aussteller und ein Rekordbudget: Was junge Besucher auf dem Technologiefestival erwartet – und warum das Land Niedersachsen so viel Geld in die Zukunft steckt.
Die drittgrößte deutsche Industriebranche leidet unter hohen Energiekosten und der schwachen Wirtschaft. Das erschwert die Tarifgespräche für rund 585.000 Beschäftigte. Nun gehen sie in Verlängerung.
Arbeitgeber und Gewerkschafter ringen inmitten der Krise um Lohnsteigerungen und Jobsicherung für die drittgrößte deutsche Industriebranche. Es bleiben noch Knackpunkte am Verhandlungstisch.
Vor allem die „Generation Z“ denkt häufiger über einen Jobwechsel nach. Anders als die „Baby Boomer“. In manchen Punkten sind sich die Generationen aber einig.
Nach ergebnislosen regionalen Gesprächen geht die Chemieindustrie in die bundesweite Tarifrunde. Gewerkschaft und Arbeitgeber starten mit klar gegensätzlichen Erwartungen in die Verhandlungen.
Nach ergebnislosen regionalen Gesprächen geht die Chemieindustrie in die bundesweite Tarifrunde. Gewerkschaft und Arbeitgeber starten mit klar gegensätzlichen Erwartungen in die Verhandlungen.
Der Kanzler will weniger Krankheitstage, der Wirtschaftsflügel der Union weniger Teilzeit: Die Debatte um den Fleiß der Deutschen bleibt. Ein CDU-Mann fordert etwas mehr Fingerspitzengefühl.
Im Frühjahr wählen Beschäftigte neue Betriebsräte. Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Niedersachsen kündigt an, jeden Versuch von Arbeitgebern, die Wahlen zu behindern, juristisch zu verfolgen.
Zum Jahresbeginn stellt der Deutsche Gewerkschaftsbund seine eigene Reformagenda vor. Sie widerspricht den Wünschen der Arbeitgeber diametral. Willkommen im Jahr der Reformen.
Mehr als jeder Zweite denkt laut einer Umfrage über einen neuen Job nach. Und das, obwohl die meisten eigentlich zufrieden sind. Wie passt das zusammen?
Im Frühjahr werden neue Betriebsräte gewählt. In Niedersachsen grenzt sich der Gewerkschaftsbund vom Zentrum ab – der AfD-nahe Verein, die Partei und Arbeitgeber reagieren.
Aus Arbeitnehmersicht liegen einige Feiertage 2026 ungünstig. Linke und Grüne fordern Ersatz unter der Woche. Ein Experte sieht in der Debatte wenig Sinn.
Weniger Feiertage = mehr Wirtschaftsleistung? Einige stellen diese Gleichung auf, andere widerlegen sie. Die Debatte reißt nicht ab. Eine Konzernchefin aus Schwaben macht einen konkreten Vorschlag.
Gibt im Rentenstreit der Koalition einer der Beteiligten nach? Kanzler Friedrich Merz und die SPD wollen das umstrittene Gesetz unverändert durchbringen. Dafür geben sie ein Versprechen.
Pflege, Bildung, Einzelhandel: Gerade hier fehlt oft Schutz vor Belästigung. Was die Arbeitnehmerkammer für die Beschäftigten fordert und warum Arbeitgeber Nachholbedarf haben.
Die Rezession trifft die Zeitarbeitsbranche hart, wie eine Analyse zeigt. Die Industrie baut demnach zunächst vor allem externes Personal ab, bevor es die Stammbelegschaft trifft.
87 Prozent der norddeutschen Metall-Arbeitgeber sprechen sich für eine wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit aus. Was sie sich davon versprechen.
Niedersachsens Ministerpräsident Lies stellt sich gegen das Verbrenner-Aus. Dafür bekommt er Lob – aber auch mahnende Worte aus der Industrie, die vor gravierenden Folgen für das Autoland warnt.
Schaffen es Arbeitgeber und IG Metall diesmal ohne Warnstreiks? Am Dienstag setzten die Tarifparteien ihre Gespräche fort - aber ohne sich entscheidend näherzukommen.
Deutschlands größter Rüstungskonzern steht vor der Übernahme der Marinesparte der Bremer Werftengruppe Lürssen. Noch laufen die Verhandlungen - für die Beschäftigten gibt es nun ein positives Signal.
Der Stahlindustrie geht es nicht gut. Bei den Tarifverhandlungen legt die IG Metall deshalb Wert auf Beschäftigungssicherung. Völlig ohne Lohnplus soll es aber nicht ausgehen.
Zum Start der Tarifverhandlungen sind sich IG Metall und Arbeitgeber einig: Der Branche geht es nicht gut. Einen Inflationsausgleich will die Gewerkschaft aber erreichen. Wird es Warnstreiks geben?
Dem VW-Standort in Osnabrück droht das Aus, rund 2.300 Jobs stehen auf der Kippe. Der Arbeitgeberverband Niedersachsenmetall sieht die Landesregierung am Zug, um Rheinmetall ins Boot zu holen.
Die IG Metall fordert sichere Jobs und einen Inflationsausgleich für 82.000 Stahl-Beschäftigte. Doch die Arbeitgeber blockieren. Kommt es zu Warnstreiks?
Tarifverträge bringen in der Regel mehr Geld und Schutz für Beschäftigte und generell mehr Planungssicherheit. Wie würde es sich auswirken, wenn alle Tarifverträge hätten?
Bei der eigenen Arbeitszeit gehen Wunsch und Wirklichkeit oft auseinander. Ein Grund ist nach Einschätzung der Teilnehmer einer Gewerkschafts-Befragung: der Chef.
Arztbesuch, Medikament, Krankenkasse: Alles wird teurer. Der Arbeitgeberverband Niedersachsenmetall sieht die Sozialabgaben explodieren und drängt auf Reformen, die auch Patienten betreffen.
Italiens Modebranche ist erneut in der Kritik: Unternehmen der Luxusmarke Armani warben mit Ethik – doch Ermittler fanden Ausbeutung in der Lieferkette.
Viele Stellen sind zum Start des neuen Ausbildungsjahres bei den Handwerksbetrieben unbesetzt. Dabei ist die Perspektive für die Branche in Niedersachsen laut den Handwerkskammern gut.
Die soziale Sicherung in Deutschland kostet wachsende Milliardensummen. Die Arbeitgeber fordern eine grundsätzliche Reform – und stimmen auf Einschnitte ein.
Nur noch rund jeder zweite Beschäftigte arbeitet in Deutschland unter einem Tarifvertrag. Arbeitsministerin Bas legt nun ein Gesetz für mehr Tariftreue vor - und erntet prompt Kritik.
Nur jeder neunte Personalchef glaubt, im Einstellungsprozess in der stärkeren Verhandlungsposition zu sein. Der Fachkräftemangel schlägt den Stellenabbau bei den Sorgen der Unternehmen um Längen.
Trauer um einen prinzipientreuen Mann der Wirtschaft: Der frühere Goslarer Sparkassen-Chef und Vorsitzende der Harzer Arbeitgeber Ulrich Weiterer ist tot. Er starb am 20. Juni im Alter von 74 Jahren. Er ist Träger der Goslarer Ehrenplakette.
40 Cent Euro liegen zwischen der Forderung der SPD und dem Ergebnis der Mindestlohnkommission. Warum? Und wie könnten sich die nun anstehenden 14,60 auswirken?
Der Mindestlohn in Deutschland soll in zwei Stufen auf 14,60 Euro zum 1. Januar 2027 steigen. Anfang kommenden Jahres soll er von heute 12,82 auf 13,90 Euro steigen, wie die Mindestlohnkommission in Berlin mitteilte.
Um 1,08 Euro Anfang 2026 und noch einmal um 70 Cent im Jahr darauf: So stark soll es mit der Lohnuntergrenze in Deutschland nach oben gehen. Nicht alle sind damit zufrieden.
Arbeitgeberverbände haben die norddeutsche Metall- und Elektroindustrie zu den Folgen eines höheren Mindestlohns befragt. Das Ergebnis zeigt auch deutliche Unterschiede in den Ländern.
Hinter verschlossenen Türen verhandeln Arbeitgeber und Gewerkschaften über die künftige Höhe des Mindestlohns für Deutschland. Ende der Woche soll es Klarheit geben.
Die Kursänderung des Stahlkonzerns ArcelorMittal für die Werke in Bremen und Eisenhüttenstadt bereitet vielen Menschen Sorgen. Bremens Regierungschef warnt und fordert.
Zankapfel Mindestlohn: Es wird in diesen Tagen ernst im Ringen um die Lohnuntergrenze. Wie viel Einkommen soll den Beschäftigten in Deutschland künftig gesetzlich zugesichert sein?
Job-Hopping statt Betriebsjubiläum: Fast jeder zweite Arbeitnehmer aus der sogenannten Generation Z ist im Büro auf dem Absprung. Viele „Boomer“ bleiben hingegen ein Leben lang bei ihrer Firma.
Die Modeplattform Zalando baut in Berlin vorläufig 450 Stellen ab. Grund ist die Umstrukturierung des Kundendiensts. 200 Mitarbeiter will das Unternehmen später wieder einstellen.
823 Unternehmen hat das arbeitgebernahe Forschungsinstitut IW gefragt, was sie von einer 4-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich halten: Eher nichts. Getestet haben das Modell bislang aber nur wenige.
Eigentlich fehlt vielen deutschen Unternehmen der Nachwuchs, doch vom Fachkräftemangel ist wegen der Dauerkrise kaum noch eine Rede. Stattdessen mehren sich die Warnzeichen für den Arbeitsmarkt.
Zwei Firmen sollen Nachtschichtarbeitern höhere Zuschläge zahlen als tariflich vereinbart. So entschied es zumindest das Bundesarbeitsgericht. In Karlsruhe geht es für die Arbeitgeber besser aus.
Den ganzen Tag zu Hause am Rechner? Viele Menschen in Deutschland kennen das. Das Gefühl von Einsamkeit ist dadurch aber nicht zwangsläufig stärker - wie eine aktuelle Untersuchung zeigt.
Was soll die nächste Bundesregierung aus Sicht der Arbeitgeber machen, damit Deutschland für die Zukunft gerüstet ist? Ihr Präsident fordert vor der Wahl umfassende Kurskorrekturen im Sozialen.
Eine neue Bundesregierung könnte eine wirtschaftliche Trendwende schaffen, glaubt der Arbeitgeberpräsident. Allerdings nur, wenn sie bestimmte Änderungen angeht.
Verabredet war es schon lange, doch zuletzt sah FDP-Chef Christian Lindner deshalb Wirtschaftsdynamik in Gefahr. Jetzt ist das Tariftreuegesetz auf dem Weg, aber entschieden ist noch nichts.
Verabredet war es schon lange - doch zuletzt sah FDP-Chef Christian Lindner deshalb Wirtschaftsdynamik in Gefahr. Jetzt ist das Tariftreuegesetz auf dem Weg. Was kommt auf Beschäftigte und Firmen zu?
Die deutsche Wirtschaft verlangt Entlastungen. Ein Stein des Anstoßes: Regeln, die mehr Transparenz zu Produktionsbedingungen im Ausland vorsehen. Der Kanzler reagiert.
Goslar zeigt, wie Wachstum ohne Großinvestoren gelingt: Das Gewerbegebiet Baßgeige ist ein kleines Wirtschaftswunder. 300 Betriebe mit 5000 Angestellten sind bereits in der Baßgeige angesiedelt – das macht sie zum womöglich größten Arbeitgeber.
Seit Monaten ringt die Ampel um die sogenannte Familienstartzeit. Ein Knackpunkt: die Finanzierung. Laut einer Umfrage wäre eine knappe Mehrheit dafür, Unternehmen die Freistellung bezahlen zu lassen.
Erneut hat es einen Aktionstag mit Kontrollen gegen Schwarzarbeit gegeben. In Niedersachsen und Bremen vermeldeten die Beamten mehrere Ermittlungserfolge.
Mitte in der Krise der Autoindustrie startet die Metall- und Elektroindustrie in ihre Tarifrunde in Niedersachsen. VW sitzt noch nicht mit am Tisch, ist aber trotzdem allgegenwärtig.
Die Bahn muss sparen und will in den kommenden Jahren rund 30.000 Stellen abbauen. Der Gewerkschaft EVG hat Konzernchef Lutz nun zugesichert, dass der direkte Betrieb davon vorerst verschont bleibt.
Während manche das offizielle Rentenalter als Schlusslinie ihrer Karriere herbei sehnen, wollen andere noch weiter arbeiten. Dabei haben sie aber Anforderungen und Wünsche.
Arbeitgeber haben mehr als 52 Milliarden Euro ausgezahlt. Eine IMK-Studie zeigt: Der Inflationsausgleich hat dazu beigetragen, die Sorgen vieler Menschen zu reduzieren.
Nicht nur Geschlecht oder Religion - auch das Alter kann Anlass für Diskriminierung im Job sein. Das Gefühl, davon betroffen zu sein, haben einer Umfrage zufolge nicht wenige Menschen in Deutschland.
Auch eine Schlichtung hat den Tarifkonflikt am Bau nicht gelöst. Nach der Ablehnung des Kompromisses durch die Arbeitgeber scheinen Streiks unausweichlich zu sein.
Anders als kirchliche Arbeitgeber sind Gewerkschaften keine Tendenzbetriebe. Das macht eine Trennung von überzeugten AfD-Mitgliedern schwer. Frank Werneke sieht trotzdem keine Alternative.
Das Deutschland-Abo gibt es auch als Jobticket-Variante: Gibt der Arbeitgeber 25 Prozent Rabatt auf das ÖPNV-Abo, gibt der Bund weitere fünf Prozent. Angestellte großer Städte sparen auf diese Weise.
Sieben Prozent mehr Geld fordern die Beschäftigten der Chemiebranche in Norddeutschland. Die Arbeitgeber sehen aufgrund der wirtschaftlichen Lage allerdings nur wenig Spielraum.
Deutsche Wirtschaftsverbände beklagen seit langem zu viel Bürokratie - auch und vor allem in der EU. Die EU-Kommissionspräsidentin verspricht Fortschritte. Im Juni sind die Europawahlen.
Die Zahl der Menschen, die schon einmal Diskriminierung am Arbeitsplatz erfahren haben, ist hoch. Dabei macht es einer Umfrage zufolge einen Unterschied, wie divers das Führungsteam ist.
Wie können Angestellte weiterhin beschäftigt werden, wenn sich das Aufgabenfeld grundlegend ändert? Eine Gesetzesänderung soll ab dem 1. April mehr Weiterbildungen ermöglichen.
Die Tarifverhandlungen im Einzelhandel verlaufen seit Monaten ergebnislos. Dennoch wollen mehrere Handelsunternehmen die Löhne nun ein weiteres Mal eigenständig anheben. Verdi reagiert verärgert.
Der Mindestlohn ist klar geregelt. Der Zoll hat im vergangenen Jahr weniger Arbeitgeber kontrolliert als noch 2022. Die Zahl der Gesetzesverstöße aber geht nicht zurück.
Wie streng müssen EU-Unternehmen überprüfen, ob sie von Zwangs- oder Kinderarbeit in anderen Ländern profitieren? Ein neues Gesetz soll das regeln. Die Wirtschaft warnt vor drastischen Konsequenzen.
Nach Ansicht von Habeck könnten mehr Möglichkeiten zur Arbeit im Homeoffice, helfen den Fachkräftemangel zu beheben. Die Forderung sei „völlig” aus der Zeit gefallen, heißt es jetzt von den Arbeitgebern.
Die Bundesregierung plant eine zweiwöchige bezahlte Auszeit für Partnerinnen und Partner nach der Geburt eines Kindes. Für wann, ist aber unklar. SAP legt daher ähnliche Pläne auf Eis.