110 Glätte-Unfälle zwischen Teutoburger Wald und Küste
Die Polizeidirektion Osnabrück meldet besonders viele Unfälle - ein Mann schwebt in Lebensgefahr. Foto: Lars Penning/dpa
Auf dem Weg zur Arbeit gerieten viele Autofahrer in Niedersachsen auf glatten Straßen ins Schleudern. Eine Region war besonders betroffen.
Osnabrück. Die Glätte hat Auto- und Lastwagenfahrern zwischen Teutoburger Wald und der ostfriesischen Küste besonders zu schaffen gemacht. In der Region kam es im Berufsverkehr zu 110 Unfällen, wie die Polizeidirektion Osnabrück mitteilte. Dabei wurden acht Menschen verletzt, ein Autofahrer schwebt nach einem Zusammenstoß auf der Autobahn 31 im Landkreis Leer in Lebensgefahr.
Allein in der Region Osnabrück registrierten die Beamten 45 Unfälle, ebenso oft kam es zu Unfällen in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim. Im Bereich Leer und Emden meldete die Polizei 13 Unfälle, im Bereich Aurich und Wittmund sieben.
Die Polizei bittet, möglichst zu Hause zu bleiben. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte auch die nächsten Tage besonders vorsichtig fahren. „Die Straßenlage ist nach wie vor gefährlich, die Straßen teilweise noch spiegelglatt“, warnt die Polizei.