Schwerer Unfall auf der A7: Rettungshubschrauber im Einsatz
Nach einem schweren Verkehrsunfall landet der Rettungshubschrauber auf der A7: Eine schwerverletzte Person muss ins Krankenhaus geflogen werden. Foto: Polizei Hildesheim
Nach einem Spurwechsel kollidierten drei Autos auf der A7. Die Folge: Vollsperrung, Schwerverletzte und Staus durch Schaulustige.
Rhüden/Bockenem. Am frühen Morgen des 1. Mai hat sich auf der Autobahn 7 ein größerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem vier Menschen, darunter auch ein Teenager, teils schwer verletzt wurden. Gegen 6.50 Uhr kollidierten in Fahrtrichtung Norden zwischen Rhüden und Bockenem – auf Höhe des Parkplatzes Ambergau – drei Fahrzeuge.
Rettungshubschrauber landet auf der Autobahn
Wie die Autobahnpolizei Hildesheim berichtet, kam es zu dem Unfall, als ein 70-Jähriger aus Hainburg mit seinem Nissan von der mittleren auf die linke Fahrspur wechselte und dabei offenbar einen von hinten ankommenden Tesla übersah, der mit hoher Geschwindigkeit fuhr. Der 52-jährige Teslafahrer aus Hamburg konnte nicht mehr abbremsen und fuhr auf den Nissan auf. Beide Autos gerieten ins Schleudern, das Auto des 70-Jährigen kollidierte dabei mit dem VW-Bus eines 44-jährigen Stuttgarters.
Während die Beifahrerinnen im Nissan (61) und im VW-Bus (41) mit leichten Verletzungen davonkamen, verletzten sich der Fahrer des VW-Busses sowie sein 13-jähriges Kind, das auf der Rückbank saß, schwer. Eine Person musste aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
A7 gesperrt: Unfall auf der Umgehungsstrecke
Die A7 blieb für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die polizeiliche Unfallaufnahme für rund eineinhalb Stunden voll gesperrt. Anschließend leiteten die Polizisten den Verkehr für etwa eine Stunde einspurig an der Unfallstelle vorbei. Die Sperrungen führten zu erheblichen Staus im Urlaubsverkehr. Dabei ereignete sich gegen 9 Uhr auf einer der Umgehungsstraßen ein weiterer Auffahrunfall. Dort wurde eine 58-jährige Frau leicht verletzt.
Die Polizei berichtet zudem von massiven Beeinträchtigungen in beiden Fahrtrichtungen über den gesamten Vormittag hinweg. Als eine der Ursachen nannte die Behörde das Verhalten von Verkehrsteilnehmern auf der Gegenfahrbahn: Viele Fahrer bremsten unnötig ab, um die Unfallstelle zu betrachten, was zu weiteren Staus und Gefahrensituationen führte.
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