Seit März verzeichnet die Polizei im Kreis Goslar bereits 21 Unfälle
Eine Maschine nach einem Motorradunfall im April im Oberharz: Seit März hat die Polizei im Landkreis Goslar bereits 21 Unfälle mit Beteiligung von Motorradfahrern aufgenommen. Foto: Feuerwehr St. Andreasberg
Seit März hat die Polizei im Kreis Goslar 21 Motorradunfälle aufgenommen. Und bei Kontrollen am Sonntag stoppten die Beamten viele Motorradfahrer, die zu schnell fuhren.
Harz. Seit dem Start der Motorradsaison im März hat die Polizeiinspektion Goslar 21 Unfälle aufgenommen, an denen Motorradfahrer beteiligt waren. Dreizehn Menschen erlitten dabei schwere Verletzungen, zwei wurden mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
Höchststand tödlicher Motorradunfälle
Unfallstatistik der Polizei: Vor allem im Oberharz kracht es häufig
Allein im vorigen Jahr gab es im Landkreis Goslar sieben Verkehrstote, fünf waren Motorradfahrer. Das ist mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre ein Höchststand. Die Polizei kündigte daher für dieses Jahr abermals verstärkte Kontrollen an. Am Sonntag wurden im Oberharz 273 Verkehrsverstöße registriert, darunter waren 131 Autofahrer, die mit ihren Fahrzeugen zu schnell fuhren, und 113 Motorradfahrer.
Fahrverbote ausgesprochen
Kontrolliert hat die Polizei die Strecken entlang der Bundesstraßen 4 sowie 242 und 498. Auf der B 4 zwischen Braunlage und Hohegeiß wurden drei Fahrverbote ausgesprochen. Der schnellste Autofahrer war mit Tempo 90 unterwegs, der schnellste Motorradfahrer mit Tempo 145 – erlaubt sind an der Stelle 50 Kilometer pro Stunde.
Start der Saison
Polizei warnt: Wenn der Harz für Motorradfahrer zur Gefahr wird
Auf der B 498 in Richtung Altenau war ein Autofahrer in der 60er-Zone mit 124 Stundenkilometern unterwegs. Hier müssen acht Verkehrsteilnehmer mit einem Fahrverbot rechnen. oli
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