Flames: Neue Bar auf dem Goslarer Brauhof öffnet
An zwei Bar-Bereichen gibt es Getränke. Fotos: Sowa
Wer kennt noch die Zicke oder die alte Feuerwache auf dem Brauhof? Lange war dort kein Betrieb mehr. Nach anderthalb Jahren Umbau hat nun die Bar Flames dort eröffnet. Die GZ hat sich in den komplett umgebauten Räumlichkeiten umgeschaut.
Goslar. Der Brauhof an der Marstallstraße soll wieder zu einem Zentrum des Goslarer Nachtlebens werden. So jedenfalls stellt sich das Mamedow Schükür vor, der die alte Feuerwache (zuletzt Zicke) umgebaut und als Bar mit dem Namen„Flames“ wieder eröffnet hat.
Dieses Trio kümmert sich ums „Flames“: Ulvi Mammadzade (Marketing), Elek Breskamp (Geschäftsführung) und Mamedow Schükür (Betreiber).
Decke, Bar, Toiletten – alles ist neu
Die Decken, die Barbereiche, die Einrichtung, die Toiletten – alles ist neu im „Flames“. Etwa anderthalb Jahre habe der Umbau gedauert, eine nicht ganz einfache Zeit, wie Mamedow Schükür erzählt. Schließlich hat der Denkmalschutz in der Goslarer Innenstadt ein genaues Auge drauf. Besonders habe er das beim ehemaligen Wolpertinger zu spüren bekommen, verrät der Flames-Betreiber. Eigentlich sollte dort wieder ein Restaurant eingerichtet werden. Dann habe sich heraus gestellt, dass das komplette Dach erneuert werden muss – mit strengen denkmalrechtlichen Vorgaben. Also war erst einmal die Zicke beziehungsweise alte Feuerwache dran.
„In Goslar kann man gut essen gehen, aber was macht man danach?“ Diese Frage habe er sich oft gestellt, sagt der 34-Jährige. So sei die Idee für die Bar gekommen, die Menschen „entspannte Unterhaltung“ bieten soll. „Wir wollen hier Live-Musik haben, aber genauso Discjockeys, die auflegen.“ Auch beim Kneipenfestival Honky Tonk, das am 8. Oktober in Goslar steigt, beteiligt sich das „Flames“.
Die komplette Inneneinrichtung ist neu.
Die Türsteher sollen darauf achten: Zutritt ab 18 Jahre
Die Bar soll bewusst eher das Publikum 20-Plus anziehen. „Der Zutritt ist ab 18 Jahre und die Türsteher sollen auch darauf achten“, sagt der Betreiber, der noch große Pläne für den gesamten Brauhof hat. Das Areal befinde sich seit einigen Jahren in Familienbesitz, erläutert Mamedow Schükür. Bereits vergangenes Jahr hat er gegenüber dem „Flames“ die Bar „Chai-La“ eröffnet – die eher ein Anziehungspunkt für jüngere Besucher sei. Das „Flames“ sei also eine sinnvolle Ergänzung auf dem Brauhof, wo noch die Kneipe Minnas Alte Liebe und das Pizza-Plaza beheimatet sind. Mamedow Schükür kann sich auch vorstellen, im Sommer die legendären Brauhof-Partys wieder zum Leben zu erwecken. Ebenso will er sich bei zukünftigen Goslarer Weihnachtsmärkten einbringen und ein Programm auf dem Brauhof anbieten.