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Neues Zentrum für Nachtleben?

Flames: Neue Bar auf dem Goslarer Brauhof öffnet

An zwei Bar-Bereichen gibt es Getränke.  Fotos: Sowa

An zwei Bar-Bereichen gibt es Getränke. Fotos: Sowa

Wer kennt noch die Zicke oder die alte Feuerwache auf dem Brauhof? Lange war dort kein Betrieb mehr. Nach anderthalb Jahren Umbau hat nun die Bar Flames dort eröffnet. Die GZ hat sich in den komplett umgebauten Räumlichkeiten umgeschaut.

Von Hendrik Roß Samstag, 24.09.2022, 12:00 Uhr

Goslar. Der Brauhof an der Marstallstraße soll wieder zu einem Zentrum des Goslarer Nachtlebens werden. So jedenfalls stellt sich das Mamedow Schükür vor, der die alte Feuerwache (zuletzt Zicke) umgebaut und als Bar mit dem Namen„Flames“ wieder eröffnet hat.

Dieses Trio kümmert sich ums „Flames“: Ulvi Mammadzade (Marketing), Elek Breskamp (Geschäftsführung) und Mamedow Schükür (Betreiber).

Dieses Trio kümmert sich ums „Flames“: Ulvi Mammadzade (Marketing), Elek Breskamp (Geschäftsführung) und Mamedow Schükür (Betreiber).

Etwa 250.000 Euro habe er in den Umbau investiert, verrät der gelernte Gastronomiefachmann aus Österreich, der seit etwa zwei Jahren in Goslar lebt. Teile der ehemaligen Diskothek hat er mit dem benachbarten ehemaligen Klub Kartell (zuvor Wolpertinger) verbunden, sodass die neue Bar auf etwa 250 Quadratmeter Größe kommt.

Decke, Bar, Toiletten – alles ist neu

Die Decken, die Barbereiche, die Einrichtung, die Toiletten – alles ist neu im „Flames“. Etwa anderthalb Jahre habe der Umbau gedauert, eine nicht ganz einfache Zeit, wie Mamedow Schükür erzählt. Schließlich hat der Denkmalschutz in der Goslarer Innenstadt ein genaues Auge drauf. Besonders habe er das beim ehemaligen Wolpertinger zu spüren bekommen, verrät der Flames-Betreiber. Eigentlich sollte dort wieder ein Restaurant eingerichtet werden. Dann habe sich heraus gestellt, dass das komplette Dach erneuert werden muss – mit strengen denkmalrechtlichen Vorgaben. Also war erst einmal die Zicke beziehungsweise alte Feuerwache dran.

„In Goslar kann man gut essen gehen, aber was macht man danach?“ Diese Frage habe er sich oft gestellt, sagt der 34-Jährige. So sei die Idee für die Bar gekommen, die Menschen „entspannte Unterhaltung“ bieten soll. „Wir wollen hier Live-Musik haben, aber genauso Discjockeys, die auflegen.“ Auch beim Kneipenfestival Honky Tonk, das am 8. Oktober in Goslar steigt, beteiligt sich das „Flames“.

Die komplette Inneneinrichtung ist neu.

Die komplette Inneneinrichtung ist neu.

In einigen Wochen soll es in der Bar auch Speisen geben, die Räumlichkeiten können auch für Privatfeiern angemietet werden. Zum Altstadtfest gab es ein Soft-Opening, danach ging es am Wochenende schon richtig los. Ab kommender Woche soll das „Flames“ außer montags und dienstags jeden Tag ab 18.30 Uhr öffnen.

Die Türsteher sollen darauf achten: Zutritt ab 18 Jahre

Die Bar soll bewusst eher das Publikum 20-Plus anziehen. „Der Zutritt ist ab 18 Jahre und die Türsteher sollen auch darauf achten“, sagt der Betreiber, der noch große Pläne für den gesamten Brauhof hat. Das Areal befinde sich seit einigen Jahren in Familienbesitz, erläutert Mamedow Schükür. Bereits vergangenes Jahr hat er gegenüber dem „Flames“ die Bar „Chai-La“ eröffnet – die eher ein Anziehungspunkt für jüngere Besucher sei. Das „Flames“ sei also eine sinnvolle Ergänzung auf dem Brauhof, wo noch die Kneipe Minnas Alte Liebe und das Pizza-Plaza beheimatet sind. Mamedow Schükür kann sich auch vorstellen, im Sommer die legendären Brauhof-Partys wieder zum Leben zu erwecken. Ebenso will er sich bei zukünftigen Goslarer Weihnachtsmärkten einbringen und ein Programm auf dem Brauhof anbieten.

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