Jerstedter Cheerleader treten in Las Vegas an
Akrobatik können die Ruby Falcons. Im März kommenden Jahres dürfen die Jerstedter Cheerleader das auch bei einem Wettbewerb in den USA unter Beweis stellen. Foto: Privat
Die Ruby Falcons planen einen Start bei einer Meisterschaft in den USA. Das Ticket dafür haben sie bei der Euro Cheer Masters in Magdeburg gewonnen.
Am Anfang war es nur eine Möglichkeit: Die Ruby Falcons erkämpften sich im Sommer eine Einladung in die USA. Jetzt wird es konkret: Die Cheerleader der TSG Jerstedt bereiten die Reise zu einem Wettkampf in Las Vegas vor.
„Unsere Entscheidung steht fest“, sagt Trainerin Julia Schmidt, „jetzt hängt es noch davon ab, wie viele mitkommen.“ Die Ruby Falcons, eine von vier Cheerleader-Gruppen der TSG Jerstedt, haben im Sommer bei den Euro Cheer Masters in Magdeburg aufgrund ihrer starken Auftritte ein sogenanntes „Paid Bid“ gewonnen, eine Einladung und Startgeldübernahme für einen Wettkampf in den Vereinigten Staaten von Amerika. „Wir konnten zwischen mehreren Meisterschaften auswählen“, sagt Schmidt. Die Wahl fiel schließlich auf Las Vegas. „Dorthin gibt es einen Direktflug von Frankfurt.“
Jerstedter Cheerleader gewinnen Einladung in die USA
Am 13. März wird im Convention Center die Vegas Crown Championship ausgetragen, und die Mädchen aus Jerstedt wollen im Mutterland des Cheerleading dabei sein. „Wir planen unsere Reise vom 11. bis zum 16. März“, sagt Schmidt, „einige Eltern haben sich auch schon bereit erklärt, mitzukommen.“ Schließlich sind die Ruby Falcons alle minderjährig, zwischen elf und 17 Jahren. 21 von ihnen haben sich in Magdeburg qualifiziert, „aber es wäre schon schön, wenn alle 24 mitkommen könnten.“
Jerstedter Cheerleader auf dem Weg nach oben
Größtes Hindernis daran sind die Kosten. Alles, was außerhalb des Wettbewerbs liegt, müssen die Jerstedterinnen selbst bezahlen. Mit Flügen, Unterkunft, Transfers und Verpflegung kämen da rund 2500 Euro pro Person zusammen, so Schmidt. „Das kann sich leider nicht jeder leisten, wir haben Trainer, die noch Auszubildende sind.“ Und nicht nur an dieser Stelle wären die Familien der Cheerleader gefordert. „Wir haben deshalb einen Spendenaufruf gestartet“, hofft Schmidt auf Unterstützung (Kontakt), „damit der große Traum der Mädchen wahr wird.“
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