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Eishockey-Regionalliga

Harzer Falken: Erster Test und noch ein Neuer

Zwei Eishockeyspieler in schwarzer und roter Ausrüstung kämpfen um den Puck auf dem Eis

Regan Nagy (l.) und Davide Vinci, hier beim Trainingsauftakt, werden am Sonntag erstmals gefordert. Foto: Drechsler

Für die Harzer Falken wird der erste Formcheck gleich zu einem Härtetest. Aus Hamm stößt ein weiterer Förderlizenzspieler beim Eishockey-Regionalligisten hinzu.

Von Björn Gabel 25.09.2026, 17:10 Uhr

Es ist die erste Standortbestimmung. Eishockey-Regionalligist Harzer Falken absolviert am Sonntag, 19 Uhr, bei den Eisadlern Dortmund sein erstes Testspiel, das bei einem Topteam aus der Weststaffel einem Härtetest gleichkommt.

Falken-Coach Jan Bönning nennt Dortmund „eine der besten Mannschaften aus der vierten Division“, sprich Regionalliga. Der West-Vertreter würde auch in der Bayernliga nicht abfallen, die auf dieser Ebene in Deutschland als das Maß aller Dinge gilt. Bönnings Einschätzung bestätigen auch die bisherigen Testspiele der Eisadler, die schon fünf Mal ihre Form checkten. Nach zwei Niederlagen gegen Oberligisten gab es für das inzwischen vom einstigen DEL-Profi Colin Long trainierte Team drei Siege ohne Gegentor.

Bönning: „Ich will sehen, wo noch Defizite sind“

Die Falken haben Dortmund nicht von ungefähr ins Testspielprogramm aufgenommen. „Ich muss in solchen Spielen nicht sehen, dass einer unserer Stürmer acht Tore schießt“, sagt Bönning, „ich will sehen, wo noch Defizite sind.“ In der zweiten Trainingswoche habe sein Team einen großen Schritt nach vorn gemacht und auch erste „Kleinigkeiten im taktischen Bereich“ erarbeitet. Die Spielidee soll nun nach und nach in den Köpfen der Spieler verankert werden.

Noch offen ist die Besetzung der Reihen, die sich erst richtig herausstellen wird, wenn Ville Sivonen am Montag in Braunlage eintrifft. Der beruflich noch in der Heimat gebundene Finne nimmt eine Schlüsselrolle in Bönnings Plänen ein, der am Sonntag zudem auf Hendrik Lohde wegen einer Fußverletzung und möglicherweise auf Zugang Luis Jäckle, der sich in Hamm einen Arm lädiert hat, verzichten muss.

Mit dabei sein wird Regan Nagy, dessen letzter Einsatz ziemlich genau ein Jahr zurückliegt. Die Operation nach den damals massiv aufgetretenen Rückenproblemen scheint dem Kanadier geholfen zu haben. „Regan versprüht richtig Lust auf Eishockey“, sagt Bönning, der aber nach so langer Pause keine Wunderdinge vom Stürmer erwartet. Wichtiger sei, dass die regelmäßigen Kontrollen beim Physiotherapeuten bisher keinerlei Auffälligkeiten ergeben hätten.

Lukojanov kommt mit Förderlizenz

Die Falken bekommen derweil Verstärkung von ihrem Kooperationspartner Hammer Eisbären. Maxim Lukojanov erhält für die laufende Saison eine Förderlizenz und ist damit sowohl für den Regionalligisten als auch für den Oberligisten spielberechtigt.

Der 19-jährige Angreifer wurde im Nachwuchs des Krefelder EV ausgebildet. Zur Saison 2021/22 zog es ihn nach Kanada, wo er zunächst in einer Nachwuchsliga spielte und anschließend drei weitere Jahre aktiv war. In der vergangenen Saison kehrte Lukojanov zurück und lief für den Iserlohner EC in der deutschen Nachwuchsliga auf.

„Ich freue mich sehr, dass Maxim im Rahmen unserer Kooperation mit den Hammer Eisbären ab sofort auch für uns spielberechtigt ist“, sagt Jan Bönning, sportlicher Leiter der Falken, „er ist ein junger, talentierter und hoch motivierter Spieler, der für seine weitere Entwicklung bei uns zusätzliche Einsatzzeiten sammeln kann.“

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